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18.08.2021

Nachimpfungen jetzt doch beim Hausarzt möglich

Nach dem Impfskandal in Friesland dürfen die Hausärzte in der Region scheinbar doch die Nachimpfungen vornehmen. Das hat Landrat Sven Ambrosy gestern noch einmal betont. Der Kreis habe sich mit Landes- und Bundesgesundheitsministerium besprochen und den Hausärzten in der Region eine Freigabe erteilt – das wäre der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung bereits vor einer Woche mitgeteilt worden. Der Chef der KVN in Wilhelmshaven hatte gestern gesagt, dass die Hausärzte keine Drittimpfungen vornehmen dürfen. Deshalb dürften sie auch bei den  Nachimpfungen nicht aktiv werden.

Impfaktionen für Kinder und Jugendliche Ende des Monats

Ab Ende August soll es landesweit erneut Impfaktionen für Kinder und Jugendliche geben. Durch die Impfempfehlung der StiKo könnten die Impfungen für jüngere jetzt wieder Fahrt aufnehmen. Das sagte eine Sprecherin vom Corona-Krisenbstab in Hannover. Das Kultusministerium arbeite auch weiterhin an Plänen, nach den Ferien auch in Schulen Impfungen anzubieten. Der Vorschlag war bei Lehrerverbänden auf Kritik gestoßen. Sie befürchten, dass dadurch ein indirekter Druck auf Schülerinnen und Schüler entsteht sich impfen zu lassen.

Friesland verschärft Kontaktreglen

Auch im Landkreis Friesland gelten ab heute wieder verschärfte Corona-Regeln. Die Inzidenz liegt dort jetzt mehr als drei Tage in Folge über 10. Deshalb dürfen sich ab heute maximal 10 Personen aus 10 Haushalten treffen. Geimpfte und Genesene fallen nicht unter die Kontaktbeschränkungen und dürfen zusätzlich zu einem Treffen kommen. Zuletzt mussten bereits der Landkreis Aurich und die Stadt Oldenburg die Regeln wieder verschärfen, weil die Inzidenz dort gestiegen war.

Ermittlungsgruppe „Vakzin“ gegründet

Die Polizei weitet ihre Ermittlungen zum Impfskandal in Friesland aus. Dafür wurde bei der Polizeidirektion Oldenburg jetzt eine spezielle Arbeitsgruppe gegründet. Grund dafür sei die besondere Bedeutung und wachsende Komplexität des Falls, heißt es dazu aus der Behörde.  Eine Krankenschwester die im Impfzentrum in Friesland gearbeitet hat, hatte zugegeben, dass sie sechs Impfungen mit Kochsalzlösung versetzt habe. Die Polizei hat den Verdacht, dass sie die Impfungen auch in weiteren Fällen ausgetauscht haben könnte. Deshalb müssen im Landkreis 10.000 Menschen nachgeimpft werden.

Neue Corona-Verordnung vom Land nächste Woche Mittwoch

Heute in einer Woche soll die neue Corona-Verordnung vom Land gelten. Das hat Regierungssprecherin Anke Pörksen gestern mitgeteilt. Künftig will sich die Landesregierung nicht mehr so stark an den Inzidenzwerten orientieren. Warnstufen solle es in der neuen Verordnung aber trotzdem geben, so Pörksen. Die 3G-regel soll außerdem noch wichtiger werden – heißt, es wird weitere Freiheiten für geimpfte, Genesene und negativ Getestete geben.

 

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