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16.08.2021

Keine Neuinfektionen in Ostfriesland

In Ostfriesland gab es zum Wochenstart keine Corona-Neuinfektionen. Die Landkreise Leer, Wittmund und Aurich sowie die Stadt Emden melden jeweils keine neuen Fälle. Im Vergleich zur vergangenen Woche sind die Inzidenz in der Region allerdings leicht erhöht. Bis auf den Landkreis Leer liegen mittlerweile alle Kommunen über einer Inzidenz von 10. Den höchsten Wert gibt es im Kreis Aurich mit 24,8.

Niederlande wollen lockern

Ab dem 01. November wollen die Niederlande alle Corona-Maßnahmen fallen lassen und zum Alltag zurückkehren. Bis dahin sollen die Beschränkungen schrittweise abgebaut werden, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Premier Mark Rutte betonte allerdings, dass es nicht sicher sei und die Maßnahmen auch wieder verschärft werden könnten, wenn die Lage sich verschlechtert. Aktuell gehen die Sterberaten und Krankenhauseinweisungen im Nachbarland rapide zurück. Grund ist auch die hohe Impfquote – 84 Prozent der Niederländer haben ihre erste Impfung erhalten. Aktuell gelten die Niederlande allerdings noch als Hochinzidenzgebiet. Wer dort einen längeren Urlaub einlegt braucht bei der Rückreise einen negativen Test.

Landkreis Aurich verschärft Corona-Regeln

Der Landkreis Aurich muss seine Corona-Regeln heute leicht verschärfen. Da die Inzidenz seit mehr als drei Tagen über zehn liegt gelten in einigen bereichen strengere Schutzmaßnahmen. Im privaten dürfen sich nur noch zehn Leute mit zehn Haushalten treffen – ausgenommen sind Geimpfte und Genesene. Außerdem gibt es Einschränkungen für private Feiern und auf Wochenmärkten. Die Inzidenz im Landkreis Aurich liegt heute bei 24,8.

Sonderimpfaktion gut besucht

Bei der Sonderimpfaktion in Aurich am Wochenende gab es einen großen Andrang: Schon vor Öffnung der Martkhalle standen die Menschen mehrere hundert Meter lang an. Wie viele Impfungen tatsächlich verteilt wurden hat der Landkreis bisher noch nicht mitgeteilt. Zuletzt gab es für offene Impfaktionen in anderen Kommunen nur wenig Nachfrage. In der vergangenen Woche hatten Bund und Länder allerdings beschlossen, dass ungeimpfte die Tests ab dem Herbst selbst zahlen müssen. Das hatte bundesweit zu mehr Nachfrage bei den Impfungen geführt.

Lehrerverband gegen Impfbusse an den Schulen

Der Lehrerverband VBE sieht mögliche Impfangebote in Schulen nach den Ferien kritisch. Impfbusse an die Schulen zu schicken sei nicht der richtige Weg, sagte der Landesverbandschef Franz-Josef Meyer dem NDR. Er befürchte, dass es dadurch zu Diskussionen mit Impfgegner kommen könnte. Außerdem würden Schülerinnen und Schüler so indirekt unter Druck gesetzt sich impfen zu lassen. Die Impfungen für 12 bis 17 Jährige befürwortet der Verband aber generell. Das Land hatte angekündigt Schülerinnen und Schülern nach den Ferien ein Impfangebot in den Schulen zu machen. Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht.

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