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17.12.2021

Ministerpräsident Weil zu 2G-Urteil

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil möchte versuchen, weiter an der 2G-Regelung im Einzelhandel festzuhalten. Dafür werde man eine Anhörung vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg beantragen. Weil will zusammen mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Niedersachsen die Regelung erklären, teilte er auf einer Pressekonferenz in Hannover mit. Das Risiko durch die Omikron-Variante sei in den Geschäften hoch. Das Gericht hatte gestern die 2G-Regelung für niedersächsische Geschäfte gekippt – die Maßnahme sei nicht notwendig. Derweil bereitet die Landesregierung außerdem eine FFP2-Maskenpflicht für Läden vor – Mitte kommender Woche soll sie in der neuen Corona-Verordnung stehen.

Lauterbach in Hannover: Massive fünfte Welle

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet eine massive fünfte Corona-Welle durch die Omikron-Variante. Das sagte er am Mittag in Hannover. Die Omikron-Welle sei nicht zu verhindern, man müsse davon ausgehen, dass sie eine Herausforderung für die Krankenhäuser, aber auch die Gesellschaft allgemein bedeute, so Lauterbach. Man sei an einem Schlüsselpunkt in der Pandemie – die Booster-Kampagne müsse schnellstmöglich vorangetrieben werden. Mit Blick auf die Weihnachtstage rief Lauterbach dazu auf, regelmäßige Selbsttests durchzuführen.

Kontrollen im ÖPNV: Einige Verstöße

Bei einer Kontrollaktion zur Einhaltung der Corona-Regeln in Bussen und Bahnen sind einige Verstöße in der Region festgestellt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurden allein in Emden und Leer rund 500 Fahrgäste unter anderem mit dem falschen Mund-Nasen-Schutz angetroffen – im ÖPNV gilt aktuell eine FFP2-Pflicht. Die Betroffenen wurden durch die Polizei aufgeklärt. Die Polizei Aurich/Wittmund hat außerdem die Fähren zu den Inseln kontrolliert – hier sind 115 Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt worden. In Oldenburg sind außerdem zwei mutmaßlich gefälschte Impfpässe sichergestellt worden, die weiteren Ermittlungen dazu laufen.

Booster-Impfung in Leer jetzt schon nach 5 Monaten

Im Landkreis leer gibt es die Booste-Impfung künftig schon 5 Monate nach der zweiten Impfung. Grund ist, dass der Landkreis jetzt genug Impfstoff da hat. Heute gibt es im Kreisgebiet zwei mobile Impfaktionen: eine mit Moderna im AWZ in Leer und eine im Dorfgemeinschaftshaus in Bunde. Morgen und übermorgen wird jeweils von 9 bis 18 Uhr in der Floorenstraße in Weener geimpft.

Omikron in Wilhelmshaven angekommen

In Wilhelmshaven wurde jetzt ebenfalls ein Fall der Omikron-Variante bestätigt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Ob es sich dabei um eine Person handelt, die sich die Infektion im Ausland zugezogen hat ist unklar. Es ist mittlerweile der Dritte Fall der neuen Variante in der Region: Zuerst waren Omikron-Fälle in den Kreisen Leer und Wittmund nachgewiesen worden. Dort handelte es sich bei den Infizierten jeweils um Reiserückkehrer aus Südafrika.

NLGA: Ausbreitung von Omikron ist nicht zu verhindern

Das Landesgesundheitsamt geht davon aus, dass die Ausbreitung Omikron-Variante des Coronavirus in Niedersachsen nicht zu verhindern ist. Bereits bei der Alpha- und Delta-Variante sei deutlich geworden, dass ansteckendere Varianten des Virus sich durchsetzen, so der Präsident des Landesgesundheitsamtes. Jetzt müsse es darum gehen die Dynamik zu bremsen. Möglich sei das durch Impfungen und die Einhaltung der Hygieneregeln. Aktuell sind in Niedersachsen 25 Fälle der Omikron-Variante nachgewiesen worden. Auch in der Region gibt es bereits drei bestätigte Fälle.

Morgen zwei Kundgebungen in Emden

In der Emder Innenstadt sind morgen zwei Demonstrationen angemeldet. Die Kundgebung „Eltern gegen Rechts“ spricht sich gegen eine Impfpflicht aus und protestiert gegen Corona-Maßnahmen. Die Partei die Linke, und verschiedener Bündnisse hat eine Gegendemonstration angemeldet. Die Demonstrationen seinen klar von einander zu trennen, so eine Organisatorin, da die Veranstalter der „Eltern gegen Rechts“-Demo sich nicht von rassistischen oder antisemitischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern distanzieren würde.

Weiterer Todesfall im Landkreis Aurich

Im Landkreis Aurich gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist ein 92-jähriger Mann nach einer Infektion verstorben. Bereits gestern hatte der Kreis zwei Todesfälle gemeldet. Mittlerweile sind während der Pandemie mehr als 300 Personen an der Küste nach einer Corona-Infektion gestorben.

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