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16.02.2022

Schrittweise Lockerungen

Die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sollen Schritt für Schritt zurückgenommen werden. Das hat Bundeskanzler Olaf Scholz nach der Ministerpräsidentenkonferenz bekannt. Man müsse aber auch im Frühling weiterhin vorsichtig bleiben. In einem ersten Schritt sollen private Zusammenkünfte für Geimpfte und Genesene wieder ohne Begrenzung ermöglicht werden. Sobald aber eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten wieder Kontaktbeschränkungen. In einem zweiten Schritt wird unter Berücksichtigung der Situation in den Krankenhäusern vom 4. März an der Zugang zur Gastronomie bundesweit nach der 3G-Regelung ermöglicht. In einem dritten Schritt ab Ende März sollen dann „alle tiefgreifenderen Schutzmaßnahmen“ entfallen. Neben Kontakt- und Zugangsbeschränkungen soll auch die Homeoffice-Pflicht auslaufen. Maskenpflicht und Abstandsregeln sollen weiterhin bestehen bleiben.

Niederlande lockern schrittweise bis Ende Februar

Bis Ende nächster Woche sollen in den Niederlanden die meisten Corona-Regeln aufgehoben werden. Das teilte ein Sprecher der Regierung gestern mit. Die Lockerungen sollen in drei Schritten erfolgen, berichtet das „Dagblad van het Noorden“. Demnach dürften in den Niederlanden ab sofort wieder eine unbegrenzte Zahl an Personen in Privaträumen zusammenkommen. Außerdem würden Arbeitnehmer dazu angehalten, nur noch maximal die Hälfte der Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen. Am kommenden Freitag dürfen in den Niederlanden außerdem Gastronomiebetriebe bis ein Uhr nachts, statt bisher 22 Uhr, öffnen. Kommende Woche fällt außerdem die Abstandspflicht weg.

Bund-Länder-Treffen

Heute Vormittag kommen die Ministerpräsidentinnen und Präsidenten der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz erneut zu Beratungen über die Corona-Maßnahmen zusammen. Erwartet wird, dass ein Fahrplan zur Lockerung der Regeln beschlossen wird, im Raum steht ein drei Stufen-Modell, dass die Beschränkungen bis zum 20. März weitestgehend aufhebt. Wie die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde in Niedersachsen umgesetzt werden könnten, ist noch unklar – man wolle die Beratungen erst abwarten, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Allerdings sehe man auch in Hannover die Zeit für Lockerungen gekommen.

Zahl der Sitzenbleiber in den Schulen wieder gestiegen

In Niedersachsen ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die eine Klasse wiederholen müssen in diesem Schuljahr wieder auf ein ähnliches Niveau wie vor der Pandemie gestiegen. Nach Angaben des Kultusministerium wiederholen zurzeit rund 13.400 Schülerinnen und Schüler eine Klasse. Im Corona-Sommer 2020/21 lag die Zahl um etwa 5.000 niedriger. Grund dafür sei unter anderem gewesen, dass wegen Herausforderungen der Pandemie weniger streng benotet wurde.

Politiker wollen Klarheit zu Osterfeuern

Mehrere Politiker in der Region fordern Klarheit zur Regelung für Osterfeuer in diesem Jahr. Die FDP im Auricher Stadtrat ist der Ansicht, dass die Brauchtumsfeuer stattfinden sollte, weil die Corona-Lage sich beruhige. Der SPD-Landtagsabgeordnete Wiard Siebels sagte den ON, dass er sich sicher sei, dass die Feuer stattfinden können. Die Landkreise Leer und Aurich hatten zuletzt angekündigt, dass sie entsprechende Vorgaben der Landesregierung abwarten wollen. Das Gesundheitsamt in Hannover verweist auf die Ergebnisse der heutigen Beratungen von Bund und Ländern.

Krankenhäuser machen plus

Die Krankenhäuser in Ostfriesland haben das erste Corona-Jahr wirtschaftlich gut überstanden.  Für alle Kliniken sah die Bilanz 2020 besser aus als im Vorjahr, berichtet die OZ, das zeigten Zahlen aus dem Unternehmensregister. Das Krankenhaus in Wittmund konnte 2020 das einzig positive Ergebnis der vergangenen zehn Jahre erzielen. Das Borromäus Hospital in Leer hatte seinen Gewinn von 2019 mehr als verdreifacht. Grund für das Plus seien oft die Freihaltepauschalen für Corona-Betten und weitere Entlastungszahlungen von Bund und Land.

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