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26.11.2021

Zu wenig Impfstoff geliefert

Die Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen beklagen zu wenig Corona-Impfstoff. Zuletzt habe es Probleme mit der Belieferung der Praxen gegeben, heißt es von der Kassenärztlichen Vereinigung. Viele Termine müssten deshalb abgesagt werden. Auch die Stadt Wilhelmshaven rechnet damit, dass wegen der geringeren Liefermenge in der kommenden Woche Impftermine ausfallen müssen. Man plane aktuell nur mit einer Aktion am kommenden Montag im Familienzentrum Süd. Laut Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens müsse der Bund sofort Abhilfe schaffen. Auch der Start der Impfpraxen in Niedersachsen sei laut Behrens in der kommenden Woche durch die Lieferprobleme in Gefahr.

Gastronomie bekommt neue Corona-Unterstützung

Die Gastronomie in Niedersachsen bekommt eine weitere finanzielle Unterstützung vom Land. Laut Wirtschaftsminister Bernd Althusmann werden 55 Millionen Euro an Gastronominnen und Gastronomen verteilt. Wegen Corona seien viele Betriebe weiter in einer schwierigen Lage – durch die Finanzhilfen solle die Zukunft der Gastronomie in Niedersachsen gesichert werden, so der Minister in einer Mitteilung. Ab dem 10. Dezember können die Hilfen beantragt werden. Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen durch ein Corona-Hilfsprogramm 94 Millionen Euro an die Gastronomie und den Tourismus gegangen. Die Betriebe, die Hilfe aus diesem Programm bekommen haben, können jetzt keinen neuen Antrag stellen, heißt es.

Mehr mobile Impfteams im Kreis Leer

Der Landkreis Leer erhöht die Zahl der mobilen Impfteams von zwei auf fünf. Das ist jetzt möglich, weil die Landesregierung die Einwohneranzahl pro mobiles Team verringert hat. Somit kommt künftig ein mobiles Impfteam auf 40.000 Einwohner, statt bisher 70.000. Eine Hürde sei aber aktuell, neues Personal für die Teams zu finden. Es würden Verwaltungskräfte, aber auch Impfärztinnen und -ärzte gesucht. Bewerben kann man sich HIER online.

Booster-Impfungen für alle ab 30 im Kreis Aurich

Im Landkreis Aurich können jetzt alle ab 30 Jahren Termine für die Booster-Impfung vereinbaren. Angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung sei der Schritt wichtig. Voraussetzung für die Booster-Impfung ist, dass die Zweitimpfung sechs Monate her ist. HIER auf der Internetseite des Kreises können Termine für Impfungen mit dem Moderna-Vakzin am 1. Und 3. Dezember vereinbart werden.

Test-Nachfrage nimmt deutlich zu

Die Nachfrage nach Corona-Tests ist in Niedersachsen seit der Verschärfung der Testvorgaben stark gestiegen. Im Augenblick sei das Land mit Tests noch gut ausgerüstet. Die Bestellungen würden allerdings länger dauern und auch die Preise für die Tests stiegen deutlich, sagte der Vizechef des Landesapothekerverbandes. Auch in den Testzentren und Apotheken an der Küste nimmt der Andrang zu: Im Testzentrum in der Leeraner Innenstadt war es Anfang der Woche zu verbalen Anfeindungen gegen Mitarbeiter gekommen, weil über eine Stunde nach Schließung noch mehrere Dutzend Menschen vor der Tür warteten.

Landwirte nehmen deutlich weniger Geld ein

Die Landwirte in Niedersachsen haben in Folge der Pandemie im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mitteilt, hätten die Bauern im Schnitt etwa ein Drittel weniger Geld verdient. Grund sei unter anderem die Schließung der Gastronomie, die für deutlich geringere Bestellmengen gesorgt habe. Auch die Exportverbote in China und andere asiatische Staaten würden die Landwirte treffen. Viele Bauernfamilien würden mittlerweile aus der Landwirtschaft aussteigen.

Zahl der Infizierten in Wiesmoorer Seniorenwohnheim steigt

In einem Seniorenwohnheim in Wiesmoor sind weitere Corona-Fälle entdeckt worden. Bei einer Reihentestung habe es mehrere positive Ergebnisse gegeben, teilt der Landkreis Aurich mit. Aktuell seien 33 Bewohner und elf Mitarbeiter positiv getestet. Die ersten Infektionen in dem Wohnheim waren vor knapp zwei Wochen aufgetreten.

Emden will wieder ambulantes Impfzentrum aufbauen

Die Stadt Emden will ab Anfang Dezember wieder ein Ambulantes Impfzentrum einrichten. Eine Immobilie dafür stehe quasi schon fest, so Stadtrat Volker Grendel. Die Impfungen sollen dort nur mit vorheriger Terminvergabe verabreicht werden. Damit will die Stadt dafür sorgen, dass es keine langen schlangen gibt. Bei einem mobilen Impftermin auf dem Marktplatz in Emden standen gestern hunderte von Menschen an, bereits am Vormittag waren die Kapazitäten ausgeschöpft.

Gesundheitsamt im Landkreis Wittmund überlastet

Das Gesundheitsamt im Landkreis Wittmund kommt an seine Belastungsgrenze. Aktuell gäbe es keine Kontaktverfolgung mehr, so der Leiter der Behörde. Es werde nur noch mit den Infizierten selbst gesprochen. Grund ist die rasant steigende Zahl der Corona-Fälle. Wie ein Sprecher mitteilt, will der Kreis eine Überlastungsanzeige an das Landesgesundheitsamt stellen. Außerdem will Wittmund versuchen beim Kontaktmanagement Hilfe durch die Bundeswehr zu bekommen. Im benachbarten Landkreis Friesland sind seit einigen wieder zehn Soldatinnen und Soldaten im Einsatz.

Emden, Friesland, Wittmund: 2G-Plus auf eigene Faust

In Emden gilt ab heute die 2G-Plus-Regelung für bestimmte Veranstaltungen. Aufgrund der hohen Infektionszahlen hat die Stadt eine eigene Allgemeinverfügung erlassen. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern im Innenbereich brauchen Geimpfte und Genesen jetzt zusätzlich einen negativen Test. Das betrifft auch Theater und Kinos. Die Landkreis Wittmund und Friesland haben angekündigt die 2G-Plus-Regel ebenfalls in Eigenregie einzuführen. Dort brauchen Geimpfte und Genesene ab morgen einen negativen Test in vielen Teilbereichen des öffentlichen Lebens.

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