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25.02.2021

Kreis Leer wird Teil von Impftest bei Hausärzten

Ab nächster Woche wird auch eine Hausarztpraxis im Landkreis Leer gegen das Corona-Virus impfen. Die Praxis ist damit Teil eines Testlaufs vom Land Niedersachsen, hat Landrat Matthias Groote in einem Statement-Video angekündigt.

Das ist beim Land so entschieden worden. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass wir in dieses Modellprojekt miteinbezogen werden. Es wird in enger Kooperation mit dem Impfzentrum gearbeitet, von dort aus werden auch die Patienten zugesteuert.

Matthias Groote, Landrat des Landkreises Leer

Der Probelauf soll ein bis zwei Wochen mit einer kleinen Gruppe von Medizinern laufen. Bisher gab es die Impfung nicht beim Hausarzt – als Grund dafür wurde immer der Impfstoffmangel und die aufwändige Lagerung genannt.

Niedersächsische Impfzentren sollen aufgestockt werden

Die Impfzentren in Niedersachsen sollen personell aufgestockt werden. Momentan sind 120 Impfteams im Einsatz, künftig sollen es 200 sein, teilt das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Damit würde man sich den Impfstofflieferungen anpassen. Alles, was an Impfstoff komme, solle auch schnell weggeimpft werden, hat zuletzt auch die Vize-Leiterin vom Corona-Krisenstab Claudia Schröder betont. Mit den größeren Kapazitäten könnten dann niedersachsenweit bis zu 20 000 Impfungen täglich verabreicht werden.

Janssen-Kucz fordert zweistellige Milliardenhilfen in der Corona-Krise

Die Grünen-Landtagsabgeordnete von der Küste, Meta Janssen-Kucz, fordert wegen der Corona-Krise Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe. Es sei wichtig, den Kommunen auch bei den psychosozialen Folgen der Wirtschaftskrise zu helfen, sagt sie im Gespräch mit der OZ. Erst gestern hatte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann  angekündigt, dass das Land die Investitionen auf 800 Millionen Euro hochschrauben will. Janssen-Kucz sei das zu wenig, um die soziale Infrastruktur neu aufzustellen. Beim nächsten Bund-Länder-Gipfel sollte den Kommunen ein klarer Aufgabenplan vorgegeben werden.

FDP fordert mehr Tempo bei Corona-Impfungen

Die FDP im niedersächsischen Landtag will, dass die Corona-Impfungen nochmal an Tempo aufnehmen. Sie begründet das mit den kaum zurückgehenden Corona-Infektionen. Ein stabiler Wert von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen sei nicht in Sicht. Deswegen werde ein Strategiewechsel der Landesregierung gebraucht. Um mit den Impfungen voranzukommen, schlägt die FDP einen Ausbau der Impfkapazitäten vor – Arztpraxen und Betriebsärzten sollten zum Beispiel mit einbezogen werden.

Ostfriesischen Kliniken droht finanziell schwieriges Jahr

Den Krankenhäusern in Ostfriesland droht wohl wirtschaftlich ein schwieriges Jahr. Weil es durch Corona weniger Patienten gibt, rechnen die Einrichtungen nach wie vor mit weniger Einnahmen. Das sagt ein Sprecher von der St. Bonifatus Hospitalgesellschaft, zu der auch das Borromäus-Hospital in Leer gehört. Viele würden auch keine Ausgleichzahlungen erhalten, obwohl sie Corona-Patienten behandelt haben. Entscheidend für diese finanziellen Hilfen ist der Siebentagesinzidenzwert und die Patientenzahl im jeweiligen Krankenhaus. Das Borromäus-Hospital in Leer fordert wie auch das Krankenhaus in Wittmund kurzfristige finanzielle Hilfen.

Kreisbrandmeister in Wittmund fordert Impfung für freiwillige Feuerwehr

Die Berufsfeuerwehr wird nach der Landesverordnung früher gegen Corona geimpft, ehrenamtliche Mitarbeiter nicht – das stößt auch an der Küste auf Kritik. Wittmunds Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen hat betont, dass beide Gruppen die gleiche Arbeit leisten würden und oft direkten Kontakt zu anderen Menschen hätten. Deswegen sei es wichtig, auch Ehrenamtliche schon früher zu impfen. In Friesland gibt es zum Beispiel nur freiwillige Feuerwehrleute. In der Stadt Wilhelmshaven wurden bisher schon 99 Mitarbeiter aus der beruflichen Feuerwehr gegen Corona geimpft.

Corona-Frust beim Dehoga Ostfriesland steigt

Die Frustration im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Ostfriesland steigt wegen der aktuellen Corona-Situation. Schon jetzt sei absehbar, dass einige Betriebe den Lockdown nicht überleben würden, so ein Sprecher gegenüber der NWZ. Frühere Gespräche mit der Politik wären nötig gewesen, um die Situation zu verbessern. In der würde auch der Außerhausverkauf nicht viel bringen. Gleichzeitig ermutigt der Dehoga die Gaststätten, im Verkauf kreativ zu werden und zum Beispiel auch Social-Media-Kanäle zu nutzen.

Über 10 000 Impfdosen für den Landkreis Friesland bis Anfang April

Der Landkreis Friesland erwartet bis Anfang April knapp 10 000 Impfdosen. In dem Impfzentrum in Roffhausen startet heute auch eine Impfstraße extra für AstraZeneca. Auf der sollen unter 65-Jährige aus höheren Priorisierungsgruppen geimpft werden. Dabei wird auch zusätzliches Personal vom Deutschen Roten Kreuz eingesetzt.  

Tourismuszahlen stark von Corona geprägt

Der Tourismus an der Küste hat im vergangenen Jahr stark unter der Corona-Pandemie gelitten. Das zeigen neue Zahlen vom niedersächsischen Landesamt für Statistik. Auf den Inseln wurden zum Beispiel fast 35 Prozent weniger Übernachtungen gezählt, als noch im Vorjahr. Ähnlich sieht die Entwicklung bei den Gästezahlen aus. Auch an der Gesamten Nordseeküste sind die Tourismuszahlen stark eingebrochen. Die Betten in Ferienwohnungen und Hotels in Osterfriesland waren im Schnitt nur zu einem Viertel ausgelastet. 

Jugendherbergen an der Küste kommen relativ gut durch die Krise

Die Jugendherbergen an der Küste und auf den Inseln sind besser durch die Corona-Krise gekommen, als die Einrichtungen im Rest Niedersachsens. Sie waren in den Sommer- und Herbstferien relativ gut nachgefragt, haben die Landesverbände des Deutschen Jugendherbergswerks mitgeteilt. Landesweit blieben aber auch viele Herbergen leer. In den Einrichtungen im Bereich Unterweser Ems wurden insgesamt rund 233.000 Übernachtungen gezählt. Zum Vergleich: 2019 waren es fast dreimal so viele.

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