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27.04.2021

Tourismusbranche hofft auf Lockerungen in Urlaubssaison

Nach dem Impfgipfel von Bund und Länder hofft die Tourismusbranche im Land auf Lockerungen für Geimpfte zum Sommer. Tourismusverbandschef Sven Ambrosy sieht keinen Grund Beschränkungen aufrechtzuerhalten, wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. Rückendeckung kriegt er von Niedersachsens Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann. Auch der ist dafür, die Regeln für den Sommerurlaub zu überarbeiten, wenn die Impfkampagne weiter wie geplant vorankommt. Beim Impfgipfel gestern war nochmal deutlich geworden, dass schon im Juni die Impfpriorisierung aufgehoben werden könnte.

Gastwirte schicken leere Kochtöpfe an Politiker

Gastronomen aus ganz Niedersachsen schicken heute knapp 1.000 leere Kochtöpfe an Politiker. Mit der Aktion wollen sie auf die schwierige Situation in der Branche während der Corona-Krise aufmerksam machen. Initiiert wurde sie vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Ein Sprecher vom Verband betont, dass mittlerweile knapp ein Viertel der Betriebe wegen den Corona-Einschränkungen vor dem Aus stehe. Spätestens Pfingsten müssten die Hotels und Gaststätten wieder aufmachen dürfen. Auch Aurichs Landrat Olaf Meinen und der Vize-Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Ulf Thiele haben heute leere Kochtöpfe bekommen. Meinen sieht für die Branche vor allem beim Modellkommunenprojekt viel Hoffnung.

Gesundheitsministerin Behrens: Impfwochenende voller Erfolg

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat ein positives Fazit nach dem Impfwochenende im Land gezogen. Insgesamt wurden in Niedersachsen am Samstag und am Sonntag rund 75.000 Personen gegen Corona geimpft. Damit liegt die Impfquote momentan bei knapp 23,4 Prozent. Die Stadt Emden hatte das Impfwochenende kritisiert. Die Stadt musste Impfstoff dafür zurückstellen und deshalb das Impfzentrum für vier Tage schließen.

Acht weitere Corona-Fälle in Altenheim in Idafehn

Im Altenheim Sonnenhaus in Idafehn im Landkreis Leer gibt es acht weitere Corona-Fälle. Das hat die Betreiberin mitgeteilt. Mit den Fällen aus der vergangenen Woche sind damit 22 der 42 Bewohner mit dem Virus infiziert, obwohl bereits alle duchgeimpft sind. Die meisten zeigen aber nur leichte Symptome. Die Impfung zeigt also ihre Wirkung. Das Besuchsverbot im Altenheim wurde jetzt bis zum 2.Mai verlängert. Morgen soll es weitere Tests geben.

Streit zwischen Land und Stadt Emden

Die Stadt Emden übt weiter Kritik an der Impfstoffverteilung vom Land. Die Lieferungen würden immer wieder kurzfristig storniert werden, die Planungen für die nächsten Woche stocken. Laut der Leiterin des Impfzentrums in Emden, Cathrin Leuffert, hätten bereits alle Emder über 16 eine Erstimpfung haben können, wenn das Land seine Zusagen eingehalten hätte. Oberbürgermeister Tim Kruithoff fordert eine bessere Organisation seitens des Landes. Das Land wirft hingegen der Stadt vor, dass sie Impfstoff hortet. Etwa 1900 Dosen würden ungenutzt in Emden liegen. Zuletzt seien dort verhältnismäßig weniger Menschen geimpft worden. Die Stadt weist die Kritik von sich und sagt, es würde mehr geimpft werden, wenn es mehr Impfstoff gibt. Am Sonntagabend hatte sich Gesundheitsministerin Daniela Behrens wohl intern schon negativ über die Stadt und das Impftempo geäußert, schreibt die EZ.  

Weiterer Corona-Todesfall in Wilhelmshaven

In Wilhelmshaven gibt es einen weiteren Todesfall, der mit einer Corona-Infektion in Verbindung steht. Es ist insgesamt der 47. im Zusammenhang mit Covid19 in der Jadestadt, seit die Pandemie im März vergangenen Jahres ausgebrochen ist. Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Wilhelmshaven gesunken, das Robert-Koch-Institut meldet heute einen Wert von 76,2.

Chaos bei Impfterminvergabe Ü-60

Die Impfterminvergabe für über 60 jährige ist gestern im Chaos gestartet. Zu Beginn war das Impfportal vom Land erstmal nicht erreichbar, weil die Seite überlastet war. Auch bei der Hotline war es schwierig durchzukommen. Nach Angaben vom Gesundheitsamt haben an die 100.000 Menschen versucht anzurufen, die Website wurde bis zum Vormittag vier Millionen Mal aufgerufen.

Kreis Wittmund plant keine Lockerungen

Seit einigen Tagen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Wittmund unter 50 – doch trotzdem plant die Kreisverwaltung keine weiteren Lockerungen. Zuletzt war die Frage aufgekommen, ob zum Beispiel Maifeiern unter strengen Hygienemaßnahmen vielleicht stattfinden könnten. Die Kontaktbeschränkungen können aber erst gelockert werden, wenn die Inzidenz über mehrere Tage unter 35 liegt. Das hatte der Landkreis Wittmund vor ein paar Wochen schon mal gemacht – die Corona-Regeln mussten dann aber schnell wieder verschärft werden, weil die Inzidenz recht schnell wieder hochgegangen ist. Derzeit liegt die Inzidenz im Kreis Wittmund nach Angaben vom Robert-Koch-Institut bei 43,9.

Neue Besuchsregelung in einigen Kliniken im Landkreis Leer

In einigen Kliniken im Landkreis Leer gelten ab morgen neue Besuchsregeln. Im Klinikum Leer, im Krankenhaus Rheiderland und im Inselkrankenhaus Borkum dürfen Patienten zwischen 13 und 19 Uhr für maximal eine Stunde Besuch von einem Bekannten bekommen. Voraussetzung dafür ist aber ein negativer Coronatest.

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