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29.03.2021

Neue Corona-Verordnung 

An der Küste und in ganz Niedersachsen gelten nochmal erneuerte Corona-Regeln vom Land Niedersachsen. Die aktualisierte Verordnung regelt zum Beispiel, dass in Kommunen, die über dem kritischen Sieben-Tage-Wert von 150 liegen, nächtliche Ausgangssperren verhängt werden sollen. Das droht nun im Kreis Leer. Da liegt die Inzidenz seit drei Tagen über diesem Wert. Die Kreisverwaltung hat aber noch Handlungsspielraum. Sie muss zum Beispiel selbst einschätzen, ob die Überschreitung von Dauer sein könnte. Über die Osterfeiertage dürfen sich laut der neuen Verordnung auch keine Gruppen bilden – auch mit Abstand nicht. Es wurden auch schon Kontrollen angekündigt. 

Infektionszahlen an der Küste steigen weiter

Die Corona-Infektionszahlen an der Küste sind heute in fast allen Kommunen wieder deutlich angestiegen – und das, obwohl am Wochenende eigentlich weniger getestet wird als unter der Woche. Mittlerweile melden drei Kommunen in der Region Siebentagesinzidenzwerte von über 100: der Landkreis Wittmund, die Stadt Emden und der Landkreis Leer. Für die Stadt Wilhelmshaven registriert das Landesgesundheitsamt Niedersachsen einen Wert von 65,7, der Landkreis Aurich liegt bei 73,8. Wegen der steigenden Werte mussten beispielsweise in Emden schon härtere Corona-Maßnahmen getroffen werden: ab morgen muss zum Beispiel der Einzelhandel dort wieder schließen.  

Landkreis Aurich sieht sich gut vorbereitet auf Oster-Tagestourismus – Landkreis Friesland plant Allgemeinverfügung

Nach der niedersächsischen Landesverordnung sind über Ostern Tagesausflüge erlaubt – die Kommunen an der Küste sehen sich aber gut für einen möglichen Besucheransturm gerüstet. Der Landkreis Aurich hat bereits entsprechende Maßnahmen vorbereitet, falls die Infektionszahlen durch den Tagestourismus stark ansteigen. Das sagt Kreissprecher Rainer Müller-Gummels auf Nordseewelle-Anfrage. Auch der Landkreis Friesland hat eine Allgemeinverfügung für den Tourismus vorbereitet, falls die Inzidenz im Kreisgebiet über 100 steigen sollte. Nach Landesrecht ist Tagestourismus in Kommunen erlaubt, in denen die Inzidenz unter 100 liegt. Das ist in den Kreisen Friesland und Aurich derzeit der Fall.

Althusmann hält an Pilotprojekt fest

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat die geplanten Geschäfts- und Gastronomieöffnungen in Modellkommunen trotz steigender Infektionszahlen verteidigt. Er geht davon aus, dass ein gewisses Infektionsgeschehen in Deutschland hingenommen werden muss, sagte Althusmann dem NDR. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte gestern Abend alle geplanten Lockerungen und Modellprojekten in Deutschland in der ARD-Sendung „Anne Will“ abgelehnt. Althusmann ist dagegen der Meinung, dass auch Wege aus der Pandemie heraus gefunden werden müssten. Das Land will mit dem Projekt nach Ostern herausfinden, wie sich Lockerungen unter strengen Schutzmaßnahmen auswirken.

Emden als Hochinzidenzkommune eingestuft

In der Stadt Emden gelten ab morgen wieder schärfere Corona-Regeln. Die Fallzahlen sind da zuletzt wieder stark gestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt seit über drei Tagen wieder über 100. Deswegen gilt Emden wie der Landkreis Leer als Hochinzidenzkommune. Die Folge ist, dass die Läden zum Beispiel wieder schließen müssen und die Kitas wieder in den Notbetrieb gehen. In den Kreisen Leer und Aurich haben die aktiven-Corona-Fallzahlen am Wochenende einen neuen Höchststand erreicht. Im Auricher Kreisgebiet sind im Moment 235 Menschen aktiv infiziert, im Kreis Leer 509.

Mehrheit der Niedersachsen soll bis zum Sommer geimpft sein

Die Mehrheit der Bürger in Niedersachsen soll bis zum Sommer die erste Corona-Impfung bekommen haben. Das kündigte Gesundheitsministerin Daniela Behrens an. Im Moment würden unter der Woche fast 40.000 Impfdosen verabreicht. Wenn es so weiterläuft und die angekündigten Lieferungen auch ankommen, müsste Mitte Juni mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Niedersachsen zumindest einmal geimpft sein, so Behrens. Dann könnte die Impfkampagne im Juni auch auf die dritte Priorisierungsgruppe ausgeweitet werden. Dazu gehören alle ab 60 Jahre und Vorerkrankte.

Stadt Aurich erlaubt Osterfeuer

In der Stadt Aurich sind die Osterfeuer in diesem Jahr erlaubt. Das hat die Stadt heute angekündigt. Bei den Feuern dürfen aber nur Personen aus einem Haushalten mit höchstens zwei Personen aus einem anderen Haushalt zusammenkommen. Die Feuer sind auch nur auf privatem Grund erlaubt. Zusätzlich muss auch auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet werden.

Tonne setzt nach Ostern weiter auf Wechselunterricht

Niedersachsens Kultusminister Grant-Hendrik Tonne setzt nach den Osterferien weiter auf Wechselunterricht. In Kommunen mit einem Inzidenzwert von mehr als 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen werden aber weiter alle zu Hause unterrichtet – ausgenommen die Klassen von Grund- und Förderschulen sowie die Abschlussjahrgänge. Es werde auch weiter darüber nachgedacht, wie Schule in der Corona-Pandemie noch sicherer werden könnte. Eine Idee dazu ist, dass Lehrer, Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Woche getestet werden. Vergangene Woche lief auch schon eine Testwoche um zu schauen wie die Testung in Schulen klappt – viele Schulen hatten zu Beginn der Woche aber noch keine Testkits bekommen.

Viele positive Corona-Tests zum Start des Drive-In Testzentrums Leer

Der Start der Drive-In-Teststelle vom Deutschen Roten Kreuz im Kreis Leer hat viele positive Befunde geliefert. Etwa ein Drittel aller Tests am Samstag war positiv. Insgesamt wurden 108 Leute getestet. Bei dem Drive-In-Testzentrum wird ein Termin gebraucht. Die können telefonisch oder online vereinbart werden. Für diese Woche sind aber schon fast alle vergeben. Deswegen sollen die Testzeiten weiter ausgeweitet werden – auch über die Ostertage. Auch mehrere Ärzte und Apotheken im Kreis Leer bieten kostenlose Coronatests an.

CDU Kreistagsfraktion Friesland kritisiert Pläne für Lockerungs-Modellregionen 

Die CDU-Kreistagsfraktion in Friesland kritisiert die Diskussion über Modellregionen, in denen Lockerungen der Corona-Regeln getestet werden sollen. Damit würden Hoffnungen geschürt, für die es wegen des dynamischen Infektionsgeschehens keine Möglichkeit gebe, heißt es in einer Mitteilung. Bund und Land wollen in dem Projekt nach Ostern herausfinden, wie sich Lockerungen unter strengen Schutzmaßnahmen auswirken. Mehrere Kommunen an der Küste haben sich auch schon als potenzielle Modellregionen beworben – auch ein Teil vom Kreis Friesland. Die Verwaltung entwickelt dazu gerade ein Konzept. 

Jede zweite Firma in Niedersachsen bietet Schnelltests für Mitarbeiter an

Jedes zweite Unternehmen in Niedersachsen bietet seinen Beschäftigten regelmäßige Corona-Tests an oder plant, das bald zu machen. Das zeigt eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer. Insgesamt haben sich landesweit 950 Betriebe daran beteiligt. Jedes dritte Unternehmen, das noch nicht testet, weiß nicht genau, wie die Testungen ablaufen sollen. Bei jedem fünften Unternehmen gibt es auch Lieferprobleme bei Test-Kits. Wegen der hohen Nachfrage sei der Markt für Schnelltests im Moment angespannt.

Mehrheit der Niedersachsen soll bis zum Sommer geimpft sein

Die Mehrheit der Bürger in Niedersachsen soll bis zum Sommer die erste Corona-Impfung bekommen haben. Das kündigte Gesundheitsministerin Daniela Behrens an. Im Moment würden unter der Woche fast 40.000 Impfdosen verabreicht. Wenn es so weiterläuft und die angekündigten Lieferungen auch ankommen, müsste Mitte Juni mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Niedersachsen zumindest einmal geimpft sein, so Behrens. Dann könnte die Impfkampagne im Juni auch auf die dritte Priorisierungsgruppe ausgeweitet werden. Dazu gehören alle ab 60 Jahre und Vorerkrankte. 

Althusmann hält an Pilotprojekt fest

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat die geplanten Geschäfts- und Gastronomieöffnungen in Modellkommunen trotz steigender Infektionszahlen verteidigt. Er geht davon aus, dass ein gewisses Infektionsgeschehen in Deutschland hingenommen werden muss, sagte Althusmann dem NDR. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte gestern Abend alle geplanten Lockerungen und Modellprojekten in Deutschland in der ARD-Sendung „Anne Will“ abgelehnt. Althusmann ist dagegen der Meinung, dass auch Wege aus der Pandemie heraus gefunden werden müssten. Das Land will mit dem Projekt nach Ostern herausfinden, wie sich Lockerungen unter strengen Schutzmaßnahmen auswirken. Ab heute können sich Kommunen im Land für das Projekt bewerben. 

Landkreis Friesland rechnet mit vielen Tagestouristen über Ostern

Der Landkreis Friesland rechnet über Ostern mit mehr Tagestouristen, die in die Region kommen. Das teilt Landrat Sven Ambrosy mit. Nach der neuen Landesverordnung sind in Niedersachsen Tagesausflüge erlaubt – Voraussetzung dafür ist eine Inzidenz von unter 100 in der jeweiligen Kommune. Falls der Wert in Friesland über 100 steigt, will die Kreisverwaltung ein Allgemeinverfügung erlassen, um den Tourismus besser zu lenken. Aber einer Inzidenz von 200 ist Tagestourismus verboten. 

Infektionszahlen an der Küste steigen weiter 

Die Corona-Infektionszahlen an der Küste sind heute in fast allen Kommunen wieder deutlich angestiegen – und das, obwohl am Wochenende eigentlich weniger getestet wird als unter der Woche. Mittlerweile melden drei Kommunen in der Region Siebentagesinzidenzwerte von über 100: der Landkreis Wittmund, die Stadt Emden und der Landkreis Leer. Für die Stadt Wilhelmshaven registriert das Landesgesundheitsamt Niedersachsen einen Wert von 65,7, der Landkreis Aurich liegt bei 73,8. Wegen der steigenden Werte mussten beispielsweise in Emden schon härtere Corona-Maßnahmen getroffen werden: ab morgen muss zum Beispiel der Einzelhandel dort wieder schließen.  

Landkreis Aurich sieht sich gut vorbereitet auf Oster-Tagestourismus

Nach der niedersächsischen Landesverordnung sind über Ostern Tagesausflüge erlaubt – die Kommunen an der Küste sehen sich aber gut für einen möglichen Besucheransturm gerüstet. Der Landkreis Aurich hat bereits entsprechende Maßnahmen vorbereitet, falls die Infektionszahlen durch den Tagestourismus stark ansteigen. Das sagt Kreissprecher Rainer Müller-Gummels auf Nordseewelle-Anfrage. Auch der Landkreis Friesland hat eine Allgemeinverfügung für den Tourismus vorbereitet, falls die Inzidenz im Kreisgebiet über 100 steigen sollte. Nach Landesrecht ist Tagestourismus in Kommunen erlaubt, in denen die Inzidenz unter 100 liegt. Das ist in den Kreisen Friesland und Aurich derzeit der Fall.

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