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24.01.2022

Oldenburger Impfpunkte sehr bliebt

An den städtischen Impfpunkten in Oldenburg sind mittlerweile knapp 40.000 Impfungen verabreicht worden. Den größten Anteil mache dabei die Booster-Impfung aus, teilt die Stadt mit. Mittlerweile lasse zwar die große Nachfrage nach, es würden aber nach wie vor rund 4.000 Impfungen pro Woche verteilt. Durch die mobilen Teams und die Impfpunkte sind in Oldenburg außerdem bisher schon 2.000 Kinder zum ersten Mal geimpft worden. Die Termine für Kinder-Impfungen an Samstagen seien aktuell ausgebucht, man wolle aber neue Termine in Kürze freigeben, so ein Stadtsprecher.

Corona-Kinderkrankengeld in Niedersachsen stark in Anspruch genommen

Das neue Corona-Kinderkrankengeld ist in Niedersachsen bisher stark in Anspruch genommen worden. Insgesamt seien knapp 76.000 Anträge bei der Techniker Krankenkasse und der AOK eingegangen, wurde heute mitgeteilt. Vor allem während der dritten Corona-Welle im Februar und März vergangenen Jahres nahmen demnach Eltern die Leistung in Anspruch. Die hohen Zahlen zeigten, dass das Geld eine notwendige Unterstützung für Familien in Niedersachsen sei, so ein TK-Sprecher. Die Hilfe würde schnell und unbürokratisch ausgezahlt. Das Corona-Kinderkrankengeld können Eltern bei Schließungen von Schulen und Kitas beantragen, auch wenn ihre Kinder nicht akut erkrankt sind.

Oldenburg: Corona-Positivmeldungen über Onlineformular gut angenommen

In Oldenburg können seit gut einer Woche Corona-Infektionen und Freitestungen dem Gesundheitsamt online gemeldet werden – das erste Zwischenfazit fällt positiv aus, teilt die Stadt mit. Demnach haben seit dem Start des Onlineportals am vergangenen Dienstag über 400 Personen dem Gesundheitsamt gemeldet, dass sie die Quarantäne durch einen negativen Test verlassen können, 330 Mal wurden positive Coronatests gemeldet. Das Portal sei eine große Entlastung für das Amt, so der Leiter Holger Petermann in einer Mitteilung.

Landesschülerrat gegen 2G: Jugendliche können nicht frei entscheiden

Der Landesschülerrat warnt vor einer Ausweitung der 2G-Regel auf Jugendliche unter 18 Jahren. «Das ist absolut nicht okay», sagte der kommissarische Landesschülersprecher Justus Scheper der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» vom Montag. «Jugendliche unter 18 Jahren können selbst nicht frei entscheiden, ob sie sich impfen lassen, denn sie stehen unter der Vormundschaft ihrer Eltern.» Wenn die Eltern das Impfen verweigerten, schränke das die Kinder ein. «Sie können wichtige Erfahrungen nicht machen.» Während Erwachsene in Niedersachsen an vielen Orten nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen (2G) sind, sind Jugendliche bislang ausgenommen. Die Landesregierung will dies ändern, hat sich aber noch nicht auf ein neues Mindestalter festgelegt. Für die Schülerinnen und Schüler an den Schulen sei «eine Art Corona-Normalität eingekehrt», sagte Scheper der Zeitung. «Wenn man die fehlenden Luftfilter mal ausnimmt, besteht jetzt flächendeckend ein guter Schutz in der Schule.» Deshalb plädierte er dafür, dass die Schulen weiter beim Präsenzunterricht bleiben.

Inzidenzen fast überall über 400

Die Inzidenzen in der Region haben fast überall die 400er Marke überschritten. Nur der Landkreis Wittmund liegt noch darunter. Negativ-Spitzenreiter an der Küste ist die Stadt Emden – dort liegt die Inzidenz mittlerweile bei 655. Einen deutlichen Anstieg gab es im Landkreis Friesland über das Wochenende – am Freitag lag der Inzidenzwert noch unter 300 – heute ist er bei 404.

Schulen, Kitas und Ärzte werden von Reichsbürgern bedroht

Kitas und Arztpraxen in der Region werden immer häufiger von sogenannten Reichsbürgern und Rechtsextremisten bedroht. Einem Zeitungsbericht zu Folge landen in vielen Einrichtungen Briefe, die eine mögliche Impfpflicht als Genozid bezeichnen und Verschwörungsmythen rund um die Pandemie aufstellen. Bei der Polizei in Oldenburg laufen deshalb aktuell neun Ermittlungsverfahren. Auch im Landkreis Aurich hatte es zuletzt Drohschreiben an Schulen gegeben.

Behrens: Gipfel vom Omikron-Welle Mitte Februar

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens rechnet für Mitte Februar mit bundesweit täglich bis zu 400 000 neuen Corona-Fällen. Dann werde voraussichtlich der Gipfel der Omikron-Welle erreicht. Die Inzidenzen lägen dann bei 2000 und mehr, so die Gesundheitsministerin in der HAZ. Behrens spricht sich dafür aus, dass die Bundesregierung möglichst schnell über eine Impfpflicht entscheidet – die sollte ihrer Meinung nach für alle ab 18 Jahren gelten.

Weil gegen Lockerungen oder Verschärfungen

Bund und Länder kommen heute erneut zusammen, um über die Corona-Lage zu beraten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach sich im Vorfeld gegen eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen aus. Er sei dafür den bisherigen Kurs beizubehalten. Die Belastung der Intensivstationen sei, trotz wachsender Inzidenz, nicht so hoch – die Zahl der Aufnahmen auf Normalstation steige aber. Die Omikron-Welle müsse, laut Weil, weiterhin ernst genommen werden, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern.

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