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19.02.2021

Corona-Infektionen an jeder fünften Schule

In Niedersachsen gibt es an jeder fünften Schule mindestens einen Corona-Fall. Das hat Gesundheitsministerin Carola Reimann im Landtag gesagt. Allerdings sind das meist nur einzelne Fälle.

Die gemeldeten Zahlen der Schulen zu infizierten SchülerInnen zeigen, dass es keinen Hinweis auf Cluster-Infektionen bzw. offensichtliche Infektionsketten gibt.

Carola Reimann, Gesundheitsministerin Niedersachsen

Auch an der Küste hatte es zuletzt immer wieder einzelne Fälle an Schulen gegeben – zum Beispiel in dieser Woche an der Finkenburgschule in Wittmund oder an einer Schule in Cäciliengroden. Auch hier gibt es aber keine größeren Ausbrüche.

Zahl der Corona-Mutationsfälle in Aurich steigt

Die britische Corona-Mutation breitet sich im Landkreis Aurich weiter aus. Unter den aktiven Fällen sind gerade 39, die durch die Mutation verursacht wurden, teilt die Kreisverwaltung mit. Das ist fast jeder vierte Fall. Das mutierte Virus aus Großbritannien wurde in fast allen Kommunen an der Küste schon nachgewiesen – Allein in Ostfriesland gab es bisher ingesamt 168 Fälle – im Kreis Leer gab es auch schon eine Infektion in einer Kita. Die Virusmutation gilt als aggressiver und weitaus ansteckender.

DRK-Landesverband kritisiert vorzeitige Impfungen

Der Landesverband vom Roten Kreuz verurteilt die vorzeitige Corona-Impfung von Führungskräften in den Ortsverbänden. Die Nicht-Einhaltung der Impf-Reihenfolge sei bedauerlich. Unter anderem hatte der Leeraner DRK-Chef Hary Feldmann sich vorzeitig impfen lassen. Der Leeraner Verband hat die vorzeitige Impfung ihres Chefs zwar kritisiert, sieht aber keine Veranlassung für seine Entlassung oder andere persönliche Konsequenzen. Zuletzt wurden auch an der Küste immer wieder Fälle bekannt in denen Personen vorzeitig geimpft wurden – am prominentesten der vom Chef der Kliniken Aurich, Emden, Norden, Claus Eppmann. Auch im Kreis Friesland werden gerade zwei Fälle geprüft, in denen jemand vielleicht zu früh geimpft wurde.

Kaum Nebenwirkungen durch AstraZeneca in Aurich

Im Landkreis Aurich gab es bisher kaum Ausfälle beim Pflegepersonal durch eine Impfung mit dem AstraZeneca-Mittel. Es hätten sich nicht mehr Personen krankgemeldet, als bei den Gruppen, die mit den anderen Impfstoffen versorgt worden, sagte ein Kreissprecher. In Aurich wurden vor allem Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste mit AstraZeneca geimpft. Über den Impfstoff gibt es wegen seiner Nebenwirkungen aktuell Diskussionen: Im Emder Klinikum hatten sich nach einer Impfung rund 30 Mitarbeiter wegen der Nebenwirkungen krankgemeldet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Virologe Christian Drosten hatten den Impfstoff verteidigt – auch wenn Nebenwirkungen auftreten sei er unbedenklich.

Ehemalige Corona-Patienten können Blutplasma spenden

Wer eine Corona-Infektion hinter sich hat kann unter anderem in Oldenburg sein Blutplasma spenden. Darin sind Antikörper, die das Immunsystem von Corona-Patienten bei der Bekämpfung des Virus unterstützen. Damit soll die Dauer der Infektion verkürzt werden. Das Verfahren wird gerade in mehreren Studien untersucht – erste Ergebnisse zeigen, dass die Behandlung mit Antikörpern aus Blutplasma vor allem zu Beginn des Krankheitsverlaufs sehr effektiv sein kann.

Impfungen bald vielleicht auch beim Hausarzt

In Niedersachsen könnte es bald vielleicht auch beim Hausarzt die Corona-Impfung geben. Der NDR berichtet, dass schon ab dem 01. März ein Pilotprojekt starten soll – in dem sollen eine Handvoll Praxen den Anfang machen. Hauke Mucha mit Einzelheiten. Bisher gab es die Impfung nicht beim Hausarzt – als Grund dafür wurde immer der Impfstoffmangel und die aufwändige Lagerung genannt. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer muss z.B. bei Minus 70 Grad gelagert werden. Anfang kommender Woche wollen Land und Kassenärztliche Vereinigung aber über ein Pilotprojekt beraten: wahrscheinlich geht es dabei vor allem um den Impfstoff von AstraZeneca.  Der kann unkompliziert gelagert werden und ist schon in größeren Mengen verfügbar, vor allem weil er nicht an alte Menschen verabreicht werden darf. Ziel ist es, die Impfungen noch zu beschleunigen. Denn auch wenn die Lieferungen jetzt Fahrt aufnehmen haben die Impfzentren eine begrenzte Kapazität. Das im Landkreis Leer z.B. kann am Tag maximal 400 Personen impfen, selbst wenn mehr Impfstoff da wäre.

Weiterer Corona-Todesfall im Landkreis Aurich

Der Landkreis Aurich meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Seit Ausbruch der Pandemie sind damit insgesamt 39 Menschen in Folge einer Infektion gestorben, teilt die Kreisverwaltung mit. Die Zahl der aktiven Fälle ist im Kreisgebiet aber wieder gesunken. 

Mehr regionale Entscheidungen über Corona-Regeln

Über Verschärfungen und Lockerungen der Corona-Regeln wird in Zukunft mehr regional entschieden. Das haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Chef des Robet Koch-Instituts, Lothar Wieler auf einer Pressekonferenz gesagt. Das hängt mit den unterschiedlichen Sieben-Tages-Inzidenzen in den Kommunen zusammen. Deswegen hätten Bund und Länder auch nicht genauer gesagt, ob Lockerungen an eine landesweite oder bundesweite Inzidenz von unter 35 gekoppelt werden.

Landkreis Friesland erwartet wöchentlich neue Impfstoff-Lieferungen

Der Landkreis Friesland erwartet bis Ende März insgesamt rund 4.500 Impfdosen von BionTech, 3.800 Impfdosen von AstraZeneca und 100 Impfdosen von Moderna. Es soll wöchentlich neue Lieferungen geben, teilt die Kreisverwaltung mit. Damit können auch kontinuierlich weitere Termine im Impfzentrum in Roffhausen vereinbar werden. Der Landkreis will die Kapazitäten auch nochmal erhöhen. 

Eltern verlangen regionale Öffnungen der Kitas

Zahlreiche Eltern von Kita-Kindern verlangen, dass die Kitas je nach Corona-Infektionslage in den Kommunen wieder geöffnet werden. Es sollte zumindest einen einschränkten Betrieb mir zusätzlichen Schnelltests geben, so die Landeselternvertretung der niedersächsischen Kindertagesstätten. Sie begründet das mit der schwierigen Situation für Familien und Kinder. Im Moment gibt es in den Kitas nur eine Notbetreuung für maximal die Hälfte der Kinder. Laut Kultusminister Grant-Hendrik Tonne soll im März der eingeschränkte Betrieb wieder anlaufen, wenn die Infektionszahlen das zulassen. 

Leichte Lockerungen im Kreis Friesland

Der Landkreis Friesland lockert einige seiner Corona-Schutzmaßnahmen. Ab morgen wird die erweiterte Maskenpflicht im Landkreis aufgehoben, die zum Beispiel in den Fußgängerzonen in Jever und Varel oder Wochenmärkten galt. Nur auf Parkplätzen von Geschäften, in den Geschäften selbst und vielen anderen Orten muss ein Mundnasenschutz getragen werden. Auch öffentliche Sportstätten und Hallen werden ab 1. März wieder geöffnet, aber nur für kontaktlosen Individualsport zwischen ein und zwei Personen. Außerdem müssen die Sportvereine dafür Hygienekonzepte vorlegen.

Nächste Woche Entscheidung über Wechselunterricht Anfang März

Das niedersächsische Kultusministerium will nächste Woche über die Rückkehr aller Klassen in die Schulen im Wechselmodell entscheiden. Es schließt dabei auch regionale Ausnahmen nicht aus. Kultusminister Grant-Hendrik Tonne möchte so schnell wie möglich wieder in den Wechselbetrieb zurückzukehren. Ziel sei Anfang März, darüber werde nächste Woche entschieden. Die Infektionszahlen seien nicht so, wie für einen Betrieb mit allen Schülern zur gleichen Zeit nötig, so Tonne. Kinder müssten in die Schulen, das müsse aber verantwortungsbewusst geschehen.

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