×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de

23.02.2021

Stephan Weil begrüßt neue Impfreihenfolge

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt es, dass Schul- und Kitapersonal jetzt früher geimpft werden soll. Er könne es allerdings nicht verstehen, warum Lehrer von den weiterführenden Schulen von der neuen Regelung ausgenommen sind. Dort sollte die Bundesregierung noch nachjustieren, so Weil. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte gestern bei einer Telefonkonferenz der Gesundheitsminister der Länder angekündigt, Grundschul- und Kitapersonal mit dem übrig gebliebenen AstraZenecea-Impfstoff eher zu impfen. Diese Impfaktion könnte in Niedersachsen noch in dieser Woche starten. Voraussetzung ist aber, dass alle Personen unter 65 Jahren mit höherer Impfpriorität schon geimpft wurden und noch AstraZeneca-Impfdosen übrig sind.  

Corona-Todesfall im Landkreis Friesland

Im Landkreis Friesland ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Damit hat die Kreisverwaltung seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr 30 Todesfälle mit Corona-Zusammenhang gemeldet. Die Siebentagesinzidenz lag im Landkreis Friesland gestern nach Angaben vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen bei 35,5. In der Stadt Wilhelmshaven gibt es zwei weitere Fälle von der britischen Corona-Mutation. Hier liegt der Inzidenzwert gerade bei knapp über 59.

Starker Tourismuseinbruch in Niedersachsen im vergangenen Jahr

Wegen der Corona-Pandemie ist der Tourismus in Niedersachsen im vergangenen Jahr stark eingebrochen. Die Gästezahl ist insgesamt um 43 Prozent zurückgegangen. In der Region war der Trend nicht ganz so stark ausgeprägt, an der Küste waren es 30 Prozent weniger Gäste, in Ostfriesland wurde bei der Gästezahl ein Minus von 36 Prozent verzeichnet. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten hat vor dem Bund-Länder-Gipfel in der kommenden Woche auch nochmal konkrete Öffnungsperspektiven gefordert – sonst würde vielen Betrieben in der Branche die Pleite drohen.

Landkreis Leer appelliert an Einhaltung der Corona-Regeln

Der Landkreis Leer hat die Bürger jetzt nochmal dazu aufgefordert, sich noch strenger an die Corona-Regeln zu halten. Hintergrund ist das aktuelle Infektionsgeschehen im Kreisgebiet – und vor allem die Ausbreitung der britischen Virusmutation. Eine Sprecherin vom Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die Mutante nur gestoppt werden kann, wenn jeder konsequent Maske trägt und auf so viele Kontakte wie möglich verzichtet. Derzeit gibt es 248 aktive Corona-Fälle im Kreis Leer. Wenn die Situation so angespannt bleibt, könnte der Landkreis bald auch eine neue Verordnung erlassen. So könnte es zum Beispiel eine Maskenpflicht in Betrieben und Büros geben, auch eine Ausgangssperre wäre eine Option.

Wohnmobilisten unerlaubt im Landkreis Aurich und im Wangerland

Die Polizei musste im Landkreis Aurich am vergangenen Wochenende insgesamt 71 Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten, weil die Corona-Regeln nicht eingehalten wurden. Der Schwerpunkt lag dabei auf touristischen Übernachtungen – viele sind wegen des guten Wetters mit einem Wohnmobil an die Küste gefahren. 49 Wohnmobilfahrer haben im Kreis Aurich gegen die Auflagen verstoßen und etwas weniger als die Hälfte davon haben sich dagegen gewehrt, wegzufahren. Auf sie wartet jetzt eine Geldstrafe von bis zu 300 Euro. Im Wangerland haben sich Personen aus 28 Wohnmobilen nicht an die Verordnung gehalten.

Auch im Landkreis Leer fallen die Osterfeuer wohl aus

Der Landkreis Leer weist darauf hin, dass die Osterfeuer auch in diesem Jahr wieder ausfallen könnten. Deswegen soll das übrige Holz auch nicht aufgeschichtet werden. Der Landkreis bietet stattdessen ab dem 8. März eine kostenlose Abholung an. Zuletzt hatte auch schon die Stadt Emden angekündigt, dass die Osterfeuer in diesem Jahr wegen der Corona-Infektionslage wohl ausfallen werden. Offiziell bestätigt wurde das bisher aber noch nicht.

Weiterer Corona-Todesfall in Leer

Der Landkreis Leer meldet den zweiten Tag in Folge einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Damit sind im Kreisgebiet seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr 28 Menschen an den Folgen einer Infektion verstorben. Auch der Sieben-Tages-Inzidenzwert steigt laut dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt weiter. Er liegt gerade bei 86,1. Die Zahl der aktiven Infektionen ist im Vergleich zu gestern aber leicht rückläufig. Im Kreis Aurich stagniert die Zahl der aktiven Infektionen, der Inzidenzwert ist aber leicht gesunken.

Weil stellt mehr Freiheiten für geimpfte und negativ getestete in Aussicht

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat mehr Freiheiten für diejenigen in Aussicht gestellt, die gegen Corona geimpft oder negativ auf das Virus getestet sind. Wenn keine Ansteckungsgefahr mehr bestehen sollte, könnte es mehr Möglichkeiten geben, sagte Weil den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das sei zwar noch Zukunftsmusik, trotzdem seien beide Wege zu mehr Freiheiten absehbar. Wenn die neue Schnelltest-Generation leichter handzuhaben und auch zuverlässig sei, gäbe es eine Alternative für noch nicht geimpfte und gleichzeitig keine Diskussion über Privilegien.

Land sieht Schnelltest-Vorschlag für Inseln skeptisch

Das Land Niedersachsen sieht den Vorschlag vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband skeptisch, auf Grundlage von Corona-Schnelltests Osterurlaub auf den Ostfriesischen Inseln zu ermöglichen. Damit könnte kein längerer Inselurlaub gerechtfertigt werden, sagt Regierungssprecherin Anke Pörksen:

Das wäre ein viel zu großes Risiko, gerade auf den Inseln. Die ärztliche Versorgung da ist für die Inselbewohner in Ordnung. Sie würde es aber mit Sicherheit nicht erlauben, dass wir da jetzt größere Risiken eingehen.

Anke Pörksen, Regierungssprecherin

Schnelltests seien nur eine Momentaufnahme. Auch Ministerpräsident Stephan Weil hält es noch für zu früh, um über möglichen Osterurlaub zu sprechen. Zu dem Vorschlag soll es heute auch noch Gespräche mit den Inselbürgermeistern geben.

Entscheidung über Präsenzunterricht frühestens nächste Woche

Frühestens nächste Woche wird entschieden, wie es in den Schulen in Niedersachsen in der Corona-Krise weitergeht. Der Lockdown ist erstmal bis zum 7. März vereinbart, so Regierungssprecherin Anke Pörksen. Bis dahin werde es auch keine weiteren Schulöffnungen in Niedersachsen geben. Kultusminister Grant-Hendrik Tonne hatte vergangene Woche noch angekündigt, dass in dieser Woche noch eine Entscheidung darüber fallen sollte, wie der Unterricht in den nächsten Wochen aussehen soll.

Back To Top