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17.01.2022

Mehrere Kita-Gruppen im Landkreis Friesland müssen in Quarantäne

Im Landkreis Friesland müssen mehrere Kita-Gruppen in Quarantäne. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, gibt es mehrere Corona-Fälle in den betroffenen Einrichtungen:

  • Kindertagesstätte „Klein Grashaus“ in Jever, 1 Gruppe
  • Kindergarten „St. Michael“ in Varel, 1 Gruppe
  • Städtische Kita Peterstraße in Varel, 3 Gruppen
  • Katholischer Kindergarten „St. Maria im Hilgenholt“ in Bockhorn, 1 Gruppe
  • Kindergarten „Alte Schule“ im Wangerland (Hooksiel), 1 Gruppe und einzelne Kinder einer weiteren Gruppe

Feist momentan zufrieden mit Impfstoffverteilung

Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist ist momentan zufrieden mit der Impfstoffverteilung vom Land. Derzeit sei genug da, um der Nachfrage gerecht zu werden, sagte er im NSW-Interview. Er appelliert dennoch an die Leute, die bisher noch nicht immunisiert sind, sich impfen zu lassen.

Es ist nicht akzeptabel, dass wir deutschlandweit immer noch 12 Millionen erwachsene Impffähige haben, die noch nicht geimpft sind. Wir haben ausreichend Impfstoff da, da hat sich die Logistik inzwischen verbessert. So sind wir immer mit Impfstoff ausgestattet, sodass wir auch noch größere Zahlen in den Impfungen bewältigen könnten. Wenn die Nachfrage so steigen sollte, dass das in den jetzigen beiden Impfpunkten der Stadt nicht bewältigt werden kann, dann würden wir sofort einen dritten hinterherschieben.

Carsten Feist, Wilhelmshavener Oberbürgermeister

In der Vergangenheit hatte Feist die Impfstoffverteilung häufig kritisiert.

Über 35.000 Impfungen in Oldenburger Impfpunkten seit Mitte Oktober

Seit dem Start der Impfpunkte in Oldenburg Mitte Oktober vergangenen Jahres wurden dort insgesamt über 35.000 Impfungen verteilt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Einen Großteil davon machen nach wie vor Boosterimpfungen aus: fast 24.500 Leute haben sich seitdem ein drittes Mal in Oldenburg geimpft.  Heute geht in der Stadt ein vierter Impfpunkt an der Uni an den Start.

Kundgebungen in Aurich, Norden und Oldenburg

In Oldenburg, Aurich und Norden sind heute Kundgebungen als Zeichen gegen die Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen angemeldet. In Oldenburg wollen die Organisatoren eine Menschenkette durch die Stadt organisieren. Man wolle die Stadt nicht den Querdenkern überlassen, heißt es in einer Mitteilung. Bereits am Wochenende hatten knapp 400 Menschen in Emden eine Menschenkette gebildet um ein Zeichen für Solidarität und gegen Hass und Hetze zu setzen.

Fast 200 Impfungen im Wilhelmshavener Kinder-Impfzentrum seit letzter Woche

Im Wilhelmshavener Kinderimpfzentrum im Jade Weser-Port wurden seit vergangener Woche fast 200 Impfungen verteilt. Der Standort werde also gut angenommen, sagt Oberbürgermeister Carsten Feist. Fast 30 Prozent der geimpften Kinder kamen aus dem Landkreis Friesland. Die Stadt hatte das Impfzentrum vergangene Woche im Jade Weser-Port eröffnet. Dort sollen ausschließlich Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren geimpft werden.

Pandemie trifft Kinder stärker

Die Corona-Pandemie trifft in der Region aktuell verstärkt Kinder und Jugendliche. In allen Kommunen an der Küste hat die Altersgruppe zwischen 5 und 14 Jahren die höchste Inzidenz, das zeigen Zahlen vom Robert-Koch Institut. In Emden liegt die Inzidenz in dieser Altersgruppe aktuell bei 900, im Kreis Leer bei 567. Bereits in der dritten Welle waren Jugendliche stärker betroffen gewesen und hatten die Älteren an der Spitze der Infektionszahlen abgelöst.

Mindestens 40.000 Verstöße gegen Corona-Maßnahmen

Seit Beginn der Pandemie gab es in Niedersachsens mindestens 40.000 Ordnungswidrigkeiten gegen die Corona-Maßnahmen. Das teilt das Innenministerium in Hannover mit. Um welche Verstöße es sich dabei genau handelt ist unklar. Die Behörden würden Verstöße und Daten unterschiedlich erfassen. So hätte die Polizei keinen Überblick über die Verfahren, die von Ordnungsämtern und Gesundheitsbehörden eingeleitet wurden. Ein valider Überblick über die Daten sei also schwierig.

Rettungsdienste gut für steigende Infektionszahlen gewappnet

Die Rettungsdienste in Niedersachsen sehen sich für den Fall weiter steigender Corona-Infektionszahlen durch die Omikron-Variante personell gewappnet. Falls es durch Infektionen oder Quarantäne zu großflächigem Personalausfall kommt, greifen Hilfsorganisationen auf Notfallpläne zurück. Die wurden meist bereits zu Beginn der Pandemie aufgestellt, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Diese sehen etwa im Ernstfall vor, dass auch Ehrenamtliche, Freiwillige oder Helferinnen und Helfer von anderen Rettungsorganisationen wie der Feuerwehr bei der Besetzung von Rettungswagen zum Einsatz kommen.

Weiterer Todesfall im Landkreis Leer

Im Landkreis Leer gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Ein 62 Jahre alter Mann aus dem Kreisgebiet ist an den Folgen der Infektion gestorben. Damit erhöht sich der Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie dort auf 85.

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