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18.03.2021

Land Niedersachsen prüft Öffnungsperspektiven durch Schnelltests

Das Land prüft gerade, ob der der Handel durch Corona-Schnelltests auch in Hochinzidenzkommunen geöffnet werden kann. Die Stadt Osnabrück hatte zuletzt ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Aus Regierungskreisen heißt es, dass eine Experimentierklausel möglich wäre. Wenn Kunden einen negativen Coronatest vorweisen würden, dürften sie dann ins Geschäft kommen. Aktuell müssen die Geschäfte schließen, wenn die Inzidenz in einer Kommune länger über 100 liegt. Das ist an der Küste gerade im Landkreis Leer der Fall.

Weil: Lockerungen im Handel durch Schnelltests denkbar

Ministerpräsident Stephan Weil will im Einzelhandel vermehrt auf Schnelltests setzen, um Öffnungen möglich zu machen. Vor dem Hintergrund den kommenden Bund-Länder-Beratungen müsse man auch über solche Modelle nachdenken. Es wäre sinnvoll, so ein Konzept auszuprobieren. Ein Ergebnis müsse man dann abwarten, so Weil. Weitere Lockerungen konnte Weil aber nicht in Aussicht stellen – dafür würden die zahlen zu schnell wieder steigen.

Landkreise an Grenze zu Niederlanden wollen mehr Impfstoff vom Land

Die Landkreise an der Grenze zu den Niederlanden fordern mehr Impfstoff vom Land – darunter auch der Landkreis Leer. Die Siebentagesinzidenzwerte an der Grenze in den Niederlanden seien nochmal deutlich höher als auf der deutschen Seite. Die grenznahen Landkreise in Niedersachsen hätten also eine hohe Verantwortung. Die gleiche Forderung hatten auch Kommunen in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche schon gestellt. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt in den Niederlanden gerade bei 233,9 – zum Vergleich: Deutschland ist bei knapp über 86.

Landkreis Wittmund setzt Verstärkerbusse ein

Der Landkreis Wittmund setzt künftig Verstärkerbusse auf dem Weg zur Schule ein. Ab kommenden Montag sollen alle Schüler wieder im Wechselbetrieb unterrichtet. Daher soll auf dem Schulweg mehr Infektionsschutz gewährleistet werden. Zur ersten und nach der sechsten Stunde fahren dann zusätzliche Busse im Kreis Wittmund – je nach Auslastung sollen die Kapazitäten dann angepasst werden.

Wieder Maskenpflicht in Greetsiel

Ab heute gilt in Greetsiel in der Fußgängerzone und am Hafen wieder die Maskenpflicht. Zwischen 9 Uhr morgens und 20 Uhr am Abend muss eine OP- oder FFP2-Maske getragen werden. Das hat der Landkreis Aurich aufgrund der bald startenden Osterferien verfügt. Gerade an Wochenende bei gutem Wetter ist in Greetsiel sehr viel los. Die Maskenpflicht gilt außerdem in Aurich und Norden in der Fußgängerzone.

Lüftungsanlagen für Schulen im Landkreis Aurich

In den Schulen im Landkreis Aurich soll es bald Lüftungsanlagen in den Klassenzimmern geben. Das hat der Auricher Kreistag gestern Nachmittag in seiner Sitzung entschieden. Betroffen sind dabei Klassenräume, in denen bisher nicht vernünftig gelüftet werden konnte. Der Schulausschuss im Landkreis Leer hat sich gestern dagegen ausgesprochen Luftfilter für die Grundschulen anzuschaffen. Viele Ausschuss Mitglieder hatten angezweifelt, ob die Anlagen den gewünschten Effekt bringen. Die Lüftungsystem sollen mehr Infektionsschutz gewährleisten.

Ermittlung gegen Pflegeheim in Augustfehn

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ein Altenheim in Augustfehn wegen fahrlässiger Tötung. Nach einem massiven Corona-Ausbruch sind dort 13 Personen verstorben, auch Personen aus dem Landkreis Leer waren dabei. Die Staatsanwaltschaft sagt, sie ermittelt aufgrund der Berichterstattung über den Ausbruch in der Einrichtung. Unter anderem gab es Vorwürfe, dass dort auch positiv getestete Mitarbeiter weiter zum Dienst verpflichtet wurden, hatte der NDR berichtet. Die Heimleitung hat das halbwegs zugegeben: Infizierte Mitarbeiter ohne Symptome haben weiter gearbeitet und die ebenfalls infizierten Patienten gepflegt, heißt es in einer Mitteilung.

Weil kritisiert Mallorca-Öffnung

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil glaubt nicht, dass es zu Ostern wieder Tourismus an der Küste gibt. Er könne niemandem Hoffnung machen: Die Infektionskurve geht nach oben, man könne mit der Entwicklung der Zahlen nicht zufrieden sein, sagt weil heute in der NOZ. Gleichzeitig äußert Weil Unverständnis dafür, dass die Reisebeschränkungen für Mallorca aufgehoben wurden, während der Tourismus im Land noch stillsteht. Das könne außerdem weiter dazu beitragen, dass sich die Infektionszahlen noch weiter erhöhen. Bund und Länder wollen am kommenden Montag darüber beraten wie es mit dem Tourismus und den Gaststätten in Deutschland weitergeht.

Wilhelmshaven macht Verluste durch Corona

Die Stadt Wilhelmshaven wird durch Corona etwa 11 Millionen Euro verlieren. Das hat Oberbürgermeister Carsten Feist gestern in der Ratssitzung gesagt – der Betrag ergibt sich aus Einnahmeverlust und Mehrausgaben. Außerdem sei klar, dass die Stadt kein Geld für eine neue Stadthalle hat – die jetzige ist marode und kann nicht viel länger genutzt werden. Eigentlich wollte der Rat gestern den Haushalt für die kommenden beiden Jahre verabschieden – die Sitzung ging aber zu lange, deshalb wurde der endgültige Abschluss auf kommende Woche vertagt.

Mehr Kinder in Emden nicht bei ihren Eltern

In Emden sind immer mehr Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Die Zahl der Pflegekinder ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Im Moment wachsen 124 Kinder und Jugendliche in Emden ohne ihre leiblichen Eltern auf. Ob die Pandemie einen Einfluss darauf hat ist bisher nicht klar zu sagen. Kinderärzte und Psychologen warnen seit Monaten davor, dass Fälle von häuslicher Gewalt oder Vernachlässigung während des Lockdowns zunehmen.

Althusmann für Hotelöffnungen über Ostern

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann spricht sich dafür aus, dass Hotels im Land über Ostern geöffnet sein dürfen. Mit einer klugen Test-Strategie und begrenzter Kapazität sollte das möglich sein, hat er der Bild gesagt. Die Hotelerie habe schon lange Hygiene-Konzepte, die ein Höchstmaß an Sicherheit bieten würden. Ministerpräsident Stephan Weil hatte heute Morgen gesagt, dass er nicht glaubt dass es Tourismus-Öffnungen zu Ostern gibt, weil das Infektionsgeschehen wieder anzieht. Bund und Länder beraten am kommenden Montag wieder, dann soll es auch um Hotels und Restaurants gehen.

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