×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de

27.07.2021

Niedersächsische Landesregierung stellt neue Corona-Verordnung vor 

Heute stellt die niedersächsische Landesregierung ihre neue Corona-Verordnung vor. Vorgesehen ist, dass die Infektionsherde der vergangenen Wochen stärker in den Blick genommen werden – also Clubs, Bars oder Diskotheken. Die könnten künftig ab einer Inzidenz von 10 schließen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband hat die mögliche Anpassung zuletzt kritisiert – die Betriebe seien in der Lage, Hygienekonzepte zu erstellen und die auch umzusetzen, so ein Sprecher der Dehoga. Zusätzlich zu der möglichen Änderung soll den Kommunen auch mehr Handlungsspielraum bei möglichen Regelverschärfungen gegeben werden. Wenn sie nachweislich nicht zum Anstieg des Infektionsgeschehens beitragen, müssen sie nicht in die Allgemeinverfügung mit aufgenommen werden.

Niederlande ab heute Hochinzidenzgebiet

Die Niederlande gelten ab heute als Hochinzidenzgebiet. Deshalb gelten von nun an auch andere Ein- und Ausreiseregelungen. Nach einer Reise in Die Niederlande müssen Rückkehrende, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne. Außerdem muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Die Quarantäne kann mit einem zweiten Negativtest nach fünf Tagen vorzeitig beendet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in den Niederlanden gerade bei 266.

Test-Zentren im Juli stärker gefragt

Die Nachfrage in den Testzentren in Niedersachsen ist in diesem Monat gestiegen. Wie die Kassenärztliche Vereinigung angibt, wurden im Juli bisher 2,4 Millionen Tests abgerechnet, im Juni waren es noch 1,6 Millionen Tests. Das kann laut der KVN damit zusammenhängen, dass die Urlaubssaison im Juli in Gang gekommen ist. Reisende müssen bei Ankunft einen negativen Corona-Test vorlegen. Trotzdem sei davon auszugehen, dass weiterhin viele Testzentren schließen, weil nicht mehr so viele Tests benötigt werden wie beispielsweise noch im Mai.

Inzidenzwerte an der Küste sinken

Die Inzidenzwerte an der Küste sind im Vergleich zu gestern in den meisten Kommunen gesunken. Am deutlichsten in der Stadt Emden – da lag der Wert gestern noch bei 16 und heute bei 4. Weiterhin über der 10er-Marke sind die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Wittmund. Aber auch da hat sich das Infektionsgeschehen leicht entspannt.

Testpflicht für Wangerooge bleibt

Die Testpflicht für eine Anreise auf die Insel Wangerooge bleibt bestehen. Eigentlich hatte ein Zweitwohnungsbesitzer vor dem Oberverwaltungsgericht Einspruch gegen dieser Punkt der Allgemeinverfügung vom Landkreis Friesland eingelegt. Jetzt hat er sie aber zurückgezogen, teilt Landrat Sven Ambrosy mit. Wer nach Wangerooge will, muss also entweder einen negativen Test oder einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorzeigen.

Landkreis Wittmund startet mobile Impfaktion

Der Landkreis Wittmund startet heute eine mehrtägige mobile Impfaktion. Bis Donnerstag ist die Aktion angesetzt, geimpft wird jeweils von 9 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehren. Heute wird in Friedeburg geimpft, Mittwoch in Westerholt und Donnerstag in Wittmund. Parallel ist es aber auch weiterhin möglich, ins Impfzentrum nach Esens zu kommen.

Jetzt auch Impfungen ohne Termin in Wilhelmshaven

Ab sofort kann man sich auch im Impfzentrum in Wilhelmshaven ohne vorherige Anmeldung gegen das Coronavirus impfen lassen. Von 10 bis 15 Uhr hat das Impfzentrum an der Güterstraße jeden Tag auf, derzeit kann zwischen den Impfstoffen BionTech und Johnson&Johnson gewählt werden. Zuletzt hatten auch schon die Kreise Wittmund und Leer die Terminbindung für das Impfzentrum aufgehoben.

Ostfriesische Kommunalpolitiker kritisieren Landeshaushalt

Die ostfriesischen Landräte und Bürgermeister kritisieren die Landesregierung für ihren geplanten Haushalt für die Jahre 2022/23. So seien zum Beispiel die gestrichenen Gelder für die Jobcenter ein harter Schlag für die Kommunen gewesen. Sie werfen der Landesregierung zudem vor, dass sie vergessen habe, wer in der Corona-Pandemie in vorderster Linie gestanden habe und immer fair gegenüber dem Land gewesen sei. Diese Beziehungen würden durch die vorgesehene Finanzplanung auf eine harte Probe gestellt. Die Zuschüsse des Landes für die ostfriesischen Kommunen sollen in den kommenden Jahren immer weiter sinken, und im Jahr 2024 sogar 0 Euro betragen. Das solle noch einmal überdacht werden, heißt es von den Verantwortlichen. Weitere Kürzungen könnten zu irreparablen Schäden führen. 

Back To Top