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17.06.2021

Kommunen mit deutlich mehr Schulden im vergangenen Jahr

Die niedersächsischen Kommunen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Schulden gemacht als noch 2019. Der Schuldenstand ist im Jahresvergleich insgesamt um knapp 6 Prozent gestiegen. Das Landesamt für Statistik meldet aber insgesamt elf Gemeinden, die komplett schuldenfrei durchs Jahr gekommen sind, darunter auch die Gemeinden Zetel und Moormerland.

Mehr als die Hälfte der Niedersachsen schon einmal geimpft

Mehr als die Hälfte der Niedersachsen ist mittlerweile schon mindestens einmal gegen Corona geimpft worden. Nach Angaben vom Robert-Koch-Institut sind das knapp mehr als 4 Millionen Menschen. Gesundheitsministerin Behrens bezeichnete diese Zahlen als Meilenstein für die Impfkampagne im Land. In der kommenden Woche soll es dann wieder mehr Erstimpfungen geben. Obwohl ab Juli weniger Impfstoff kommt, zeigt sich Behrens zuversichtlich, dass die Impfaktion weiter so gut läuft, dass im Herbst eine gute Quote erreicht sei.

NSGB begrüßt Erhalt der Impfzentren

Die Kommunen in Niedersachsen freuen sich über den Vorschlag der Länder, dass die Impfzentren auch über den September hinaus bestehen bleiben sollen. Das sei für Niedersachsen als Flächenland ein wichtiger Baustein um allen ein gutes Impfangebot zu machen, heißt es vom niedersächsischen Städte- und Gemeindebund. Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass die Impfzentren über den Sommer hinaus in Bereitschaft bleiben, falls im Winter Auffrischimpfungen nötig werden. 

Inzidenz im Landkreis Friesland weiterhin bei 0

Der Landkreis Friesland hat die Inzidenz von 0,0 gehalten. Gestern ist kein neuer Fall dazu gekommen, damit ist der Landkreis nach Angaben vom RKI weiter coronafrei. Der Kreis Leer meldet heute einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es ist der 62. Im Kreisgebiet seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr.

Wegen Kühlpanne: Kreis Friesland verabreicht 600 Spontan-Impfungen

Wegen einer Panne in der Kühlkette sind im Landkreis Friesland kurzfristig 600 Impfdosen zusätzlich verabreicht worden. Der Kreis hatte am Mittwochnachmittag Friesländerinnen und Friesländer ohne Impftermin aufgerufen, sich schnellstmöglich bis zum frühen Abend auf den Weg ins Impfzentrum nach Schortens zu machen.

«Es gab einen großen Andrang», sagte eine Kreissprecherin. Rund 1000 Menschen kamen nach dem Aufruf. Wegen der Hitze versorgten Hilfskräfte die Wartenden mit Wasserflaschen. Da nicht für alle ausreichend Impfdosen verfügbar waren, habe vielen wieder abgesagt werden müssen, sagte die Sprecherin. Diese hätten aber verständnisvoll reagiert.

Beim Eintreffen der Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer am Impfzentrum sei festgestellt worden, dass die Kühltemperatur nicht durchgehend eingehalten worden sei, sagte die Sprecherin. Warum es dazu kam, war zunächst unklar. Nach Rücksprache mit dem Landesgesundheitsamt musste der Stoff daher komplett und sofort verabreicht werden. Von den insgesamt 1200 Dosen war die Hälfte ohnehin für Impfungen am Mittwoch verplant. Wegen der zusätzlichen Impfungen am Mittwoch sollen an den folgenden Tagen keine bereits vergebenen Impftermine ausfallen.

Wochenende an der Jade fällt aus – Ersatz geplant

Das Wochenende an der Jade in Wilhelmshaven wird auch in diesem Jahr nicht in seiner gewohnten Form stattfinden. Das hat Oberbürgermeister Carsten Feist angekündigt. Die Corona-Zahlen sinken zwar, aber die Pandemie sei noch nicht vorbei, so Feist. Als Ersatz soll es eine Art Stadtfest an mehreren Orten geben. Künstler oder Vereine können mit eigenen Ideen teilnehmen. Außerdem wird es Konzerte und verschiedene Märkte geben. Dafür muss man dann allerdings Eintritt zahlen, weil die Gelände aufgrund der Begrenzung der Besucherzahl eingezäunt werden müssen.

KVN Niedersachsen kritisiert Vergütung für Hausarztimpfungen

Die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachsen kritisiert die Vergütung für Corona-Impfungen in Hausarztpraxen. Für eine Impfung bekommen die Ärzte 20 Euro. Im Hinblick auf die Entlohnungen für das Ausstellen eines digitalen Impfnachweises sei das unverhältnismäßig. Dafür gibt es 18 Euro. Dabei wäre der Arbeitsaufwand beim Impfen deutlich höher. Die KVN fordert, dass die Vergütung pro Impfung auf 30 Euro steigt.  

Maskenpflicht im ÖPNV bleibt

Die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt erstmal bestehen. Das haben die Verkehrsminister der Länder so entschieden. Es sei weiterhin wichtig, im ÖPNV vor Infektionen zu schützen und auch das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste aufrechtzuerhalten. Seit einigen Tagen wird darüber diskutiert, ob die Maskenpflicht in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens abgeschafft werden könnte. Das Land Niedersachsen will die Maskenpflicht für Discos und Veranstaltungen abschaffen, wenn die Inzidenz unter 10 liegt.

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