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19.04.2021

Abiphase an den Schulen startet

Mit der schriftlichen Klausur im Fach Geschichte startet heute das Abitur an der Küste und in ganz Niedersachsen. Rund 32.000 Schülerinnen und Schüler nehmen in diesem Jahr an den Abi-Prüfungen teil. Mit den möglichen mündlichen Nachprüfungen zieht sich die Abi-Phase bis Ende Juni. Anders als erst geplant gilt doch keine Testpflicht für die Schüler. Damit sollen auch Prüflinge, die sich nicht Testen lassen wollen, am Abi teilnehmen können. Das Kultusministerium ruft aber dazu auf, das Testangebot zu nutzen. Es gelten zusätzlich auch strenge Hygieneregeln. 

Test-Lieferung fürs Ulricianum ausgefallen

Das Auricher Gymnasium Ulricianum hat für diese Woche keine Corona-Tests für Schüler mehr. Die Testkit-Lieferung in der vergangenen Woche ist ausgefallen. Damit können nur die Schüler getestet werden, die heute und Morgen in der Schule sind, so Schulleiter Rüdiger Musolf. Eigentlich hätten die neuen Testkits am Donnerstag oder Freitag geliefert werden sollen. Sollte die Lieferung in den nächsten Tagen noch kommen, werde es auch etwas dauern, bis die Testkits verteilt sind. Seit vergangenem Montag müssen Schüler einen negativen Corona-Test haben, um am Präsenzunterricht teilzunehmen zu können. Die Pflicht gilt aber nur, solange auch Tests vorhanden sind. 

Lage auf den Intensivstationen an der Küste

Die Lage auf der Intensivstation im Klinikum Wilhelmshaven hat sich ein wenig entspannt. Das zeigen aktuelle Zahlen aus dem bundesweiten Intensivregister. Da sind inzwischen wieder vier Betten frei. Am Freitag waren die Kapazitäten noch komplett ausgeschöpft. Dagegen spitzt sich die Situation im Kreis Leer zu. In den beiden Kliniken sind insgesamt nur zwei Betten frei. Die wenigstens werden aber von Corona-Patienten belegt. Ähnlich sieht es in den Ubbo-Emmius-Kliniken in Aurich und Emden aus. Sobald die Kapazitäten ausgeschöpft sind, melden die Krankenhäuser ihre Intensivstationen zwischenzeitlich für den Rettungsdienst ab. Außerdem werden aufschiebbare Operationen abgesagt.

Neue Testzentren öffnen

An der Küste eröffnen heute mehrere neue Corona-Testzentren. In Ihrhove im Kreis Leer haben Bürger zum Beispiel jetzt die Möglichkeit, sich ohne Termin und kostenlos in einem Drive-In-Testzentrum testen zu lassen. Auch in Emden gibt es ab heute ein Drive-Through Testzentrum auf dem Schützenplatz. Täglich sind da 500 Abstriche möglich- die Kapazitäten können aber auch noch ausgebaut werden. Da ist dann aber ein Termin nötig. Ab Donnerstag öffnet ein Testzentrum auf Juist. Auch da wird ein Termin gebraucht. Das Angebot ist erstmal nur für Einheimische gedacht.

Impftermine für über 60-Jährige ab nächster Woche

Ab nächste Woche Montag sollen sich Menschen über 60 einen Termin für die Corona-Impfung geben lassen können. Das teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium mit. Kommendes Wochenende soll der Großteil der impfwilligen über 70-Jährigen mindestens einmal geimpft sein oder zumindest Termine haben. Außerdem erwartet das Land in den nächsten Wochen weitere Lieferungen vom AstraZeneca Impfstoff, der für die über 60-Jährige vorgesehen ist. Das Gesundheitsministerium hofft, dann auch bald ohne Priorisierung impfen zu können. 

Landkreis Wittmund wird erstmal keine Hochinzidenzkommune

Seit Ende vergangener Woche liegt die Inzidenz im Landkreis Wittmund über 100 – trotzdem gibt es erstmal keine neue Allgemeinverfügung mit schärferen Corona-Maßnahmen. Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet sei klar eingrenzbar und wurde mittlerweile auch isoliert. Die Kreisverwaltung geht sogar davon aus, dass der Inzidenzwert am Donnerstag wieder unter 100 sinkt. Momentan liegt der bei 119,5.  Nach Landesrecht müsste sich ein Landkreis oder eine Stadt zu einer Hochinzidenzkommune erklären, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 100 liegt. Seit Samstag gelten zum Beispiel deshalb in Emden schärfere Corona-Regeln und schon länger im Kreis Leer.

Anti-Corona-Demo vor dem Leeraner Rathaus

Vor dem Rathaus in Leer haben gestern knapp 50 Leute gegen die geltenden Corona-Regeln demonstriert. Dazu wurde in den sozialen Netzwerken aufgerufen, die Initiatoren ist bis jetzt aber nicht bekannt. Die Teilnehmer verlangten zum Beispiel die Abschaffung der Test- und Maskenpflicht. Die Polizei war bei der Aktion vor Ort, eingreifen mussten sie aber nicht. 

Kreis Friesland zieht positives Fazit nach Testpflicht für Reisen nach Wangerooge

Der Landkreis Friesland zieht nach dreieinhalb Wochen mit Testpflicht für Reisende, die nach Wangerooge wollen, eine positive Bilanz. Seit Karfreitag seien in den Schnelltestzentren am Fähranleger und am Flugplatz von Harlesiel vier Personen positiv auf Corona getestet worden. Landrat Sven Ambrosy wertet das als positives Signal. Wangerooge ist die erste Ostfriesische Insel, für die eine Testpflicht per Allgemeinverfügung eingeführt wurde. Die Erfahrungen könnten auch Vorbild für das Öffnungskonzept der Inseln sein. Es wurde vergangene Woche an das Land Niedersachsen übergeben. Demnach sollen alle Gäste vor der Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen müssen und bei längerem Aufenthalt nochmal getestet werden.

Besucherströme in Greetsiel sollen gelenkt werden

Die Besucherströme in Greetsiel sollen in Zukunft von einem elektronischen System gelenkt werden. Die touristische Dachorganisation die Nordsee hat ein System, mit dem große Menschenansammlungen möglichst zu vermieden und Urlauber verteilt werden sollen. Während der Corona-Pandemie soll es helfen, Sicherheitsabstände einzuhalten. Aber auch über die Pandemiezeit hinaus soll es eingesetzt werden, um Warteschlangen zu vermeiden.

Schulen müssen Testkits selbst zusammenstellen

Die Schulen an der Küste und in ganz Niedersachsen müssen die Corona-Testkits für Schüler teilweise selbst zusammenstellen. Während die meisten Schulen einzeln verpackte Selbsttests bekamen, wurden einigen an an der Küste Großpackungen geliefert. Daraus können insgesamt 25 Tests zusammengestellt werden. Das sei aber ein zu großer, zeitlicher Aufwand. Die Stadt Emden hat sich deswegen an das Land gewendet. Die Landesschulbehörde sieht im Moment aber scheinbar keinen anderen Weg, um die Versorgung sicherzustellen. Um alle Schulen termingerecht mit genug Tests auszustatten, sei es notwendig, auch auf Großpackungen zurückzugreifen.

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