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23.03.2022

Neue Corona-Hilfen für ÖPNV

Niedersachsens Landtag hat den Corona-Rettungsschirm für den öffentlichen Nahverkehr verlängert. Auch in diesem Jahr gibt es mindestens 120 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen für die Verkehrsunternehmen. Damit sollen die Einnahmeverluste aufgefangen werden, die durch weniger Fahrgäste während der Pandemie entstanden seien. Mit dem Geld werde zudem der Schülerverkehr abgesichert.

Behrens: Hotspot-Regelung ist aktuell nicht möglich

Das Land kann nicht auf die regional stark steigenden Corona-Zahlen reagieren. Die neue Hotspot-Regelung kann nicht angewandt werden, sagte Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens gestern im Landtag. Das neue Infektionsschutzgesetz vom Bund sieht für den Einsatz der Hotspot-Regel vor, dass die Krankenhäuser regional vor der Überlastung stehen. Das sei aktuell aber nicht der Fall. Behrens kritisierte, dass das Infektionsschutzgesetz vom Bund spätestens im Herbst wieder verschärft werden müsste. Ähnlich hatte sich zuletzt auch Ministerpräsident Stephan Weil geäußert.

UEK: 5 Prozent der Mitarbeiter fehlen

In den Kliniken Aurich, Emden und Norden fehlen aktuell etwa fünf Prozent der Mitarbeiter wegen einer Corona-Infektion. Einem Zeitungsbericht zur Folge müssen deshalb teilweise geplante Eingriffe verschoben werden. Auch eine Reduzierung der Bettenzahl sei möglich – insgesamt sei die Lage aber unter Kontrolle. Die niedersächsische Krankenhausgesellschaft hatte gestern betont, dass die Klinik aktuell unter großem Druck stehen. Die steigenden Corona-Zahlen würden vor allem die Normalstationen belasten. Durch Quarantäne- und Krankheitsausfälle im Personal würde es außerdem häufig zu Engpässen kommen.

Corona-Lage aktuell

In den Krankenhäusern in Emden, Aurich und Westerstede ist aktuell kein Platz mehr für Corona-Patienten auf den Normalstationen. Das zeigen Daten aus dem Meldesystem Ivena, über das die Kliniken ihre Kapazitäten ans Land melden. Der Hospitalisierungswert in Niedersachsen liegt mit 15,5 auf dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie. Auch Infektionszahlen in der Region bleiben weiterhin auf hohem Niveau. In den Kreisen Aurich und Leer und in Emden liegt die Inzidenz über der 2000er-Marke. Der Landkreis Leer meldet außerdem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

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