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17.11.2021

Mehr Erstimpfungen vor 2G-Ausweitung

Die Zahl der Erstimpfungen ist in Niedersachsen angestiegen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, sei die Zunahme aber relativ gering. Landesweit habe es gestern gut 4.000 Erstimpfungen gegeben, das sind etwa 1.000 mehr als vergangene Woche. Ob ein Zusammenhang mit der Ankündigung besteht, die 2G-Regel auf weitere Bereiche des öffentlichen Lebens auszuweiten, sagte der Sprecher nicht. Bisher sind knapp 70% der Niedersächsinnen und Niedersachsen vollständig geimpft.

Keine vorgezogenen Weihnachtsferien in Niedersachsen geplant

In Niedersachsen sind erstmal keine vorgezogenen Weihnachtsferien geplant. Das hat eine Sprecherin der Staatskanzlei heute gesagt. Zuletzt hatte der Landeselternrat den Vorschlag gebracht, die Ferien drei Schultage vorzuziehen, damit das Infektionsrisiko für Weihnachten kleiner wird. Dann würden die Schülerinnen und Schüler schon ab dem 17. Dezember frei haben. Das gleiche Modell gab es schon vergangenes Jahr, da wurden die Weihnachtsferien um zwei Tage vorgezogen. Die Landesregierung habe bisher noch nicht über diese Option gesprochen, so die Sprecherin.

Landkreis Wittmund will 3G-Regel nicht aufheben

Der Landkreis Wittmund will die 3G-Regelung im Kreisgebiet nicht aufheben. Eigentlich hätte die Kreisverwaltung die Regel aufheben können, aber in den kommenden Tagen sollen die Zahlen in Wittmund wieder steigen. Viele Leute waren wohl bei den Feiern im Landgasthof Waidmannsruh in Zetel dabei – dort gab es im Nachhinein sieben positive PCR-Tests von Partygästen.

Mehrere Corona-Fälle nach Partys in Großefehner Disco

Nach Feiern in einer Diskothek in Großefehn wurden dem Auricher Gesundheitsamt mehrere positive Corona-Fälle gemeldet. Konkret betroffen sind die Partys vom vergangenen Mittwoch und vergangenem Samstag. Da gab es jeweils einen Besucher, der später positiv getestet wurde. Die Feier fand unter 2G-Bedingungen statt. Alle Gäste sollen sich jetzt nochmal selbst testen, teilt der Landkreis Aurich mit.

Stephan Weil zu 2G

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will Ungeimpfte stärker einschränken. Im ZDF sagte er am Morgen, man müsse die Kontaktmöglichkeiten für Personen, die nicht gegen Corona geimpft sind, reduzieren.

„Überall da, wo Menschen zusammenkommen bei öffentlichen Angeboten, wird man nur noch mit 2G arbeiten können. Und warum das so ist, zeigt der Blick in die Krankenhäuser. Dort liegen in großer Mehrzahl ungeimpfte Menschen. Impfdurchbrüche sind nur möglich, weil wir immer noch eine zu große Gruppe an Ungeimpften haben – und die machen das Leben für die Geimpften auch in einer gewissen Weise unsicher.“

Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen im ZDF

Für Weil sei auch wichtig in der Pandemie-Bekämpfung, dass jetzt wieder kostenlose Corona-Schnelltests möglich sind. Es sei ein Fehler gewesen, zwischenzeitlich eine Gebühr für die Bürgertests zu verlangen.  

Arbeitgeberverbände pro 3G

Der Arbeitgeberverband für Ostfriesland begrüßt die Planungen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, eine 3G-Pflicht am Arbeitsplatz einzuführen. Voraussetzung sei aber eine Auskunftsplicht der Mitarbeitenden, so ein Sprecher. Bisher müssen Angestellte ihrem Vorgesetzen nicht mitteilen, ob sie gegen Corona geimpft sind. Man fordere schon lange eine klare Regelung.
Eine generelle Pflicht zum Homeoffice hingegen sehe man beim Arbeitgeberverband mit gemischten Gefühlen: Bei Einzelbüros zum Beispiel sei es für die Mitarbeitenden möglich, Kontakte zu reduzieren. Die IG Metall Leer-Papenburg hingegen ist FÜR Homeoffice-Regelungen – dort, wo es möglich sei, heißt es. Und von Seiten der IHK Ostfriesland heißt es, eine Pflicht für Homeoffice sei nicht nötig – Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber würden schon von allein auf mobiles Arbeiten setzen.

Mehr Impfangebote in Aurich

Der Landkreis Aurich wird in den kommenden Wochen sein Impf-Angebot ausbauen. Man wolle regelmäßige Termine durchführen, so ein Kreissprecher. Für einen Termin in dieser Woche im EEZ seien innerhalb eines Tages alle 400 Plätze ausgebucht gewesen. Die nächsten Angebote sollen am 25. November und 2. Dezember stattfinden. Laut Kreis könne man auch die mobilen Teams weiter ausbauen – das Personal dafür wäre da.

Ärztekammer Niedersachsen fordert 2G auf Weihnachtsmärkten

Die Ärztekammer Niedersachsen fordert eine 2G-plus-Regelung auf den Weihnachtsmärkten im Land. Die aktuellen Maßnahmen würden nicht weit genug gehen. Die 2G-plus-Regelung sollte auf den Märkten strengstens kontrolliert werden – zusätzlich sollte es Obergrenzen für die Zahl der Besucherinnen und Besucher geben. Falls sich die Infektionslage weiter zuspitze, solle man die Weihnachtsmärkte schließen. Man könne nicht zusehen und feiern, während nebenan in den Krankenhäusern Corona-Patientinnen und -Patienten sterben, sagte eine Sprecherin der Ärztekammer gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Gestern Nachmittag hat unter 3G-Bedingungen der Lambertimarkt in Oldenburg geöffnet.

Kinder aus Rhaudermoorer Kindergarten müssen in Quarantäne

Insgesamt 109 Kinder aus dem Kindergarten Regenbogen in Rhaudermoor sind derzeit in Quarantäne. Es gab dort einen Corona-Fall, bestätigte eine Sprecherin vom Kita-Verband Emden-Leer-Rhauderfehn gestern. Die Kindergartenleitung schickt die Corona-Selbsttests jetzt zu den Kindern nachhause. Das Infektionsgeschehen im Landkreis Leer bleibt generell sehr angespannt, heute liegt die Inzidenz da bei 162.

Landeselternrat fordert wieder frühere Weihnachtsferien

Der Landeselternrat Niedersachsen fordert angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie, den Beginn der Weihnachtsferien vorzuziehen. Es sei eine hilfreiche Maßnahme – man wolle den Plan jetzt dem Kultusminister vorschlagen, so der Vorsitzende Michael Guder in der BILD-Zeitung. Demnach sollen die Weihnachtsferien schon am 17. Dezember starten – fünf Tage früher als eigentlich angedacht. Dadurch würden drei Unterrichtstage wegfallen. Schon im vergangenen Jahr sind die Weihnachtsferien wegen des Infektionsschutzes früher gestartet.

Friesland verschärft Corona-Regeln ab morgen

Ab morgen (Donnerstag) gelten im Landkreis Friesland strengere Corona-Regeln. Grund ist, dass die Inzidenz dort zuletzt länger über 50 gelegen hat. In Beherbergungsstätten oder bei körpernahen Dienstlistungen gilt 3G. In der Gastronomie, auf Sportanlagen oder in Museen gibt es sogar eine 2G-Regelung. Und an größeren Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmenden dürfen ab morgen in Friesland nur noch Geimpfte und Genesene teilnehmen, die gleichzeitig auch einen negativen Test vorweisen können.

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