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31.03.2021

Weitere Betrugsmasche in Bezug auf Corona 

In der Region kommt es in letzter Zeit häufiger zu Betrugsanrufen in Bezug auf Corona. Oft geben sich die Täter bei älteren Leuten als Verwandte aus, die sich angeblich mit dem Virus infiziert haben oder die angeblich Arzt der angerufenen Person sind. Sie behaupten, dass sie Geld für die Behandlung brauchen oder teure Medikamente besorgen müssen. Auch andere Betrugsmaschen wurden schon ausprobiert – die Polizei Aurich/Wittmund warnt deshalb davor, auf die Anrufer einzugehen. Bei Informationen zum Thema Corona sollten sich alle Bürger an die offiziellen Stellen wenden. 

AstraZeneca in Niedersachsen nur noch für Menschen ab 61 

Der Impfstoff von AstraZeneca wird an der Küste und in ganz Niedersachsen ab heute nur noch Menschen ab 61 Jahren gespritzt. Damit folgt die Landesregierung der Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Sie hat die Empfehlung gegeben, weil „seltene, aber sehr schwere thromboembolische Nebenwirkungen“ aufgetreten seien. Besonders geimpfte unter 60 Jahren seien davon betroffen. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens hofft, dass die Impfkampagne durch diese Entscheidung nicht zu stark ins Stocken gerät. Biontech hat gestern gleichzeitig angekündigt, seine Lieferungsmengen erhöhen zu können. 

Land Niedersachsen: kein Impfstau durch neue AstraZeneca-Regelung

Das Land Niedersachsen rechnet nicht damit, dass sich die Impfkampagne durch die neue Regelung zum AstraZeneca-Impfstoff verlangsamt. Wie eine Sprecherin vom Sozialministerium angibt, wird es wohl keine Probleme geben, die Dosen verimpft zu bekommen. Kurzfristig ist nur eine kleine Verzögerung möglich, weil einzelne Termine umgebucht werden müssten. Das ist zum Beispiel auch in der Stadt Emden der Fall: dort mussten kurzfristig 20 Termine mit jüngeren Personen abgesagt werden, die jetzt über 60-Jährige übernehmen können. Ansonsten sollten in Emden in den kommenden Tagen sowieso nur über ältere Leute mit AstraZeneca geimpft werden. Die Ständige Impfkommission hatte gestern empfohlen, den AstraZeneca-Impfstoff nur an über 60-Jährige zu verabreichen.

Ausgangssperre im Kreis Leer

Ab morgen gilt in einem Großteil des Landkreises Leer eine nächtliche Ausgangssperre. Damit dürfen sich die Menschen zwischen 21 und 5 Uhr morgens nur noch in der eigenen Wohnung oder anderen Unterkünften aufhalten. Ausnahmen gibt es nur mit einem triftigen Grund, der im Zweifel auch nachgewiesen werden muss, teilt die Kreisverwaltung mit. Dazu zählt zum Beispiel auch der Weg zur Arbeit.  Mit der Ausgangssperre sollen vor allem Ansteckungen im privaten und familiären Umfeld verhindert werden. Die Regelung gilt erstmal bis zum 18. April. In den Gemeinden Bunde und Jemgum, der Samtgemeinde Jümme und der Insel Borkum gilt die Ausgangssperre aber nicht. 

Impfungen in Arztpraxen in Wilhelmshaven vermutlich in einer Woche

Vermutlich heute in einer Woche können die ersten Menschen in den Haus- und Facharztpraxen in Wilhelmshaven gegen Corona geimpft werden. Das hat die Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen angekündigt – allerdings unter Vorbehalt, schreibt die WZ. Es müsse abgewartet werden, ob der Impfstoff auch rechtzeitig ankomme. Pro Praxis sei auch nur mit 18 Dosen zu rechnen. Außerdem müssten sich auch die niedergelassenen Ärzte an die Priorisierungsliste des Landes halten. Geplant ist, dass erst Menschen über 80 geimpft werden, die nicht selbst zum Impfzentrum gehen konnten. Anschließend sollen vorerkrankte Patienten über 70 dran sein.

Testpflicht für Wangerooge-Anreise

Ab morgen müssen alle Besucher der Insel Wangerooge einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen, um auf die Insel zu kommen. Das hat der Landkreis Friesland mit seiner neuen Allgemeinverfügung so entschieden. Neben Tagesgästen sind auch Zweitwohnungsbesitzer von dieser Regelung betroffen. Der negative Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein. Insulaner, die weniger als 24 Stunden von Wangerooge weg sind, sind von der Regelung ausgenommen. Wangerooge ist die erste Insel, für die es eine solche Testpflicht gibt.

Wilhelmshaven verzichtet auf Modellprojekt für Corona-Lockerungen

Entgegen ursprünglicher Pläne will sich die Stadt Wilhelmshaven doch nicht als Modellkommune für Corona-Lockerungen bewerben. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat sich dagegen ausgesprochen, schreibt die WZ. Er sorgt sich offenbar, dass die Infektionszahlen durch das Versuchsprojekt wieder steigen könnten. Das Land Niedersachsen will nach Ostern testen, wie sich Lockerungen unter strengeren Schutzmaßnahmen auf das Infektionsgeschehen auswirken. In dem Rahmen sollen zum Beispiel Geschäfte und Restaurants für negativ getestete Bürger öffnen können. Der Kreis Friesland will im Gegensatz zu Wilhelmshaven weiter Modellkommune werden.

Krummhörs Bürgermeister appelliert an Camper und Tagestouristen

Der Bürgermeister der Gemeinde Krummhörn, Frank Baumann ruft Wohnmobilisten und Tagestouristen auf, über Ostern zuhause zu bleiben. Allein am vergangenen Wochenende seien von der Polizei 15 Verfahren eingeleitet worden, weil sich nicht an das Übernachtungsverbot gehalten wurde. Deswegen hat Baumann schon Kontrollen angekündigt. Norderneys Bürgermeister Frank Ulrichs ruft auch dazu auf, Tagesausflüge an die Küste zu vermeiden. Er kündigte Anfang der Woche schon Kontrollen bei den Schiffsankünften auf der Insel an. So soll es auch auf Langeoog laufen.

Ambrosy stellt sich hinter Modellprojekt für Corona-Lockerungen 

Frieslands Landrat Sven Ambrosy verteidigt die Pläne des Landkreises, Modellkommune für Corona-Lockerungen zu werden. Er findet es wichtig, nach den ganzen Beschränkungen auch wieder Perspektiven aufzuzeigen, heißt es in einer Mitteilung. Besonders auch deswegen, weil die Akzeptanz für die immer wieder eingeführten, schärferen Regeln sinke. Mit dem geplanten Modellversuch vom Land wird aber versucht, Infektionsschutz und Öffnungen in Einklang zu bringen. Das Land will nach Ostern testen, wie sich Lockerungen mit Hilfe von Corona-Schnelltests und einer App zur Kontaktnachverfolgung auswirken. Noch bis heute Abend können sich potenzielle Modellkommunen bewerben.

Zwei weitere Corona-Todesfälle an der Küste

An der Küste gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Landkreis Aurich und in der Stadt Wilhelmshaven ist jeweils eine Person an den Folgen einer Infektion verstorben. In Wilhelmshaven ist es seit Beginn der Pandemie der 42. Todesfall mit Corona-Zusammenhang, im Landkreis Aurich der 46. Die Coronazahlen an der Küste bleiben weiterhin konstant auf einem hohen Niveau – am kritischsten ist die Infektionslage gerade im Landkreis Leer und in der Stadt Emden. Beide Kommunen haben einen Inzidenzwert von über 100. Deswegen gilt im Leeraner Kreisgebiet auch ab morgen auch eine nächtliche Ausgangssperre.

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