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22.01.2021

Impfzentrum in WHV öffnet wohl noch später

Der Start vom Impfzentrum in Wilhelmshaven wird sich wohl noch weiter verzögern. Ein Sprecher rechnet sogar damit, dass die Terminvergabe für die über 80-Jährigen bei der aktuellen Strategie vom Land erst Mitte März starten könnte. An diesem Wochenende kommt erstmal die zweite Dosis für die Pflegeheime. Aber auch da wird es laut Oberbürgermeister Carsten Feist noch bis Ende Februar dauern, bis dort alle geimpft sind. Wilhelmshaven bekommt nur alle 23 Tage eine Lieferung vom Land. Das hatte Feist im Gespräch mit NSW zuletzt scharf kritisiert.

Tourismus an der Nordsee angewachsen

Der Tourismus in Niedersachsen hat im vergangenen Sommer deutliche Einbußen einstecken müssen. Das zeigen Zahlen vom Landesamt für Statistik Im August – also mitten in den Sommerferien – waren 20 Prozent weniger Gäste da als im Vorjahr. Nur direkt an der Nordsee gab es ein leichtes Plus von knapp einem Prozent bei den Übernachtungen. Das liege vor allem daran, dass viele sich nicht getraut hätten ins Ausland zu reisen und deshalb lieber Urlaub an der Küste gemacht hätten.

Zwei Kinder wegen Corona beatmet

In Niedersachsen sind im Moment auch acht Kinder wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Zwei müssen sogar beatmet werden, teilt der Krisenstab vom Land mit. Wo sie im Krankenhaus sind ist aber nicht bekannt. Corona-Infektionen bei Kindern verlaufen nur sehr selten schwer, die meisten Kinder bekommen einen leichten bis asymptomatischen Verlauf.

Erstmal keine Impfstation in Varel

Der Landkreis Friesland will erstmal keine zusätzliche Impfstation in Varel einrichten. Das hatte die Fraktion Zukunf Varel gefordert, weil das Impfzentrum in Roffhausen für alte Menschen ohne Auto quasi nicht zu erreichen sei. Der Landkreis begründet das damit, dass es im Moment sowieso nicht genug Impfstoff gibt um eine dezentrale Lösung anzubieten. Wenn aber mehr Impfstoff vorhandne ist könne man darüber nachdenken.

Corona-Patienten aus Holland könnten in Deutschland behandelt werden

Einige Krankenhäuser an der Küste könnten in Zukunft auch Corona-Patienten aus den Niederlanden aufnehmen, wenn die auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Im Nachbarland werden die Intensivbetten knapp – deshalb haben die Niederlande eine Anfrage an Deutschland gestellt, ob Patienten in grenznahe Kliniken verlegt werden könnten. Niedersachsen hat auch in der ersten Corona-Welle Patienten aus dem Ausland behandelt. Die Krankenhäuser können selbst entscheiden, ob sie Platz und Kapazität für weitere Intensivfälle haben – das Klinikum Leer wäre bereit niederländische Patienten zu behandeln. Auch die Kliniken Aurich, Emden und Norden haben sich im entsprechenden Online-Portal angemeldet. Bisher gab es aber noch keine Anfragen.

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