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23.04.2021

Stadt Emden und Landkreis Leer ab morgen keine Hochinzidenzkommunen mehr

Die Stadt Emden ist wie der Landkreis Leer ab morgen keine Hochinzidenzkommune mehr. Das geben beide Kommunen jeweils in Pressemitteilungen bekannt. Nach der neuen Regelung aus dem Infektionsschutzgesetz sind die Inzidenzwerte vom Robert-Koch-institut für die jeweiligen Kommunen entscheidend. Sowohl die Stadt Emden als auch der Landkreis Leer liegen da derzeit unter dem Grenzwert von 100. Damit wird keine Ausgangssperre verfügt, auch der Einzelhandel darf mit Terminvereinbarung wieder auf machen. Ab morgen werden in den beiden Kommunen auch die Kontaktbeschränkungen wieder gelockert, Personen aus einem Haushalt dürfen sich ab dann mit höchstens zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen.

Bundesnotbremse soll ab morgen gelten

Das neue Infektionsschutzgesetz mit der Bundesnotbremse gilt voraussichtlich ab morgen. Das Land Niedersachsen stellt heute die überarbeitete Landes-Verordnung vor, in die die Bundes-Regeln mit einfließen. Sie gilt dann erstmal bis zum 9. Mai. Durch die Bundesnotbremse gilt in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Alleine Joggen oder Spazieren bleibt aber bis Mitternacht erlaubt. Die Schulen In Niedersachsen wechseln aber entgegen dem Bundesbeschluss erstmal weiter schon ab einer Inzidenz von 100 in den Distanzunterricht. Die Notbremse sieht das erst bei einem Wert von 165 vor.

Gutachten zur Impfaffäre wird Anfang Mai vorgestellt

Das Gutachten zur Impfaffäre in der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich/Norden soll Anfang Mai vorgestellt werden. Zuerst wird es Ende kommender Woche in einer nichtöffentlichen Sitzung dem Aufsichtsrat der Klinik-Gesellschaft vorgestellt werden, so der Landkreis Aurich. Anschließend wird es dann dem Auricher Kreistag und dem Emder Stadtrat vorgelegt. Klinikchef Claus Eppmann und weitere Mitarbeiter hatten sich Anfang des Jahres gegen Corona impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Das hat für viel Kritik gesorgt. Mit dem Gutachten soll geklärt werden, wer für die vorzeitigen Impfungen verantwortlich war.

Landesschülerrat begrüßt Pläne vom Kultusministerium

Die Überlegungen vom Land Niedersachsen, Wechselunterricht auch bei einer höheren Inzidenz möglich zu machen, löst Streit aus. Der Landesschülerrat begrüßt die Entscheidung. Eine Sprecherin vom Rat erklärte gestern, dass besonders die Selbsttests an den Schulen ein wichtiger Baustein für den Infektionsschutz seien. Dadurch sollten auch Schüler aus Kommunen mit einer Inzidenz von über 100 wieder in die Schule kommen dürfen – einige wären seit Weihnachten zu Hause. Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte hält das Vorgehen dagegen für unverantwortlich und voreilig. Falls sich das Land der Bundesnotbremse anpasst, wäre der Grenzwert für den Wechsel ins Homeschooling bei 165.

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Quarantäne

Immer mehr Kinder und Jugendliche haben Kontakt mit dem Corona-Virus. Dieser Trend aus vielen Bundesländern spiegelt sich auch in Wilhelmshaven wider, sagte Oberbürgermeister Carsten Feist der WZ. Seit vergangenem Herbst würden sich die Ansteckungen in den Altersgruppen verschieben. Im Moment müssten immer öfter unter 19-Jährige in Quarantäne. Das hänge aber auch damit zusammen, dass teilweise ganze Klassen mitsamt Eltern und Geschwister bei Corona-Kontakten isoliert werden. Die Stadt will jetzt erreichen, dass sich Kindergartengruppen zum Beispiel mehr draußen aufhalten. Zusätzlich hält sie an regelmäßigen Schnelltests etwa in Schulen fest.

Abgesagte Impftermine in Impfzentren können jetzt gebucht werden

Über das Impfportal des Landes Niedersachsen könne kurzfristig abgesagte Termine in den Impfzentren jetzt direkt von anderen Patienten gebucht werden. Einen Überblick über freigewordene Termine gibt es aber nicht, teilt das Gesundheitsministerium mit. Bei Terminbuchungen wird den Impfberechtigten ein Termin zugewiesen und könnten dann einen kurzfristig freigewordenen bekommen. Die Möglichkeit gebe es auch für Leute, die auf der Warteliste stehen. Seit dem Impfstart in Arztpraxen würden öfter Termine in den Impfzentren kurzfristig abgesagt werden. 

Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen im Landkreis Leer in einer Woche verdoppelt

In einer Woche hat sich die Zahl der Corona-Patienten in stationärer Behandlung im Landkreis Leer fast verdoppelt. Vergangene Woche Donnerstag waren noch 18 Patienten in stationärer Behandlung, heute sind es 32. Fünf davon seien auf der Intensivstation, so ein Kreissprecher. Heute meldet die Kreisverwaltung außerdem eine weitere Person, die an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist. Es ist der 50. Todesfall im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vergangenen Jahres.

Krise macht sich unterschiedlich im Handwerk bemerkbar

Die Corona-Krise hat auch das ostfriesische Handwerk gebeutelt. Das zeigt eine Umfrage der Handwerkskammer für Ostfriesland im ersten Quartal dieses Jahres. Demnach kommt die Branche vergleichsweise gut durch die Krise. Mit Blick auf die einzelnen Handwerksgruppen klaffen die Werte jedoch deutlich auseinander. 43 Prozent der Betriebe verzeichnen zum Beispiel sinkende Umsätze und jeder Dritte Auftragsstornierungen. Die Lage bei den Bau- und Ausbaugewerke verbessert sich dagegen. Dazu zählen auch Maler, Elektroniker, Tischler oder Fliesenleger.

Corona-Ausbruch in Altenheim in Idafehn 

In einem Altenheim in Idafehn im Landkreis Leer ist das Corona-Virus ausgebrochen. Obwohl dort bereits alle Mitarbeiter und Bewohner geimpft sind, bestätigt der Landkreis 13 Neuinfektionen. Alle Infizierten hätten aber nur leichte Symptome, so die Betreiberin der Einrichtung. Bis Ende des Monats gibt es ein Besuchsverbot im Heim, außerdem wurde eine Isolierstation für die Infizierten eingerichtet. 

Samstag 700 Impfungen für Grund- und Förderschullehrer im Landkreis Friesland 

Im Landkreis Friesland sollen morgen (Samstag) rund 700 Lehrkräfte aus Grund- und Förderschulen ein zweites Mal gegen Corona geimpft werden. Dabei handelt es sich um Nahholtermine von den ausgefallenen AstraZeneca-Impfungen. Nach der neuen Regelung mussten die kurzfristig ausgesetzt werden. Die Lehrkräfte bekommen nun BionTech/Pfizer verabreicht. In Deutschland wird empfohlen, den AstraZeneca-Impfstoff nur noch über 60-Jährigen zu verimpfen. 

Wenig positive Testergebnisse im Landkreis Wittmund 

Im Landkreis Wittmund haben die Schnelltests in der vergangenen Woche nur wenig positive Ergebnisse gebracht. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, wären bei rund 4.500 Schnelltests in der Woche nur 18 positive Ergebnisse rausgekommen. Bei den betroffenen Personen folgte wiederum nur bei der Hälfte ein positiver PCR-Test. Die Einschätzung, dass viele Tests auch automatisch höhere Inzidenzwerte ergeben, sei somit nicht ganz korrekt, heißt es vom Landkreis Wittmund. 

Hausarztpraxen können ab nächste Woche mehr Impfstoff bestellen

Die Corona-Impfungen in Arztpraxen an der Küste und in ganz Niedersachsen sollen nochmal deutlich an Fahrt aufnehmen. Ab nächster Woche können sie dreimal so viel Impfstoff bestellen, wie noch in den vergangenen knapp zwei Wochen, heißt es vom Bezirksausschuss Wilhelmshaven der Kassenärztlichen Vereinigung, schreibt die WZ. Außerdem können sich die Praxen aussuchen, welchen Impfstoff sie haben wollen. Im Bereich der Wilhelmshavener Bezirksstelle, zu der auch Friesland und die Wesermarsch gehören, wurden bis jetzt etwa 9.300 Impfungen gemacht.

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