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20.01.2021

Zweite Impfgruppe wird im LK Friesland erst ab 2.Februarwoche geimpft

Der Start der Impfzentren in ganz Niedersachsen verzögert sich weiter. Im Landkreis Friesland starten Impfungen für über 80-Jährige die nicht im Pflegeheim leben, in der  zweiten Februar Woche. Das teilt die Kreisverwaltung mit. In den nächsten Tagen kriegen alle Betroffenen einen Brief mit Infos. Die Impfungen laufen weiter schleppend an in Niedersachsen, das merkt auch der Landkreis Friesland. Denn ein Impfzentrum kann nur öffnen, wenn auch genug Impfstoff da ist. Mit der dritten Lieferung kommt der Impfstoff für die Gruppe der über 80-Jährigen. Und die kommt  in Friesland wohl erst am 7. oder 8. Februar. Wenn es dann im Zentrum losgeht mit dem Impfen, soll es einen Fahrdienst für die Leute geben, die nicht so einfach nach Schortens zur Impfung kommen können. Den organisieren die Städte und Gemeinden in Friesland, der Landkreis koordiniert das Ganze. Und auch für die Inselgemeinde Wangerooge gibt es jetzt einen Plan: da soll ein mobiles Team das Impfen übernehmen.

CDU will festen Plan für Digitalen Unterricht

Der CDU-Landesverband Oldenburg fordert, dass der digitale Unterricht an den Schulen strukturierter wird. Das Kultusministerium soll eine „Digitalagentur“ einrichten. Damit soll sichergestellt werdem dass alle Schulen die nötige Hardware haben und gleichzeitig durch IT-Fachpersonal beraten werden um technischen Problemen vorzubeugen. Die CDU kritisiert, dass das Homeschooling bisher gefühlt an jeder Schule anders und nach eigenem Ermessen gestaltet wird – das würde dafür sorgen, dass viele Schüler abgehängt werden.

Gute Entwicklung der Zahlen an der Küste

In den letzten Tagen gab es eine positive Entwicklung bei den Corona-Zahlen an der Küste. Emden hatte z.B. den geringsten Inzidenzwert in ganz Deutschland – heute wird er aber wohl leicht ansteigen, weil gestern ein paar Fälle vom Wochenende nachgemeldet wurde. Er bleibt aber unter 50 Neuifektionen auf 100.000 Einwohner. Im Landkreis Aurich gab es zwei Tage in Folge keine gemeldeten Neuinfektionen- auch da liegt der Inzidenzwert unter 50. Auch in den Landkreisen Leer, Friesland und in WHV ist der Inzidenzwert in den letzten Tagen gesunken. Nur der LK Wittmund hat mit 145,8 vergleichsweise hohe Inzidenzzahlen.

Gespräche bei Meyer gehen weiter

Bei der Meyer Werft in Papenburg gehen heute die Verhandlungen zur Zukunft des Unternehmens weiter. Jetzt ist ein Strategiepapier der Geschäftsleitung aufgetaucht in dem Abgewogen wird welche Zahl für den möglichen Stellenabbau kommuniziert werden soll und wie die Öffentlichkeit darauf reagieren würde. Laut NDR werden drei Szenarien durchgespielt. 1800, 900 oder 600 Entlassungen. Die IG Metall nennt das Papier ein „zynisches Zahlenspiel“. Betriebsratschef Nico Bloem  sagt, die Geschäftsleitung würde damit zeigen, was sie wirklich von den Kollegen hält. Ein Sprecher der Werft sagt, es wäre gute Unternehmensführung sich auf alle Szenarien einzustellen. Die Meyer Werft steckt durch Corona in einer tiefen Krise – bis 2025 müssen die Auftragsbücher gestreckt werden –die Belegschaft ist in Kurzarbeit.

Landkreis Aurich hat Impfstoff verbraucht

Der Landkreis Aurich hat auch seine zweite Impfstoff-Charge verbraucht. Eigentlich sollten am kommenden Montag die letzten beide Pflegeheimen im Kreis durchgeimpft werden – der Zeitplan kann jetzt aber nicht eingehalten werden, weil nicht klar ist wann neuer Impfstoff kommt, sagt ein Sprecher. Deshalb ist auch unklar, wann das Impfzentrum in Georgsheil an den Start gehen kann. Gestern hatte das Land angekündigt, dass sich der gesamte Zeitplan der Impfungen verschieben wird, weil der Hersteller Biontech/Pfizer wegen umbauten im Werk weniger liefern kann.

Run auf FFP2-Masken

Die Nachfrage nach FFP2-Masken an der Küste ist in den letzten Tagen stark gestiegen. Viele hatten damit gerechnet, dass die Masken in Bus, Bahn und Geschäften zu Pflicht werden. Eine Knappheit ist aber nicht zu befürchten, sagen die Apotheker in der Region, es seien noch mehrere Tausend Masken vorrätig. Die FFP2-Maskenpflicht gibt es an der Küste aber erstmal nur in abgeschwächter Form: Beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine medizinischen Maske getragen werden, das kann aber auch eine einfache OP-Maske sein. Nur selbstgenähte Stoffmasken reichen dann nicht mehr aus.

Land schickt Briefe an Tote

Das Land hat Briefe mit Informationen zur Corona-Impfungen offenbar auch an Personen verschickt, die längst verstorben sind. Das liegt daran, dass das Land auf Adressdaten im Bestand der deutschen Post zurückgreift. Die sind aber teilweise veraltet, so dass es zu dem Fehler kommt. Das Land schreibt zur Zeit alle Person über 80 Jahren an die zu Hause wohnen und teilt mit, dass ab dem 28. Januar ein Termin mit dem Impfzentrum vereinbart werden kann.

Grundschüler von Präsenzpflicht befreit

Die Grundschüler in Niedersachsen werden weiter im Wechselunterricht unterrichtet. Dafür hebt das Land aber die Präsenzpflicht für alle Schüler und Schülerinnen von der ersten bis zur vierte Klasse auf. Eltern können also selbst entscheiden, ob ihre Kinder zur Schule gehen oder nicht. Diese Regelung gab es bereits im Dezember und hatte dafür gesorgt, dass die Schulen fast komplett leer waren, sagte Ministerpräsident Stephan Weil.

Weitere Corona-Todesfälle an der Küste

In mehreren Landkreisen an der Küste gibt es weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. In den Landkreisen Leer und Wittmund sind jeweils zwei Personen an den Folgen einer Infektionen verstorben, der Landkreis Friesland meldet einen Todesfall, der mit Corona zu tun hat. Die Corona-Infektionszahlen an der Küste sind heute stärker angestiegen als noch zu Wochenbeginn. Im Landkreis Aurich wurden 23 neue Fälle gemeldet, im Kreis Leer 15 und im Landkreis Wittmund fünf. Die Stadt Wilhelmshaven meldet sechs neue Corona-Fälle, der Landkreis Friesland vier.

In Niedersachsen droht kein Impfstopp

In Niedersachsen droht wohl kein Stopp bei den Corona-Impfungen wie in Nordrhein-Westfalen. Das hat ein Sprecher vom Gesundheitsministerium heute angekündigt. Es werde weiter geimpft solange auch Impfstoff da sei. Trotzdem könne man derzeit nicht so viel impfen, wie die Kommunen in Niedersachsen das eigentlich könnten. Bei der Zahl der Impfungen holt das Land allmählich auf, gestern wurden nur in Rheinland-Pfalz mehr Impfungen verabreicht.

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