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20.04.2021

Kreisfeuerwehr Wittmund fordert vorzeitige Impfung für Feuerwehrleute 

Die Kreisfeuerwehr Wittmund fordert, dass Feuerwehrleute vorzeitig gegen das Coronavirus geimpft werden. Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen hat deswegen jetzt sogar einen Brandbrief an Ministerpräsident Stephan Weil geschrieben. Die Einsatzkräfte hätten ein hohes Ansteckungsrisiko, sagt Tannen im Nordseewelle-Interview:

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren setzten sich einem hohen gesundheitlichen Risiko bei direkten Kontakten beispielsweise bei Unfällen, Hilfestellungen für den Rettungsdienst oder Türöffnungen aus. Der Rettungsdienst, der an der gleichen Einsatzstelle tätig ist, wurde verständlicherweise bereits geimpft.

Friedhelm Tannen Kreisbrandmeister Feuerwehr Wittmund

In den vergangenen Wochen wurden Einsatzkräfte nach Einsätzen auch vorsichtshalber in Quarantäne geschickt. Im Moment sind Feuerwehrleute in der Impfprioritätsgruppe 3. 

Geteiltes Echo zu Lockerungen für Geimpfte

Zu den neuen Freiheiten für Geimpfte in ganz Niedersachsen gibt es an der Küste ein geteiltes Echo. Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff hält es zum Beispiel noch für zu früh, die Corona-Regeln für Geimpfte zu lockern, schreibt die NWZ. Er warte noch eine Entscheidung des Ethikrates zu dem Thema. Ähnlich sieht es Wittmunds Landrat Holger Heymann. Aurichs Landrat Olaf Meinen hält den Schritt dagegen für richtig. Seit gestern gilt die neue Corona-Verordnung vom Land. Darin steht, dass Geimpfte 15 Tage nach ihrer zweiten Impfung von Test- oder Quarantänepflichten befreit werden.

Ermittlungen nach Corona-Ausbruch in Moormerländer Restaurant eingestellt 

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Restaurant in Moormerland im Mai vergangenen Jahres wurden die Ermittlungen jetzt eingestellt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aurich konnte kein Verursacher bestimmt werden. Nun soll der Landkreis Leer ermitteln, ob bei der Feier die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten wurden. Nach der Veranstaltung hatten sich im vergangenen Jahr 38 Personen mit dem Virus infiziert, zwei davon sind später sogar an den Folgen von Corona verstorben. Der Lokalbetreiber hat mittlerweile seine Lizenz zurückgegeben. 

Weil will in Corona-Pandemie weiter vorsichtig bleiben

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will in der Corona-Pandemie weiter vorsichtig bleiben. Das machte er in der Neuen Presse deutlich. Er bezieht sich damit auf die geplante Neuerung im Bundesinfektionsschutzgesetz. Sie beinhalte für das Land eine Mischung aus einigen kleineren Verschärfungen und der Möglichkeit, deutlich zu Lockern. Weil will aber bei dem Kurs bleiben, dass besonders die weiterführenden Schulen schon ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 über mehr als drei Tage hinweg ins Homeschooling wechseln. Laut dem Entwurf des Bundes soll das erst ab einem Wert von 165 passieren. 

CDU Wilhelmshaven verlangt einzeln verpackte Testkits für alle Schulen

Die Wilhelmshavener CDU fordert vom niedersächsischen Kultus- und Innenministerium, dass alle Schulen mit einzeln verpackten Corona-Testkits beliefert werden. Mehrere Gesamt- und Berufsbildende Schulen an der Küste hatten in der vergangenen Woche stattdessen Großpackungen bekommen, mit denen insgesamt 25 Tests selbst zusammengestellt werden müssen. Das wäre aber ein zu großer personeller und zeitlicher Aufwand, kritisiert die CDU – gerade in Prüfungszeiten. Die Landesschulbehörde hat aber schon gesagt, dass die Großpackungen im Moment gebraucht würden, um die Versorgung der Schulen mit Tests sicherzustellen. Seit vergangener Woche gilt eine Testpflicht in Schulen, aber auch nur solange genug Tests vorhanden sind. 

Corona-Fälle auf Wangerooge bestätigt

Auf Wangerooge sind vier Corona-Fälle bestätigt worden. Das teilte der Landkreis Friesland mit. Die Betroffenen wurden schon vergangene Woche bei einem Schnelltest positiv getestet – seitdem sind sie in Quarantäne. Handlungsbedarf sieht die Kreisverwaltung deswegen aber noch nicht. Wangerooge sei schon seit Beginn der Pandemie wegen der Insellage ein sensibler Bereich, weil schwer kranke Corona-Patienten nur spärlich vor Ort behandelt und schwer ans Festland gebracht werden können.

Zahlreiche ausgefallene Impftermine im Kreis Leer

Zum Start der AstraZeneca-Impfwoche im Impfzentrum des Landkreises Leer sind zahlreiche Termine geplatzt. Von über 1.400 angesetzten Terminen am Wochenende sind knapp 200 Leute ohne Absage nicht erschienen, so die Kreisverwaltung.  Einige wollten vor Ort dann auch nicht mit AstraZeneca geimpft werden. Vergangene Woche hatte das Land Niedersachsen ältere Leute dazu aufgerufen, sich mit AstraZeneca impfen zu lassen. Das wäre dringend nötig, um größere Teile der Bevölkerung durchzuimpfen. Seit vergangenem Freitag können Impftermine auch Online über das Impfportal des Landes abgesagt werden. Vorher gab es über die Hotline Probleme, durchzukommen. Dadurch sind auch im Auricher Impfzentrum viele Termine ausgefallen.

Dangast will Wohnmobilisten kontrollieren

In Dangast soll die Einhaltung des touristischen Übernachtungsverbots in den nächsten Wochen stärker kontrolliert werden. Das hat Kurdirektor Johann Taddigs angekündigt. Am vergangenen Wochenende hätten offenbar mehrere Leute mit Wohnmobilen in Dangast übernachtet. So eine Situation gab es auch schon am Osterwochenende an der Küste. Viele hätten ihre Wohnmobile etwas abseits von der Küste abgestellt und dort auch übernachtet.

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