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26.02.2021

Weiter Corona-Todesfall in der Stadt Emden

In der Stadt Emden gibt es einen weiteren Todesfall, der mit dem Corona-Virus zu tun hat. Es ist in Emden insgesamt der siebte mit Corona-Zusammenhang seit Beginn der Pandemie. Nur einen Tag nach dem positiven Test sei die Person gestorben, teilt das kommunale Gesundheitsamt mit. Es handelt sich wohl um einen Fall der britischen Corona-Mutante. In dem Umfeld der Person haben sich 13 weitere Personen infiziert, womöglich auch mit der britischen Corona-Variante.

Möglicherweise 100 Millionen Euro für Kommunen in Niedersachsen

Die Kommunen in Niedersachsen bekommen bis 2023 möglicherweise bis zu 100 Millionen Euro aus einem Sofortprogramm mit EU-Mitteln. Das hat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gestern beim Inennstadtgipfel vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund angekündigt. Die EU-Kommission muss dem Ganzen aber noch zustimmen. Die Innenstädte hätten durch die Corona-Krise schwere Schäden erlitten, so ein Sprecher vom Städte- und Gemeindebund. Auch durch den wachsenden Onlinehandel kämen die Städte zunehmend in Bredouille.

Aufsichtsrat der Trägergesellschaft entscheidet heute über Eppmanns Freistellung

Der Aufsichtsrat der Trägergesellschaft der Kliniken Aurich Emden und Norden entscheidet heute über eine mögliche vorübergehende Freistellung von Krankenhauschef Claus Eppmann. In der vergangenen Woche hatten sich die Stadt Emden und der Landkreis Aurich für eine externe Untersuchung in der Impfaffäre ausgesprochen. Wie es mit Eppmanns Stelle während dieser Untersuchung weitergeht, muss aber noch entschieden werden. Der Kreistag in Aurich war für eine Freistellung Eppmanns, der Stadrat in Emden dagegen. Der Klinikchef wurde im Januar schon zweimal gegen Corona geimpft, obwohl er nicht zu den priorisierten Gruppen in der Impfreihenfolge gehört.

Impfungen von 70 – 79-Jährigen wohl erst ab April

Die Impfung von 70- bis 79-Jährigen an der Küste und ganz Niedersachsen wird vermutlich erst Anfang April starten. Weil der Impfstoff von Astrazeneca für ihre Altersgruppe nicht empfohlen wird, kommen sie erst dran, wenn alle über 80-Jährigen mit Biontech oder Moderna versorgt sind, sagte der Leiter des Corona-Krisenstabs, Heiger Scholz. In der darauffolgende Impfgruppe seien schätzungsweise knapp drei Millionen Menschen. Auch Vorerkrankte, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sind impfberechtigt.

Regulärer Spielbetrieb in der Dritten Liga für den OHV Aurich beendet

Seit dieser Woche trainieren die Handballer vom OHV Aurich wieder – der reguläre Spielbetrieb in der Dritten Liga ist für die Mannschaft aber beendet. Wie der Deutsche Handballbund entschieden hat, soll es in dieser Saison einen veränderten Spielmodus für die Liga geben. Es wird kein Verein aus der Liga absteigen, einige Mannschaften können in einer Aufstiegsrunde um den Aufstieg in die Zweite Liga spielen. Das kommt für den OHV Aurich nicht in Frage – stattdessen könnte die Mannschaft in einer zusätzlichen Spielrunde spielen, um sich da unter anderem für den DHB-Pokal zu qualifizieren.

Althusmann setzt auf vorsichtige Öffnung des Tourismus zu Ostern

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hält Urlaub in den Osterferien für möglich. Es müsste eine vorsichtige Perspektive zur Öffnung des Tourismus entwickelt werden. Dabei sollte der Fokus auch auf einem deutlichen Ausbau der Testungen und Impfungen liegen, so Althusmann. In Zusammenspiel mit einer klugen Strategie könne so für Gastronomie, Einzelhandel und Wirtschaft einiges möglich sein. Bei den nächsten Beratungen müssten sich aber auch die einzelnen Länder stärker abstimmen. Ministerpräsident Stephan Weil will sich dagegen erstmal nicht zu möglichen nächsten Öffnungsschritten äußern.

Weil fordert mehr Freiheiten für Getestete

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil plädiert dafür, bei einem negativen Corona-Test mehr Freiheiten zu geben. Mit anwendungsfreundlichen Schnelltests könnten auch die Hygienekonzepte der Gastronomie unterstützt werden, so Weil in der Braunschweiger Zeitung. Im Zusammenspiel mit der Corona-Warn-App könnten Impfungen und Schnelltests gebündelt angezeigt werden. Auch die Tests in den Schulen und den Kitas sollten bald losgehen, dann müsse man sich allerdings auch auf steigende Infektionszahlen einstellen, weil ja mehr getestet wird.

Land überlegt, Quarantäneregeln zu verschärfen

Das Land Niedersachsen überlegt, die Quarantäneregeln wegen der Britischen Virus-Mutation zu verschärfen. Infizierte und enge Kontaktpersonen müssten dann statt zwei künftig drei Wochen isoliert werden, sagte ein Sprecher vom Sozialministerium. Der Landkreis Leer hat diese Regelung schon am Mittwoch eingeführt, weil da bei etwa jedem dritten Corona-Fall die Mutante nachgewiesen wurde. Auch landesweit verdopple sich die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen mit der britischen Variante wöchentlich.

Tonne will Schulen nach Bund-Länder-Beratungen weiter öffnen

Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat sich fest vorgenommen, den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch weitere Schulen an der Küste und in ganz Niedersachsen zu öffnen. Er halte an seinem Ziel fest, so schnell wie möglich alle Schüler in den Wechselunterricht zurückzuholen, sagte Tonne der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Eigentlich hatte er schon für nächste Woche weitere Schulöffnungen in Aussicht gestellt. Wegen der weiter hohen Corona-Fallzahlen und der weiter um sich greifenden Mutationen wolle er die Lage aber doch noch eine Woche beobachten.

Corona-Fallzahlen steigen in Leer weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt im Kreis Leer weiter stark an. Insgesamt meldet die Kreisverwaltung 49 neue Fälle. Das niedersächsische Landesgesundheitsamt gibt damit auch einer höhere Sieben-Tages-Inzidenz von inzwischen 111, 3 an. Besonders viele aktiv Infizierte gibt es in der Stadt Leer und in der Gemeinde Westoverledingen. Zusätzlich gibt es in den Kreisen Leer, Aurich und in der Stadt Emden jeweils einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. 

Eppmann bleibt nur in Emden im Amt

In der Impf-Affäre um Klinikchef Claus Eppmann haben sich die Stadt Emden und der Landkreis Aurich auf einen Kompromiss geeinigt. Er soll auch während der Aufklärung im Amt bleiben – aber nur am Standort Emden, haben die Mitglieder vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der Trägergesellschaft Kliniken entschieden. Eppmann hat sich im Januar zwei Mal gegen Corona impfen lassen, obwohl er nicht an der Reihe war. Der Fall soll jetzt von einem unabhängigen Gutachter aufgeklärt werden. Über die Freistellung Eppmanns waren sich die Kommunen aber nicht einig, weswegen jetzt die Kompromiss-Lösung gefunden wurde.

Osterfeuer im Kreis Friesland abgesagt

Der Landkreis Friesland hat die traditionellen Osterfeuer in diesem Jahr wegen der Corona-Krise abgesagt. Er hat diese Entscheidung gemeinsam mit den Städten und Gemeinden getroffen. Bei größeren Ansammlungen wie den Osterfeuern könnten mögliche Infektionsketten nicht mehr nachverfolgt werden. Der Landkreis Friesland ist die erste Kommune an der Küste, die die Brauchtumsfeuer absagt. Im Kreis Aurich soll nächste Woche eine Entscheidung fallen. Der Landkreis Leer und die Stadt Emden haben schon angekündigt, dass es absehbar sei, dass wegen der Corona-Auflagen keine Feuer stattfinden dürften.

Corona-Maßnahmen auf Norderney werden nicht verlängert

Morgen werden die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen auf Norderney wieder aufgehoben. Der Landkreis Aurich hat sich dazu entschieden, die verschärften Corona-Maßnahmen außer Kraft zu setzen, weil die Infektionszahlen auf der Insel nach einem größeren Ausbruch Anfang des Monats wieder sinken. Heute meldet die Kreisverwaltung 10 aktive Fälle auf Norderney, in den vergangenen Wochen gab es dagegen zeitweise mehr als 40 Infizierte. Deswegen durften sich Insulaner sowohl in der Öffentlichkeit, als auch privat nur allein oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt aufhalten. Zusätzlich galten nächtliche Ausgangsbeschränkungen.

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