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21.03.2022

Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen

In Niedersachsen gilt seit dem Wochenende die neue Corona-Verordnung. Damit werden fast alle bisherigen Regeln bis zum 02. April fortgeführt. Die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Personenbegrenzungen bei Großveranstaltungen fallen allerdings weg. Die Landesregierung hatte am Samstag auch die Maskenpflicht in Discotheken wieder eingeführt, nachdem sie in der vorigen Woche vom Oberverwaltungsgericht gekippt wurde. Viele Discobetreiber hatten sich über die spontane Ankündigung aufgeregt. Nach dem 02. April sind durch das neue Infektionsschutzgesetz vom Bund kaum noch Corona-Schutzmaßnahmen zulässig.

Wegfall der Maske in Grundschulen

Grundschüler müssen in Niedersachsen ab heute im Unterricht keine Maske mehr tragen. Das hatte das Kultusministerium am Wochenende angekündigt. In den nächsten Wochen solle schrittweise auch die Maskenpflicht für weitere Klassenstufen wegfallen. In der vergangenen Woche gab es Kritik von Eltern- und Lehrerverbänden an den Lockerungen: die Schulen seien zur Durchseuchung freigegeben, sagte der Chef vom Deutschen Lehrerverband dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Kultusminister Tonne verteidigte den Wegfall der Maskenpflicht: trotz hoher Infektionszahlen, vor allem in jungen Altersgruppen, hält er die Maßnahme für vertretbar.

Tonne gegen Verschiebung von Abiturprüfungen

Die Prüfungstermine an Niedersachsens Schulen sollen trotz des erneuten Anstiegs der Corona-Zahlen nicht verschoben werden. Kultusminister Grant Hendrik Tonne sagte der DPA, er sehe keinen Grund Abitur- und Abschlussprüfungen zu verschieben. In diesem Schuljahr habe es durchgängig Präsenzunterricht gegeben. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler seien auf die Zeitpläne vorbereitet. Mit den Hygieneplänen seien die Schulen auch gut aufgestellt, um sichere Prüfungen zu gewährleisten.

Jugendherbergen nehmen Geflüchtete auf

Viele Jugendherbergen in der Region nehmen Geflüchtete aus der Ukraine auf. Mit dabei sind auch die in Leer und Oldenburg. Die Geflüchteten sollen dort allerdings nur übergangsweise untergebracht werden, weil die Kommunen aktuell noch nicht genug Platz hätten. Vier Jugendherbergen in der Region hatten wegen der Corona-Pandemie zuletzt bereits geflüchtete Menschen aufgenommen. Damit sollten die bestehenden Kapazitäten entzerrt und Infektionen mit dem Virus vermieden werden. In den Jugendherbergen Aurich, Emden und Bad Zwischenahn können so zurzeit insgesamt maximal 375 Menschen unterkommen.

Gute Tourismuslage zu Ostern erwartet

Die Hotels in der Region erwarten zu Ostern eine gute Auslastung. Bereits jetzt seien bis zu 90 Prozent der Betten gebucht, sagte eine Sprecherin der Nordsee GmbH in einem Zeitungsbericht. Viele Buchungen seien bereits lange im Vorfeld erfolgt. Auf den Inseln sei die Lage dagegen unterschiedlich: Einige Inseln seien bereits gut gebucht, auf anderen seien die Gäste noch zögerlich. Der Tourismus in der Region hatte in den vergangenen zwei Jahren mit Einschränkungen durch die Pandemie zu tun. Im vergangenen Jahr waren die Übernachtungszahlen allerdings wieder deutlich gestiegen.

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