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17.05.2021

Nur wenige Corona-Patienten aktuell auf der Intensivstation

Corona-Patienten machen aktuell nur einen kleinen Teil der Belegung auf den Intensivstationen an der Küste aus. Das zeigen Zahlen aus dem Intensivregister. In den Kreisen Friesland und Leer sind nur 3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Die Situation auf den Intensivstationen bleibt trotzdem angespannt, da dort auch viele andere Patienten auflaufen. Der Kreis Wittmund und die Stadt Wilhelmshaven haben zurzeit keine Intensivkapazitäten frei. Besser sieht es im Kreis Friesland aus, da ist aktuell noch ein Drittel der Betten frei.

Polizei kontrolliert Wildcamper an der Küste

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen mehrere Wildcamper kontrolliert. Im Kreis Aurich gab es 14 Verstöße gegen die Corona-Regeln. Mehrere Personen waren unrechtmäßig aus anderen Bundesländern angereist. Jetzt laufen mehrere Bußgeldverfahren. Aktuell dürfen nur Personen mit Erst- oder Zweitwohnsitz in Niedersachsen an der Küste Urlaub machen.

Oldenburger Kinder sollen Schwimmen lernen

In Oldenburg sollen bis zum Sommer 400 Kinder Schwimmen lernen können. Im Herbst soll es dann noch mehr Kurse für Erstklässler geben, sagt Oberbürgermeister Jürgen Kroogmann. Die Stadt reagiert damit auf die wachsende Zahl der Nichtschwimmer, die sich durch Corona noch verschlimmert hat. Nach Angaben der DLRG können etwa 60 Prozent der Zehnjährigen nicht richtig schwimmen. Das ist schon ein Problem. Weil die Hallenbäder jetzt aber seit fast einem Jahr zu sind, gibt es immer mehr Nichtschwimmer. Deshalb rechnet die DLRG auch mit einer herausfordernden Badesaison im Sommer.

DeHoGa: Außengastronomie kaum lohnenswert

Die Öffnung der Außengastronomie lohnt sich für viele Betriebe in Niedersachsen kaum. Eine Umfrage vom Branchenverband DeHoGa zeigt, dass die Einnahmen bisher weit hinter der Erwartungen zurückbleiben. Der Verband macht nicht nur das schlechte Wetter sondern vor allem die Testpflicht dafür verantwortlich. Die würde viele von einem Spontanbesuch abhalten. Deshalb will Verbandschef Schröder, dass die Testpflicht mit der nächsten Verordnung aufgehoben wird.

Hohe Kosten für Impf-Gutachten

Die Impfaffäre um den Klinikchef in Aurich und Emden Claus Eppmann bleibt ein Diskussionsthema in der Region. Nachdem ein externer Fachanwalt aus Dortmund ein Gutachten zu dem Fall ausgearbeitet hat, stellt sich jetzt die Frage, wie viel das überhaupt gekostet haben soll. Nach ON-Informationen hat der Anwalt eine fünfstellige Summe für das Gutachten genommen. Offiziell bekannt ist aber noch nichts, der Auricher Kreistag und der Emder Stadtrat wollen sich demnächst mit den Kosten auseinandersetzen. Klinikchef Claus Eppmann hatte sich im Januar gegen Corona impfen lassen, obwohl er noch nicht an der Reihe war. Das Gutachten belastet ihn aber nicht.

Weil stellt weitere Lockerungen in Aussicht

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil stellt weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Aussicht. Im Gespräch mit der NWZ betonte er noch einmal, dass die dritte Welle seiner Meinung nach gebrochen sei. Deswegen könne bald auch der Tourismus im Land wieder komplett öffnen und nicht nur für Personen aus Niedersachsen. Auch weitere Öffnungsspielräume sollten unter Vorsicht genutzt werden, so Weil. Denn es könne weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass es eine vierte Welle im Herbst gibt.

Polizei in Wilhelmshaven und Friesland zieht positives Fazit nach Vatertagswochenende

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland zieht ein positives Fazit vom Vatertagswochenende. Nur wenige Gruppen hätten am Vatertag selbst gegen die Corona-Regeln verstoßen, deswegen gab es auch nur vereinzelt Platzverweise. Im Kreis Friesland und in der Stadt Wilhelmshaven konnten wegen der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz bis zu zehn Personen aus drei Haushalten zusammenkommen. Schon vorher war angekündigt worden, dass besonders an Vatertag strenger kontrolliert werden würde. Die Polizei lobt die Disziplin der Gruppen, die an dem Tag Ausflüge gemacht haben.

Gastronomen können Ergebnisse von Selbsttests bescheinigen

Gastronomen in Niedersachsen können die Ergebnisse von Selbsttests bescheinigen, wenn Kunden die unter Aufsicht im Eingangsbereich durchführen. Darauf weist der Landkreis Friesland hin, weil es am Vatertag in der vergangenen Woche häufiger zu Irritationen gekommen ist. Die Regelung gilt auch für den Einzelhandel oder für Sportvereine. Wenn das Testergebnis von den Betrieben bestätigt ist, kann es für 24 Stunden als Nachweis vorgelegt werden.

Stadt Aurich rechnet mit mehr Briefwählern in diesem Jahr

Die Stadt Aurich rechnet damit, dass wegen Corona in diesem Jahr mehr Leute per Brief wählen werden. Deswegen engagiert die Stadtverwaltung auch fast doppelt so viele Briefwahlvorstände. Die sollten am besten schon geimpft worden sein. Im kommenden September stehen die Kommunal- und Bundestagswahlen an.

Infektionsgeschehen im Kreis Wittmund übers Wochenende angestiegen

Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Wittmund sind übers Wochenende sprunghaft angestiegen. Nach Angaben vom Robert Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz dort aktuell bei knapp über 59 – am Freitag war sie noch bei circa 29. Das hängt damit zusammen, dass in der Gemeinde Friedeburg elf Infektionen auf einmal gemeldet wurden. Im Kreisgebiet gibt es außerdem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es ist der 34. Todesfall in Wittmund, der mit Corona zu tun hat, seit die Pandemie im März vergangenen Jahres ausgebrochen ist. Die Stadt Emden hat heute den höchsten Sieben-Tages-Inzidenzwert in ganz Niedersachsen. Wie das Robert-Koch-Institut meldet, liegt der heute bei 132,2. Damit liegt Emden deutlich vor Cloppenburg mit der zweitniedrigsten Inzidenz von knapp über 100. Ganz anders sieht die Lage in Wilhelmshaven aus, die Jadestadt hat mit 23,7 die zweitniedrigste Inzidenz im Land.

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