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15.11.2021

Weil begrüßt Corona-Pläne der Ampelparteien

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil findet den Corona-Fahrplan der Ampelparteien gut. Die Bundesländer bräuchten mehr Instrumente um gerade in Corona-Hotspots schneller reagieren zu können. SPD, Grüne und FDP wollen, dass es doch noch die Möglichkeit zu Kontaktbeschränkungen gibt und in Bussen und Bahnen die 3G-Regelung eingeführt wird. Auch eine Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen ist denkbar. Weil sprach sich nur dafür aus, dass es keine Ausgangssperren mehr gibt – die seien wegen der hohen Impfquote nicht notwendig.

Acht Infizierte bei privaten Feiern in Zetel

Der Landkreis Friesland ruft Gäste von Feiern im Landgasthof Waidmannsruh in Zetel dazu auf, sich nochmal auf Corona testen zu lassen. Speziell betrifft das die Feiern vom 6. November und vom vergangenen Mittwoch. Acht Gäste, die an den Abenden in der Gaststätte waren, sind mittlerweile positiv auf Corona getestet worden. Für die Feiern gab es die 3G-Regel. Leute, die damals einen negativen Schnelltest und später einen positiven PCR-Test hatten, könnten aber trotzdem schon infektiös gewesen sein.

Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Wiesmoor

In einem Pflegeheim in Wiesmoor ist das Corona-Virus ausgebrochen. Am Freitag seien neun Bewohnerinnen und Bewohner durch einen PCR-Test positiv getestet worden, teilt die AWO Weser-Ems mit. Heute führt das Gesundheitsamt eine Reihentestung durch. Fünf der Infizierten seien vollständig geimpft, zwei nicht. Das gesamte Pflegeheim befindet sich momentan in Quarantäne und ist für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Wie es zu dem Ausbruch kam, ist nicht bekannt.

IG Metall fordert Homeoffice-Pflicht

Die IG Metall für Niedersachsen begrüßt die Überlegungen der Bundesregierung, eine Homeoffice-Pflicht einzuführen. Angesichts steigender Inzidenzen sei das die einzige sinnvolle Lösung. Eine 3G-Pflicht sei keine Garantie, dass das Coronavirus vor den Betrieben Halt mache, so IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger in einer Mitteilung. Man lehne aber eine 2G-Regelung für Unternehmen ab.

Impfaktionen an BBS-Standorten in Wilhelmshaven

Diese Woche gibt es an den beiden BBS-Standorten in Wilhelmshaven spontane Impfaktionen. Von 11 bis 13 Uhr stehen die Impfteams an den beiden Standorten in Zedeliusstraße und der Friedenstraße. Es werden Boosterimpfungen, aber auch Erst- und Zweitimpfungen verteilt. Termine müssen nicht vereinbart werden.

Weihnachtsmärkte in der Region: Durchführung unsicher

Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage sind viele Kommunen in der Region unsicher, ob die Weihnachtsmärkte tatsächlich durchgeführt werden können. Das Robert-Koch-Institut hatte in der vergangenen Woche dazu geraten, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden. In Wilhelmshaven hat es deshalb in der vergangenen Woche ein Krisengespräch zwischen dem Veranstalter vom Weihnachtsmarkt und der Stadt gegeben. Man halte momentan aber an der Öffnung in der kommenden Woche fest, so eine Stadtsprecherin. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass es in dieser Woche Verschärfungen der Corona-Regeln von der Landesregierung geben wird. Auch die Stadt Emden will den Weihnachtsmarkt weiterhin nächste Woche Montag öffnen.

Landkreis Friesland bald auf Warnstufe 1

Der Landkreis Friesland wird im Laufe der Woche die erste Corona-Warnstufe erreichen. Wie ein Sprecher vom Gesundheitsamt mitteilt, sei man momentan bereits dabei, eine entsprechende Allgemeinverfügung vorzubereiten. Sie wird in Kraft treten, wenn der Landkreis fünf Werktage in Folge eine Inzidenz über 50 hatte. Das wird voraussichtloch am Mittwoch so weit sein. Dann gilt auch im Kreis Friesland die 3G-Regel. Die ist aktuell schon in weiten Teilen der Region in Kraft, außer im Kreis Aurich.

Tonne: Impfstoff für Kinder muss schneller her

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne fordert, dass schneller ein Corona-Impfstoff für Kinder durch die europäischen Arzneimittelagentur zugelassen wird. Gegenüber der NOZ sagte er, man wolle unbedingt am Präsenzunterricht in Niedersachsen festhalten. Es dürfe keinen weiteren Bildungs-Lockdown geben. Dabei würde aber wichtig sein, dass alle Schülerinnen und Schüler geimpft werden können. Aber auch die Erwachsenen spielen laut Tonne eine wichtige Rolle: Mit einer Impfung würden sie Kinder vor einer Corona-Infektion schützen. Das Kultusministerium prüfe außerdem weitere Verschärfungen für die Schulen – denkbar seien wieder mehr Tests, auch für geimpfte Schülerinnen und Schüler, so Tonne.

Kochsalz-Affäre: Nachgeimpfte haben Schutz bis ins kommende Jahr

Personen, die wegen der Kochsalz-Affäre im Impfzentrum vom Landkreis Friesland nachgeimpft wurden, gehen mit einem hohen Schutz in den Winter. Das teilt Landrat Sven Ambrosy mit. Es werde eine Booster-Impfung sechs Monate nach dem letzten Impftermin empfohlen – die meisten Nachimpfungen seien noch nicht so lange her. Bei einigen Geimpften sei außerdem überhaupt nicht klar, ob sie Anfang des Jahres Kochsalz oder doch den Corona-Impfstoff bekommen haben – deshalb könnten viele auch schon durch die Nachimpfung geboostert sein.

Land hatte 45 Millionen Schutzmasken

Das Land Niedersachsen hat seit Beginn der Corona-Pandemie rund 45 Millionen Schutzmasken bestellt. Das teilt das Innenministerium mit. Insbesondere am Anfang vergangenen Jahres seien damit Krankenhäuser und Pflegeheime ausgestattet worden, aber auch Schulen, Impfzentren und die Polizei. Etwas mehr als ein Drittel der Masken sei bereits verteilt, so das Ministerium. Die restlichen würden als Reserve aufbewahrt, um kurzfristig reagieren zu können. Mittlerweile habe sich aber die Nachfrage nach Schutzmasken entspannt.

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