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29.04.2021

Forderung der SWK: Krummhörn soll Modellregion werden

Die Soziale Wählergemeinschaft Krummhörn will das die Gemeinde zu einer Modellregion für Öffnungen in der Pandemie wird. Die Verwaltung soll sich dafür einsetzen und eine Bewerbung an das Land schicken. Mit dem Modellprojekt wollte das Land testen, wie sich Öffnungen unter strengen Schutzmaßnahmen auf die Infektionslage auswirken. Die Städte Emden und Norden wurden dafür auch schon ausgewählt. Wegen der Bundesnotbremse liegt das Projekt aber erstmal auf Eis.

Verfahren gegen „Alte Scheune“ eingestellt

Das Verfahren gegen das Restaurant „Alte Scheune“ im Kreis Leer wurde eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht gegen eine konkrete Person, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Außerdem hatten die Untersuchungen ergeben, dass die Corona-Regeln eingehalten wurde. Im vergangenen Mai gab es in dem Restaurant bei einer Eröffnungsfeier einen der ersten größeren Corona-Ausbrüche in der Region. Über 200 Personen waren zeitweise in Quarantäne, zwei Gäste der Eröffnung sind nach schweren Corona-Verläufen verstorben.

Niedrigste Inzidenzwerte deutschlandweit an der Küste

Die Infektionszahlen an der Küste sind aktuell teilweise so niedrig wie sonst nirgendwo in Deutschland. Der Kreis Friesland hatte gestern den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Deutschland – nach Vorausberechnungen vom Robert Koch Institut bleibt das auch heute so. Der Kreis Wittmund kommt gleich danach, mit dem zweitniedrigsten Wert Bundesweit, auch der Kreis Aurich steht mit einer Inzidenz von 48 im Bundesvergleich sehr gut da. Nur Der Kreis Leer und die Stadt Emden ziehen die Statistik hoch: Sie stecken in der Notbremse, weil die Inzidenzwerte dort besonders hoch waren.

Wieder ein Todesfall im Kreis Leer 

Im Kreis Leer gibt es heute wieder einen Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Das ist bereits der zweite in dieser Woche und insgesamt der 54. Todesfall im Kreisgebiet. Auch die Inzidenz im Kreis Leer ist wieder leicht gestiegen – sie liegt weiterhin über 100, damit ist eine Aufhebung der Notbremse erstmal nicht in Sicht.

Arbeitslosigkeit leicht rückläufig

Die Zahl der Arbeitslosen an der Küste ist im April leicht gesunken. Das liegt vor allem daran, dass das Wetter besser wird. In Land- Forst und Tierwirtschaft werden jetzt mehr Leute gebracht. Gleichzeitig haben viele Arbeitslose eine neue Stelle im Handel oder Dienstleistungsgewerbe gefunden, heißt es von den Arbeitsagenturen an der Küste. Die Pandemie wirkt sich aber trotzdem noch auf den Arbeitsmarkt aus, das zeigt sich vor allem bei den Langzeitarbeitslosen. Menschen die vor einem Jahr ihren Job verloren haben und jetzt durch Corona keine neue Stelle finden rutschen jetzt in die Langzeitarbeitslosigkeit. 

Wohl keine größeren Konsequenzen für Eppman nach Impfaffäre

Nach der Impfaffäre in der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich hat Krankenhauschef Claus Eppman wohl keine größeren Konsequenzen zu befürchten. Er wurde zwar wiederrechtlich gegen Corona geimpft, habe aber keine Schuld daran. Das haben der Landkreis Aurich und die Stadt Emden mitgeteilt, nachdem das in Auftrag gegebene Gutachten zur Aufklärung des Falls dem Aufsichtsrat der Trägergesellschaft Kliniken heute vorgestellt wurde. Demnach habe Eppmann seine Impfung nicht selbst veranlasst oder auch nur wider besseres Wissen angenommen. In dem Gutachten werden vor allem das Verhalten einer Person im krankenhausinternen Impfteam und die Impfung von zwei Betriebsratsmitgliedern kritisiert, die auch widerrechtlich vorgezogen worden seien. Der Klinikchef und weitere Mitarbeiter hatten sich Anfang des Jahres gegen Corona impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Das hatte für viel Kritik gesorgt.

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