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20.05.2021

Land will Testpflicht für Einzelhandel kippen

Das Land will die Testpflicht im Einzelhandel wohl schon ab kommenden Dienstag kippen. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Landesregierung hervor. Wegen der sinkenden Inzidenz sollen ab Dienstag in Regionen mit Inzidenz unter 50 kein negativer Test mehr für das Shoppen nötig sein. Der Handel hatte die Testpflicht zuletzt scharf kritisiert, weil sie größere Hürden schaffen würde als es das Termin-Shopping vorher getan hat.

Sicherheitslücke im Impfportal entdeckt

Auf dem Impfportal vom Land wurde ein Datenleck entdeckt. Ein sogenannter „friendly hacker“ hatte das Land darauf aufmerksam gemacht, dass es im System eine Schwachstelle gibt über die man Daten und Adressen von Impfwilligen kommen kann. Mittlerweile ist die Sicherheitslücke geschlossen. Nach Angaben der zuständigen IT-Firma gab es keine Zugriffe auf die Datensätze. „Friendly Hacker“ suchen Sicherheitslücken in Computersystem und weisen die Betreiber darauf hin um Schaden zu verhindern.

Nach rassistischen Kommentaren: Kruithoff schaltet Staatschutz ein

Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff hat wegen rassistischer Kommentare in sozialen Medien den Staatsschutz eingeschaltet. Das berichtet der NDR. In Kommentarspalten machen mehrere Menschen muslimische Mitbürger in der Stadt für die hohe Inzidenz verantwortlich. Hintergrund ist, dass die Stadt einer muslimischen Gemeinde eine Turnhalle zur Verfügung gestellt hat, um das Zuckerfest zu feiern. 190 Menschen seien dabei zusammengekommen. Oberbürgermeister Kruithoff verweist auf die gültigen Regeln nach denen Gottesdienste erlaubt sind. Emden hat seit Wochen einen Inzidenzwert über 100. Nach Angaben der Stadt sind die Infektionen breit in der Bevölkerung verteilt und lassen sich nicht auf eine Gruppe zurückführen.

Testpflicht für Erntehelfer im Kreis Wittmund

Erntehelfer im Kreis Wittmund müssen jetzt zwei Mal pro Woche auf Corona getestet werden. Der Landkreis hat dazu jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen. Damit sollen größere Infektionsgeschehen vor allem in Sammelunterkünften verhindert werden. Zuletzt gab es einen größeren Coronaausbruch unter Erntehelfern in Kirchdorf – dort hatten die Helfer den Betreibern mangelndes Infektionsschutz-Management vorgeworfen.

Mehr Fähren zu ostfriesischen Inseln an Pfingsten

Wegen weiterer Tourismusöffnungen erweitern die Reedereien in der Region ihre Fahrpläne zu den ostfriesischen Inseln. Am Freitag sollen zwischen Norddeich und Norderney beispielsweise doppelt so viele Fähren eingesetzt werden wie sonst, so ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia. Die Reederei AG EMS plant für Reisen auf die Insel Borkum, auch das Terminal im niederländischen Eemshaven wieder anzufahren. Seit Dienstag ist klar, dass auch Touristen, die nicht aus Niedersachsen können, im Land Urlaub machen dürfen. Deswegen ist die Nachfrage gerade auf den ostfriesischen Inseln deutlich gestiegen.

41 Prozent der Einwohner im Landkreis Friesland mindestens einmal gegen Corona geimpft

Im Landkreis Friesland sind mittlerweile knapp 41 Prozent der Einwohner mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Allerdings hatte es kürzlich auch vom Landkreis Friesland Kritik an der Impfstoffverteilung gegeben, hier mangele es an ausreichender Versorgung für die Erstimpfungen. Auch bei der Inzidenz mache sich die Zahl der Impfungen bemerkbar: Friesland hat derzeit einen Wert von 11,1 und damit die drittniedrigste Inzidenz in ganz Deutschland.

Meinen kritisiert Impfstoffverteilung: „Sehr unbefriedigend“

Auch Aurichs Landrat Olaf Meinen äußert Kritik an Bund und Land wegen deren Strategie bei der Impfstoffverteilung. In den nächsten Wochen kriegen die Kommunen kaum Lieferungen für Erstimpfungen – das sei sehr unbefriedigend und würde für Verunsicherung sorgen, so Meinen. Ein konkretes Problem hat der Landkreis gerade bei den Feuerwehren – eigentlich sollten die Beschäftigten jetzt durchgeimpft werden. Durch den Liefermangel liegen die Impfungen aber erstmal auf Eis. In den kommenden Wochen liefert das Land fast ausschließlich Impfstoff für Zweitimpfungen, weil nicht genügend vorhanden ist. Auf eine Anfrage von Nordseewelle warum es zu diesem Engpass kommt hat das Landesgesundheitsministerium mehrfach nicht reagiert.

Infektionszahlen an der Küste

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Emden ist heute wieder drastisch gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 160,3. Gestern war der erstmals seit Tagen mal wieder unter 100 gefallen. Oberbürgermeister Tim Kruithoff sagt in einem Statement dazu, dass die Zahlen vor allem auf einen Ausbruch in einem Altenwohnheim zurückzuführen sind. Dort wurden in den vergangenen Tagen zwei Reihentestungen vorgenommen. Außerdem wurden am vergangenen Wochenende 12 Infektionen in den Testzentren der Stadt festgestellt, die jetzt nachgetragen wurden. Kruithoff bleibe aber weiterhin vorsichtig optimistisch, dass die Zahlen in den kommenden Wochen sinken.

Gute Buchungslage zu Pfingsten erwartet  

Nachdem jetzt Urlauber aus allen Bundesländern an die Küste kommen dürfen, erwarten die Urlaubsorte gute Buchungszahlen über Pfingsten. Bereits gestern Morgen hätten sich die Anfragen an vielen Buchungsstellen verzehnfacht. Gerade auf den Inseln herrscht eine große Nachfrage. Einige Touristiker haben aber Bedenken, dass Urlauber durch die gekippte Landeskinder-Regel abgeschreckt wurden. Durch die Regelung mussten viele Reisen storniert werden – einige hätten sich jetzt bereits andere Urlaubsziele, zum Beispiel in Schleswig-Holstein gesucht.

Gespräche bei der Papenburger Meyer Werft bleiben schwierig

Die Gespräche über einen möglichen Stellenabbau bei der Papenburger Meyer Werft gehen nach wie vor schleppend voran. Die Geschäftsleitung bemängelt, dass die IG Metall sich nicht an den festgelegten Rahmen der Verhandlungen halte. Das bestreitet die Gewerkschaft aber. Die Unternehmensleitung hatte ein Verfahren nach dem Pforzheimer Abkommen festgelegt, nach dem Firmen in Notsituationen Abweichungen vom Flächentarifvertrag aushandeln können. Die Meyer Werft muss wegen fehlender Aufträge geschätzt 1,2 Milliarden Euro einsparen, deswegen könnten 660 Jobs wegfallen. Die IG Metall und der Betriebsrat der Meyer Werft stellen sich aber gegen betriebsbedingte Kündigungen.

Höchstzahl an Corona-Patienten in Kliniken in Aurich, Emden und Norden

In den Kliniken in Aurich, Emden und Norden werden derzeit so viele Corona-Patienten behandelt wie noch nie. Das gibt die Trägergesellschaft der Krankenhäuser bekannt. Momentan sind es 27, von denen drei auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Die Versorgung sei aber noch gesichert. Trotzdem zeige die Zahl, dass die Situation weiterhin angespannt ist, so ein Sprecher der Trägergesellschaft.

41 Prozent der Einwohner im Landkreis Friesland mindestens einmal gegen Corona geimpft

Im Landkreis Friesland sind mittlerweile knapp 41 Prozent der Einwohner mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Knapp 14 Prozent davon kamen in den vergangenen Wochen von den Hausarztpraxen. Auch bei der Inzidenz macht sich die Kampagne bemerkbar: Friesland hat derzeit einen Wert von 11,1. Allerdings hatte es kürzlich auch vom Landkreis Friesland Kritik an der Impfstoffverteilung gegeben, hier mangele es an ausreichender Versorgung für die Erstimpfungen.

Mitarbeiter in Corona-Testzentrum in Aurich bedroht

Im Auricher Corona-Testzentrum in der Markthalle wurden in letzter Zeit häufiger Mitarbeiter bedroht. Immer wieder würden Leute ihre Nasen an den Scheiben platt drücken oder mit dem Kopf schütteln, so die Betreiberin des Testzentrums. Einige würden die Mitarbeiter sogar von außen fotografieren. An sich würde das Angebot aber gut angenommen werden, so kommen täglich über 300 Menschen in die Markthalle, um sich testen zu lassen.

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