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20.12.2021

Klinik Aurich impft Kinder gegen Corona

Die Ubbo-Emmius-Kinderklinik in Aurich impft ab dem kommenden Jahr regelmäßig Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Ab dem 15. Januar werde immer samstags geimpft – bei größerer Nachfrage werde man auch die Termine auch ausweiten, heißt es in einer Mitteilung. Auch nächste Woche Mittwoch gibt es eine Kinder-Impfaktion an der Klinik in Aurich. Eltern müssen ihre Kinder vorab telefonisch zu den Impfterminen anmelden (Tel. 04941 94-4402).
Weitere Infos: Neben dem Impfausweis des Kindes müssen unterschriebene Einwilligungs- und Anamnesebögen mitgebracht werden. Diese sind auf der Website der Kliniken erhältlich. Ein Elternteil darf das Kind zum Impftermin begleiten. Ein negativer Coronatest ist für die Begleitperson erforderlich. Ein Antigentest darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Selbsttests sind nicht erlaubt.

Weitere Corona-Todesfälle in Leer und Friesland

Die Landkreise Leer und Friesland melden heute zwei weitere Corona-Todesfälle. Im Kreis Leer ist ein 61-jähriger Mann nach einer Infektion gestorben, teilt ein Sprecher mit. Er ist damit die 78. Person, die im Zusammenhang mit Corona verstorben ist. Auch der Landkreis Friesland meldet einen weiteren Todesfall – hier ist es der 47. Patient.

Althusmann verteidigt Corona-Regeln trotz Gerichtsbeschlüssen

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat die Corona-Maßnahmen der Landesregierung trotz Niederlagen vor Gericht verteidigt. Auch wenn einige Regelungen vom Gericht gekippt wurden, sei es gelungen, dadurch eine hohe Einsicht in der Bevölkerung hinsichtlich des Impfens zu schaffen, so Althusmann in der HAZ. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts werde natürlich respektiert. Althusmann verwies aber auch darauf, dass Richter in Schleswig-Holstein oder in Bayern anders entschieden hätten. Das OVG in Lüneburg hatte in der vergangenen Woche die 2G-Regel im Einzelhandel einkassiert.

Einbruch in Oldenburger Testzentrum

Unbekannte sind am Wochenende in ein Testzentrum in Oldenburg eingebrochen. Die Täter hatten die Seitenwände des Zeltes ausgeschnitten. Bei dem Einbruch wurden FFP2-Masken, Desinfektionsmittel und Heizlüfter entwendet. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die Tat soll zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen passiert sein.

Weil begrüßt erneute Bund-Länder-Konferenz

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die spontane Bund Länder Konferenz, die für morgen angesetzt ist. Die Aussichten in Anbetracht der Omikron-Variante würde schnelles Handeln erfordern. Der Expertenrat der Bundesregierung hatte gestern vor einer Starken Zunahme der Infektionen mit der Omikron-Variante gewarnt und sofortige Kontaktbeschränkungen gefordert. Niedersachsen hatte in der vergangenen woche bereits verschärfte Regeln für das Weihnachtsfest festgelegt. Die Warnung des Expertenrates würde das noch einmal bestärken, so Weil.

Deutschlands niedrigste Inzidenzen bei uns

Die Inzidenzwerte in der Region sind im deutschlandweiten Vergleich sehr niedrig. Der Landkreis Friesland hat mit 54,6 die niedrigste Inzidenz bundesweit, gefolgt vom Kreis Wittmund. Auch die Stadt Emden liegt unter den 10 Kommunen mit dem niedrigsten Inzidenzwert. Den höchsten Wert in der Region hat aktuell der Landkreis Leer, er liegt bei 158.

Ab morgen FFP2-Pflicht in Geschäften

In Niedersachsen gilt ab morgen eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel. Darauf hatte sich die Landesregierung am Wochenende kurzfristig verständigt. Somit muss ab morgen auch im Supermarkt eine FFP2-Maske getragen werden. Damit reagiert das Land auf die gekippte 2G-Regel im Einzelhandel. Durch die FFP2-Maske würde den Kundinnen und Kunden ein größerer Schutz geboten.

Gastronom klagt gegen Tanzverbot

Ein ostfriesischer Gastronom klagt gegen das Tanzverbot über Weihnachten und Neujahr in Niedersachsen. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg soll noch in dieser Woche per Eilverfahren entscheiden. Die Gastronomie sei kein Pandemietreiber, heißt es von einem Sprecher vom Branchenverband DeHoGa. Der Infektionsschutz sei wichtig, allerdings gehe es um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen.

Schulen kritisieren ausgesetzt Präsenzpflicht

Die Präsenzpflicht an Niedersachsens Schulen wird zur Eindämmung des Coronavirus ab heute aufgehoben. Kritik kommt vom Schulleiterverband Niedersachsen. Das sei die schlechteste mögliche Entscheidung. Die Entscheidung, die die Politiker treffen müssten, werde auf die Eltern abgewälzt. Auch die Lehrergewerkschaft VBE hat das Aussetzen der Präsenzpflicht an niedersächsischen Schulen vor Weihnachten scharf kritisiert. Nun kämen wieder Chaostage mit halben Klassen und nicht planbarem Unterricht auf die Schulen zu.

Bilanz zu Demos gegen Corona-Maßnahmen

In Emden haben am Wochenende 480 Menschen gegen eine allgemeine Impfpflicht demonstriert. Zeitgleich gab es einen Gegendemonstration von etwa 230 Menschen. Die Polizei hatte das Geschehen mit einer Hundertschaft abgesichert. Berichten zufolge war auch der Staatsschutz vor Ort, weil bei den letzten beiden Aufmärschen demokratiefeindliche Transparente und Symbole gezeigt wurden. Heute wird eine Demonstration in Leer erwartet, auch hier ist eine Gegenveranstaltung angemeldet.

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