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16.11.2021

Mehr mobile Impfteams und Impfpraxen in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen setzt auf mehr mobile Impfteams. Dadurch soll es mehr Möglichkeiten geben, sich entweder eine Erst- oder Zweit- oder eine Boosterimpfungen abzuholen, sagte Gesundheitsministerin Behrens heute auf einer Pressekonferenz. Zusätzlich soll es sogenannte Impfpraxen geben, in denen pro Woche noch acht Stunden mehr gegen Corona geimpft wird als sowieso schon, so Mark Barjenbruch von der Kassenärztlichen Vereinigung.

Die Praxen werden, wenn sie den Zuschlag bekommen, den Impfstoff bestellen. Dann können sie ab dem 29. November los legen und zusätzlich impfen. Unsere Faustformel: pro Landkreis muss es eine Impfpraxis geben.

Mark Barjenbruch, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

Die zusätzlichen Impfungen können sich alle abholen, nicht nur Patientinnen und Patienten der jeweiligen Praxis.

Intensivbetten-Lage entspannt sich

An den Ubbo-Emmius-Kliniken in Aurich, Emden und Norden werden momentan zehn Personen mit dem Coronavirus behandelt. Wie ein Kliniksprecher mitteilt, befinden sich vier von ihnen aktuell auf Intensivstationen. Mittlerweile hat sich die Lage auf den Intensivstationen in der Region wieder entspannt. In der vergangenen Woche meldeten einige Kliniken, dass keine Intensivbetten mehr frei sind. Laut Diwi-Intensivregister sind in den Krankenhäusern in Aurich, Emden, Leer und dem Kreis Friesland über 20 Prozent Kapazität auf den Intensivstationen.

Neuer Impfpunkt in Oldenburg

Ab kommender Woche gibt es in Oldenburg einen neuen Impfpunkt. Die Stadt hat dafür eine Ladenfläche im Erdgeschoss von den Schlosshöfen angemietet – dort könnten theoretisch pro Tag 400 Impfungen verabreicht werden. Vorwiegend soll das Angebot für Menschen gelten, die bisher noch nicht geimpft wurden, aber auch Booster-Impfungen sind möglich. Ein Terminvergabesystem für den neuen Impfpunkt in Oldenburg wird momentan noch geplant.

Verband: Apotheken müssen krisenfest sein

Die Apotheken in Niedersachsen müssen von der Politik gestärkt werden. Das fordert der Vorsitzende des Apothekerverbands Niedersachsen, Berend Groeneveld aus Norden. Die Apotheken seien ein wichtiger Baustein in der Medizin, nicht erst seit der Corona-Pandemie – deshalb müsse auch deren Finanzierung gesichert werden. Vor allem die Sonderaufgaben, wie Verteilung der FFP2-Masken an ältere Personen und Coronatestungen hätten für viele Apotheken kein großes finanzielles Plus bedeutet, so Groeneveld. Deshalb müssten auch langfristige Unterstützungen für inhabergeführte Apotheken in Niedersachsen her.

3G-Regel in Bussen schwer umsetzbar

Eine mögliche 3G-Regel in Bus und Bahn wird in der Region kritisch gesehen. Ein Sprecher der Auricher Kreisbahn sagte, dass es zwar sinnvoll sei, den Impfstatus zu kontrollieren – wie dies aber durchgeführt werden soll, ist noch unklar. An einigen Haltestellen stünden teils 20 Fahrgäste – da kann der Fahrer nicht bei jedem den Impfpass prüfen ohne große Verspätungen aufzubauen. Bisher sei dem Verkehrsunternehmen außerdem keine Corona-Infektion bekannt, die in einem Bus in Aurich verbreitet wurde. Alle Busse seien unter anderem mit Luftreinigern ausgestattet.

Lambertimarkt Oldenburg geht heute los

In Oldenburg startet heute Nachmittag um 17 Uhr der Lambertimarkt. Für Imbissbuden und Fahrgeschäfte gilt die 3G-Regel. Geimpfte, Genesene und negativ Getestete bekommen zur Kontrolle ein Bändchen. Wer nur bummelt oder einkauft, braucht keinen Nachweis. Der Lambertimarkt läuft bis zum 22. Dezember. Die meisten anderen Weihnachtsmärkte in der Region starten Anfang kommender Woche.

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