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19.11.2021

Arbeitgeberverband Ostfriesland begrüßt 3G-Regelung am Arbeitsplatz

Die Arbeitgeber an der Küste begrüßen die neue 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Dadurch gebe es endlich genug Instrumente, um einen ausreichenden Schutz am Arbeitsplatz zu sichern, so Jörg Thoma vom Arbeitgeberverband Ostfriesland. Trotz des Verwaltungs- und Zeitaufwands sei die Maßnahme unentbehrlich.

Im Vordergrund steht natürlich der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten. Kein Arbeitgeber möchte, dass es im Betrieb einen Corona-Ausbruch gibt und damit der Betrieb lahm gelegt wird.

Jörg Thoma, Arbeitgeberverband Ostfriesland

Ab kommenden Mittwoch gilt bundesweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Der Bundesrat hat das heute bestätigt. Beschäftigte müssen dann jeden Tag nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Ab Sonntag 3G im Landkreis Aurich

Der Landkreis Aurich verschärft ab Sonntag die Corona-Maßnahmen. Weil die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge über der 50er-Marke lag, gilt ab dem kommenden Sonntag 3G. Die Regel gilt unter anderem in Restaurants und bei körpernahen Dienstleitungen wie Friseursalons. Wer sich privat mit mehr als 25 Personen treffen möchte, muss ebenfalls die 3G-Regel beachten und eine Kontaktliste führen. Darauf weist ein Kreissprecher hin. Ab kommenden Dienstag soll – unabhängig von der Verfügung vom Landkreis Aurich – landesweit 2G gelten, kündigte Ministerpräsident Stephan Weil an.

Niederlande sind ab Sonntag Hochrisikogebiet

Ein Großteil der Niederlande ist ab übermorgen Hochrisikogebiet. Das Robert-Koch-Institut hat das wegen der dort stark steigenden Infektionszahlen entschieden. Leute, die aus den Niederlanden einreisen und nicht geimpft sind, müssen ab dann für zehn Tage in Quarantäne, sie können sich frühestens nach fünf Tagen wieder freitesten. Außerdem gibt es eine Reiswarnung vom Auswärtigen Amt. Neben den Niederlanden ist auch Belgien ab übermorgen Hochrisikogebiet.

Bei Schulimpfungen im Kreis Aurich noch Luft nach oben

Im Landkreis Aurich ist die Nachfrage nach Impfungen in den Schulen momentan gering. Bei einer Aktion am Ulricianum in Aurich haben sich am Mittwoch zum Beispiel nur neun Schülerinnen und Schüler die Corona-Impfung geholt. Laut Schulleitung könnte es daran gelegen haben, dass viele der Über-16-Jährigen schon geimpft sind. Ab der zehnten Klasse würden auch weniger Schnelltests gemacht – Geimpfte müssen momentan keine Tests vorlegen. Ab der kommenden Woche starten auch Impfungen für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren am Ulricianum.

Saathoff zum neuen Infektionsschutzgesetz

Der Auricher Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff begrüßt die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes. Der Bundestag hat sich gestern dafür ausgesprochen, die 3G-Regel an Arbeitsplätzen und im öffentlichen Personennahverkehr auszuweiten. Man müsse gewährleisten, dass das Gesundheitssystem weiter funktioniert, so Saathoff. Dabei bleibe der wichtigste Baustein das Impfen. Die verschärften Schutzmaßnahmen würden deshalb verstärkt Geimpfte vor infizierten Personen, die nicht geimpft sind, schützen.

Neue Corona-Regeln vorgestellt

Ab kommender Woche wird in ganz Niedersachsen flächendeckend die 2G-Regel eingeführt. Bei den Bund-Länder-Beratungen sind gestern neue Schwellenwerte für verschärfte Corona-Regeln festgelegt worden. Demnach ist künftig der sogenannte Hospitalisierungsinzidenz der wichtigste Richtwert – er zeigt die Neuaufnahmen von Corona-Patienten in Krankenhäusern in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohnern. Liegt die Zahl landesweit über 3, gilt überall 2G, sollte die Hospitalisierung den Schwellenwert 6 überschreiten, tritt 2G-Plus in Kraft. Dabei müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen. Momentan liegt die Hospitalisierungsinzidenz in Niedersachsen bei 4,7. Das würde bedeuten, dass ab kommender Woche in Restaurants und auf Veranstaltungen nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt haben.
Außerdem hat die Bund-Länder-Runde eine Impfpflicht für Pflegepersonal beschlossen. Niedersachsen werde weiter dafür werben, dass auch die allgemeine Impfquote weiter anzieht, so Ministerpräsident Stephan Weil. Deshalb werde man auch die Impfangebote weiter ausbauen.

Den Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz könnt ihr HIER downloaden.

„Wenn wir aus diesem Alptraum heraus wollen, dann läuft dieser Ausweg nur über das Impfen.“

Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen

Nachfrage nach Impfungen in Wilhelmshaven deutlich gestiegen

Die Nachfrage nach Impfungen ist in Wilhelmshaven in den vergangenen Wochen um bis zu 70 Prozent gestiegen. Das hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Wilhelmshaven Klaus-Peter Schaps gegenüber der WZ gesagt. Das sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Druck auf Ungeimpfte immer weiter steige. Dazu kommen aber auch die Booster-Impfungen, die seit ein paar Wochen in Wilhelmshaven anlaufen. Trotzdem sei es nicht nötig, das Impfzentrum wieder zu aktivieren – in der Jadestadt liege die Impfquote mittlerweile bei 80 Prozent, so Schaps.

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