×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de

24.02.2021

Inseln hoffen auf landesweite Öffnungsstrategie in den Osterferien

Die ostfriesischen Inseln hoffen auf eine niedersachsenweite Öffnungsperspektive für die Osterferien. Das wurde bei einer Videokonferenz zwischen den Landräten von der Küste, den Inselbürgermeistern und weiteren Vertretern deutlich. In der Landesverordnung sind touristische Übernachtungen im Moment verboten. Deswegen haben sich Landräte, Vertreter von Industrie- und Handelskammer, Reedereien und Inselbürgermeister darauf geeinigt, Ministerpräsident Stephan Weil um Konkretisierung seines Sechs-Punkte-Plans zu bitten und um eine Teststrategie zu erweitern. Möglich wäre, dass Osterurlauber vor ihrer Anreise einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen müssten und bei längeren Aufenthalten auch zwischendurch getestet werden. Wenn die Inzidenz sich wieder verschlechtert, müsse man wieder zurückrudern, so Ambrosy. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es ein fatales Signal für die vielen kleinen, familiengeführten Betriebe, wenn das Ostergeschäft auch in diesem Jahr wegfiele.

Schnelltestzentrum in Wittmund startet

Der Landkreis Wittmund eröffnet am Donnerstag sein Corona-Schnelltestzentrum in Wittmund. Das Deutsche Rote Kreuz wird die Abstriche nehmen, teilt die Kreisverwaltung mit. Vorher müssen aber Termine vereinbart werden. Jeder Antigen-Schnelltest wird vom Test bis zum Ergebnis rund 20 Minuten dauern. Am Ende steht dann ein offizielles Ergebnis, das anerkannt und legitimiert ist. In den Gemeinden Esens, Holtriem und Friedeburg soll es auch mobile Schnelltests geben. Dafür laufen die Vorbereitungen gerade noch.

Wirtschaftliche Corona-Folgen immer dramatischer

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden nach Meinung der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen immer dramatischer. Viele Betriebe hätten mittlerweile große Existenzsorgen, so die IHKN in einer Anhörung der Landtagsfraktionen von Grünen und FDP. Sie verlangt deswegen, dass für Öffnungen und Schließungen neben dem Sieben-Tage-Wert und der Reproduktionszahl auch andere Daten zur Verbreitung des Virus ausschlaggebend sein sollten.

Seehäfen schlagen weniger um

Die Seehäfen in Niedersachsen haben im Corona-Jahr 2020 neun Prozent weniger Fracht umgeschlagen. Insgesamt wurden 48,66 Millionen Tonnen über die Häfen des Landes transportiert, hat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann mitgeteilt. Es sei ein schwieriges Jahr gewesen. In diesem Jahr sollen auch nochmal 40 Millionen Euro in die Häfen investiert werden. Niedersachsen betreibt an der Küste die Häfen Emden, Leer, und Wilhelmshaven. Dazu kommen kleinere Häfen wie Norden, die die Inseln versorgen.

Testlauf für Corona-Impfungen beim Hausarzt

Das Land Niedersachsen will nächste Woche Corona-Impfungen bei Hausärzten testen. Der Probelauf soll ein bis zwei Wochen mit einer kleinen Gruppe von Medizinern laufen, hat die Vize-Leiterin des Krisenstabs. Claudia Schöder angekündigt. Die Ärzte müssten sich dann auch mit den örtlichen Corona-Impfzentren abstimmen. Parallel soll eine weitere Praxis testen, ob Hausärzte auch die Impfung von über 80-Jährigen übernehmen können, die zu Hause gepflegt werden und nicht zum Impfzentrum kommen können. Bisher gab es die Impfung nicht beim Hausarzt – als Grund dafür wurde immer der Impfstoffmangel und die aufwändige Lagerung genannt.

Pflegeheime im Kreis Aurich ab heute durchgeimpft

Im Landkreis Aurich wird heute der erste Teil der Impfaktion abgeschlossen. Die letzten Zweitimpfungen in den Pflegeheimen im Kreisgebiet sollen heute verabreicht werden. Parallel läuft auch der Betrieb im Impfzentrum in Georgsheil schon so lange, dass die ersten über 80-Jährigen ab morgen auch schon ihre zweite Impfung bekommen können. Nach Angaben von einem Kreissprecher sind außerdem bisher 500 Personen im Landkreis Aurich mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft – dabei gebe es sehr wenig Rückmeldungen von Nebenwirkungen, teilt ein Sprecher mit. Wann zum ersten Mal Schul- oder Kitapersonal geimpft werden soll, ist noch nicht klar, der Bund muss vorher noch die Verordnung dafür ändern.

Besuchsverbot im Borromäus-Hospital

Für das Borromäus-Hospital in Leer gilt seit gestern ein Besuchsverbot. Damit will die Krankenhausleitung mögliche Ansteckungsrisiken verringern. Es gilt jetzt auch eine FFP2-Maskenpflicht für alle externen Personen im Krankenhaus. Patienten kommen über den Haupteingang mit einer Einlasskontrolle ins Krankenhaus. Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Leer sind unverändert hoch, das liegt vor allem an der britischen Corona-Mutation, die sich dort immer weiter ausbreitet.

Corona-Todesfall im Landkreis Aurich 

Im Landkreis Aurich gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist ein 57-jähriger Mann aus Norden in einer Oldenburger Klinik verstorben. Es ist der 40. Todesfall im Kreisgebiet seit Beginn der Pandemie, der mit Corona zu tun hat. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Kreis Aurich liegt nach Angaben vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen bei genau 29. 

Corona-Ausbruch auf Marine-Schiff in Wilhelmshaven 

Auf einem Marine-Schiff von der Einsatzflottile 2 in Wilhelmshaven ist das Corona-Virus ausgebrochen. Nach NDR-Informationen wurden zwei Besatzungsmitglieder positiv auf das Virus getestet. Um welches Schiff es sich handelt, ist nicht klar. Es müsse laut einem Sprecher auch noch entschieden werden, ob das Schiff geräumt werden muss. 

Schließung der Fitnessstudios rechtens

Die Corona-bedingte Schließung von Fitnessstudios an der Küste und in ganz Niedersachsen ist rechtens. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden. Die Richter haben zwei Anträge gegen die Corona-Verordnung in Eilbeschlüssen abgelehnt. Für den Senat sei aber gerade offen, ob die Schließung in einem möglichen Hauptsacheverfahren so zu halten sei. Einerseits seien beschränkende Maßnahmen wegen des Infektionsgeschehens weiter zulässig. Es sei aber zweifelhaft, ob die Betriebsschließungen in Gänze noch erforderlich seien.

Corona-Situation im Kreis Leer stark angespannt

Innerhalb eines Tages hat der Landkreis Leer so viele Corona-Neuinfektionen gemeldet, wie noch nie. Insgesamt sind 60 neue Virusfälle im Vergleich zu gestern dazugekommen, so die Kreisverwaltung. Damit gibt es jetzt insgesamt 283 akute Fälle und die Sieben-Tages-Inzidenz hat laut dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt eine weitere kritische Schwelle überschritten und liegt bei 101,9. Der Landkreis hatte auch schon eine neue Verordnung angekündigt, wenn die Situation so angespannt bleibt. So könnte es zum Beispiel eine Maskenpflicht in Betrieben und Büros geben, auch eine Ausgangssperre wäre eine Option.

Modder unterstützt Kampf um Arbeitsplätze bei der Meyer Werft

Die SPD-Landtagsabgeordnete aus Leer, Johanne Modder unterstützt die Belegschaft und den Betriebsrat beim Erhalt der Arbeitsplätze bei der Papenburger Meyer Werft. Der von der Geschäftsführung angedrohte Stellenabbau sei keine Grundlage für Zukunftsgespräche, kritisiert Modder. Es seien auch noch viele Fragen offen. Die Werft ist durch die Corona-Krise in eine schwierige finanzielle Situation geraten. Deswegen sollen über 600 Jobs abgebaut werden. Weitere 300 könnten Folgen, wenn die Belegschaft geplante Einsparungsmaßnahmen ablehne. 

Kreis Leer erweitert Quarantänemaßnahmen

Der Landkreis Leer weitet wegen der angespannten Corona-Lage die seine Quarantäne-Maßnahmen aus. Das hat Landrat Matthias Groote in einem Statement Video angekündigt:

Neu ist jetzt, dass wir Kontakte vier bis fünf Tage vor der Infektion herausfiltern und ermitteln. Auch die Kontakte, die unter 15 Minuten stattgefunden haben. Außerdem wird die Quarantäne auf drei Wochen erweitert, damit wir einen Stop reinbekommen, was das Thema britische Virusvariante angeht.

Matthias Groote, Landrat des Landkreises Leer

Die Mutation breitet sich im Kreisgebiet immer weiter aus. Bei etwa einem Drittel der Infizierten wurde die Mutante nachgewiesen. Inzwischen ist auch ein Fall bekannt, bei dem nur eine kurze Unterlagenübergabe zu einer Ansteckung geführt hat.

Back To Top