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18.02.2021

Allgemeinverfügung für Norderney verlängert

Wegen dem Infektionsgeschehen auf Norderney verlängert der Landkreis Aurich die verschärften Regeln für die Insel bis nächste Woche Freitag. Nach der Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung dürfen sich Bewohner außerhalb der eigenen Wohnung nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt treffen. Das gilt dann auch für private Treffen in der eigenen Wohnung. Präsenzunterricht in den Schulen fällt aus, die Kitas auf der Insel werden bis auf den Notbetrieb geschlossen. Außerdem gilt zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens eine Ausgangssperre auf Norderney. Die Corona-Situation auf der Insel hatte sich in den letzten Tagen immer weiter verschärft.

Corona-Mutante bereitet Landkreis Leer Sorgen

Der Leeraner Landrat Matthias Groote sorgt sich wegen der Ausbreitung der britischen Corona-Mutation. Gestern sind wieder mehrere Fälle gemeldet worden, teilt die Kreisverwaltung mit. Insgesamt gibt es im Moment unter den aktiven Corona-Fällen 30 mit der Mutante. Das niedersächsische Landesgesundheitsamt hat zuletzt einen Siebentages-Inzidenzwert von 71,4 für den Kreis Leer ausgewiesen.

Meinen und Kruithoff begrüßen Kreistags- und Stadtratsbeschluss

Aurichs Landrat Olaf Meinen und Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff begrüßen die Entscheidungen von Kreistag und Stadtrat in der Impfaffäre um Klinikchef Claus Eppmann. Nur durch eine neutrale Untersuchung könne Vertrauen zurückgewonnen werden und wieder Ruhe in den Krankenhäusern einkehren, heißt es in einer Stellungnahme der Verwaltungschefs. Das genaue Vorgehen der Aufklärung werde jetzt mit den zuständigen Gremien der Trägergesellschaft der Kliniken abgestimmt. Bei der Untersuchung wird auch der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Franz-Josef Sickelmann mit eingeschaltet. Nach der Abstimmung vom Emder Stadtrat soll der einen unabhängigen Gutachter bestimmen.

DRK-Bundesverband kritisiert vorzeitige Impfungen von Führungskräften

Der DRK-Bundesverband kritisiert die Impfung von Führungskräften in der Organisation. In einer Pressmitteilung fordert sie alle Mitgliedsverbände dazu auf, sich an die Impfreihenfolge zu halten. Anlass dafür war, dass eine Führungskraft vom DRK-Kreisverband in Hamburg-Harburg vorzeitig geimpft wurde. Die Person wurde inzwischen entlassen. Auch beim Kreisverband in Leer hat sich Geschäftsführer Hary Feldmann schon gegen Corona impfen lassen. Er darf aber im Amt bleiben, das hat eine Gesellschafterversammlung vom DRK entschieden.

Weiter Debatte um AstraZeneca-Impfstoff

Die Nebenwirkungen vom AstraZeneca-Impfstoff sind weiter ein großes Thema. Auch der Chefvirologe der Charité Berlin Christian Drosten hat sich jetzt dazu geäußert. Im NDR-Podcast zum Coronavirus sagt er, dass der Impfstoff trotz der Nebenwirkungen unbedenklich sei. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Aussage im Interview mit RTL unterstützt, er selbst würde sich den Impfstoff spritzen lassen. In den letzten Tagen war die Impfaktion mit AstraZenca in die Schlagzeilen geraten, weil sich auch an der Küste viele Krankenhausmitarbeiter nach einer Impfung krankmelden mussten. Die ersten Meldungen dazu kamen aus dem Emder Klinikum.

Tonne will ab März Schnelltests in den Schulen 

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne möchte ab März Corona-Schnelltests in den Schulen einsetzen. Das hat er in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk angekündigt. Falls es Angebote für alle geben sollte, dann müsste man das auch für die Schüler nutzen, so Tonne. So könne eine größere Sicherheit in den Schulen garantiert werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte zuletzt angekündigt, dass es ab März flächendeckend kostenlose Corona-Schnelltests geben soll. 

Neuer Corona-Höchststand im Kreis Leer

Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen hat im Kreis Leer einen neuen Höchststand erreicht. Im Moment sind insgesamt 223 Menschen infiziert – seit Ausbruch der Pandemie hat es an keinem Tag zuvor mehr aktive Fälle im Kreisgebiet gegeben. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt weist eine Sieben-Tages-Inzidenz von 74,4 aus. Auch im Landkreis Aurich stieg die Inzidenz leicht an. Die Auricher und Witternder Kreisverwaltung melden zusätzlich jeweils einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona.

Kommunen an der Küste bleiben erstmal bei bisherigen Corona-Softwares

Die Landkreise Leer und Aurich arbeiten erstmal weiter mit ihren alten Corona-Softwares. Eigentlich will das Land Niedersachsen, dass die Kommunen bis März das neue Programm Sormas zur Kontaktnachverfolgung einsetzen. Im Kreis Aurich läuft deswegen seit vergangener Woche eine Testversion. Anschließend sollen die Vor- und Nachteile kritisch bewertet werden. Der Landkreis Leer ist dagegen skeptisch. Mitten in der Pandemie ein neues Programm einzuführen, hätte viele Risiken – zum Beispiel, weil die Zeit für die Umstellung und für Mitarbeiterschulungen fehle. Wilhelmshaven überlegt, die neue Software nur als Ergänzung einzusetzen. 

Grünen-Kreistagsfraktion in Aurich kritisiert Klinikchefs in Impfaffäre

Die Grünen im Auricher Kreistag kritisieren das Verhalten der Klinikchefs in der Kreistagssondersitzung zur Impfaffäre. Dabei hätte sich am Dienstag gezeigt, dass Krankenhaus-Geschäftsführer Claus Eppmann nicht bereit sei, Verantwortung zu übernehmen. Die Grünen beziehen sich dabei auf seine Weigerung, sein Amt während der Untersuchungszeit ruhen zu lassen. Auch in Richtung Emder Rat hagelt es Kritik von der Kreistagsfraktion. Der Emder Rat hatte gegen eine Freistellung Eppmanns gestimmt. Damit hätten die beiden Vertragspartner Aurich und Emden die erste Bewährungsprobe verspielt und vertrauen verloren, so die Grünen. Epmman hatte sich schon zweimal gegen Corona impfen lassen, obwohl er nicht auf der Prioritätenliste stand.

Land darf weiter alleine Corona-Regeln erlassen

Die niedersächsische Landesregierung kann die Corona-Regeln wie gehabt ohne eine Abstimmung im Landtag anordnen. Die FDP ist mit einem Gesetzantrag gescheitert, mit dem die Fraktion einen Parlamentsvorbehalt vorsah, um mehr Transparenz und Akzeptanz für die Regeln zu erreichen. Gesundheitsministerin Carola Reimann argumentierte dagegen, dass die Regierung nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes allein die Corona-Verordnungen erlassen darf. Dadurch ginge das Prozedere auch schneller.

 

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