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30.03.2022

Corona-Situation in den Krankenhäusern weiter angespannt 

Die hohen Corona-Zahlen sorgen weiter für Personalengpässe in den Krankenhäusern in der Region. In den Kliniken Aurich, Emden und Norden müssten teilweise geplante OPs verschoben werden, teilt die Trägergesellschaft der Krankenhäuser mit. Außerdem wurden in allen drei Krankenhäusern wieder separate Corona-Stationen eingerichtet. Auch die drei Kliniken in Oldenburg haben aktuell mit Personalausfällen zu kämpfen – dort müssen ebenfalls einige geplante Eingriffe verschoben werden.

Wittmunder Inzidenz steigt weiter stark

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist im Landkreis Wittmund stark angestiegen. Mit einem Wert von 3.403 hat der Kreis die zweithöchste Inzidenz in ganz Deutschland. Laut RKI sind im Vergleich zu gestern 585 Neuinfektionen hinzugekommen. Gestern lag die Inzidenz im Landkreis Wittmund noch unter 3.000. Das Kreis-Gesundheitsamt empfiehlt deshalb, unter anderem Kontakte einzuschränken. Auch im Kreis Leer sind die Corona-Zahlen im Vergleich zu gestern angestiegen. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang hat die Inzidenz wieder die 2.000er-Marke überschritten.

11.400 Meldungen über Impfpflicht-Portal

In Niedersachsen sind mindestens 11.400 Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegewesen nicht gegen Corona geimpft oder ihr Impfstatus ist unbekannt. Die Zahl bezieht sich auf Meldungen zur Impfpflicht in einem zentralen Portal vom Land, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Seit zwei Wochen gilt bundesweit die Impfpflicht im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Einrichtungen müssen Mitarbeiter die nicht geimpft oder deren Impfstatus unklar ist ans Gesundheitsamt melden. Die Behörden treten dann mit den Beschäftigten in Kontakt – wer die Impfung verweigert muss mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro rechnen.

Wegen Corona: Mehr Schulabbrüche befürchtet

Die Corona-Pandemie könnte langfristig Auswirkungen auf die Schulbildung in Niedersachsen haben – an einigen Schulen sei die Zahl der unentschuldigten Schülerinnen und Schüler gestiegen. Das Thema Schulabstinenz habe sich in der Pandemie verschärft, so ein Sprecher der Stadt Wilhelmshaven auf dpa-Nachfrage. Die Zahl der Schulabbrüche könne dadurch steigen, Zahlen dazu gebe es laut Kultusministerium bisher aber nicht. Vor allem bei Kindern, die schon vor Corona von Entwicklungsrisiken betroffen waren, müsse eine gute schulische Begleitung gesichert sein. In Emden hingegen sei eine solche Entwicklung nicht zu beobachten, heißt es aus der Stadtverwaltung.

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