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14.01.2022

Menschenkette gegen Rechts in Emden

Die AG gegen Rechts aus Emden plant für morgen Nachmittag eine Menschenkette gegen die Versammlungen von Corona-Maßnahmengegnern. Um 14 Uhr treffen sich dafür mehrere Bündnisse im Stadtgarten in Emden zu einer Aktion, so Mit-Organisatorin Maike Richtler im Nordseewelle-Interview. Man wolle ein klares Statement abgeben.

Wir wollen wieder ein klares Zeichen setzen, weil wir der Meinung sind, dass man mit rechtsextremistischen und verschwörungsideologischen Gruppierungen nicht mit demonstrieren und spazieren gehen darf. Bezüglich der Omikron-Variante waren wir uns unsicher, ob wir wieder eine Kundgebung abhalten wollen. Deswegen dachten wir, dass eine Menschenkette eine gute Lösung ist, um sicheren Abstand für alle zu garantieren.

Maike Richtler, Mit-Organisatorin der Menschenkette

Corona-Kontaktbeschränkungen auch für 14-Jährige

Die Corona-Kontaktbeschränkungen gelten in Niedersachsen künftig auch für 14-Jährige. In der neuen Landesverordnung, die ab morgen gilt, ist das Mindestalter um ein Jahr herabgesetzt worden. Bisher waren Jugendliche unter 14 Jahren ausgenommen. Wer geimpft oder genesen ist, darf sich in Niedersachsen mit maximal neun weiteren Menschen treffen. Wer weder geimpft noch genesen ist, darf neben seinem eigenen Haushalt nur zwei weitere Menschen eines weiteren Haushalts treffen.

Ambulantes Test- und Impfzentrum Emden soll an Ort und Stelle bleiben

Das Ambulante Test- und Impfzentrum in Emden soll bis zum Jahresende im Westcenter an der Normannenstraße bleiben. Laut Stadtverwaltung gebe es aktuell keinen Anlass, in ein größeres Gebäude umzuziehen. Man müsse zwar für die Räume Miete zahlen, die Abläufe seien dort aber mittlerweile gut eingespielt. Die Gesundheitsminister hatten in dieser Woche beschlossen, dass die kommunalen Impfzentren noch bis mindestens Ende dieses Jahres bestehen bleiben sollen.

Mehr als die Hälfte der Niedersachsen hat Booster bekommen

Etwas mehr als die Hälfte der Menschen in Niedersachsen haben mittlerweile die Booster-Impfung gegen Corona erhalten. Laut Daten des RKI liegt der Anteil heute bei 50,4 Prozent. Ministerpräsident Stephan Weil bezeichnete dies als ein „wichtiges Etappenziel“ im Kampf gegen die Omikron-Variante, schrieb er auf Twitter. Bei den über 60-Jährigen liegt die Booster-Quote bei 72 Prozent.

Feierabend-Impfen ab heute im Kreis Leer

Im Landkreis Leer werden die Impfangebote ab heute weiter ausgebaut. In Filsum wird heute noch bis 18 Uhr im Rathaus geimpft. Außerdem hat der Impfpunkt im Leeraner Zollhaus in der kommenden Woche verlängerte Öffnungszeiten. Von Montag bis Mittwoch werden Impfungen in der Zeit von 9 bis 19.30 Uhr angeboten. Geimpft werden bei beiden Angeboten Personen ab zwölf Jahren mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna. Der Booster ist drei Monate nach der Zweitimpfung möglich, teilt der Landkreis mit.

Wilhelmshaven bei Touristen sehr beliebt

Die Stadt Wilhelmshaven hat im vergangenen Sommer und Spätsommer die höchsten Übernachtungszahlen seit zehn Jahren gehabt – das geht aus einer Auswertung der Touristik und Freizeit GmbH hervor. Demnach gab es im August einen Anstieg von über 17 Prozent im Vergleich zum bis dato stärksten Monat vor fünf Jahren. Die Übernachtungszahlen im vergangenen Jahr erreichten aber noch nicht das Vor-Corona-Niveau. Der Tourismus habe für Wilhelmshaven eine große Bedeutung, deshalb werde man künftig weiter investieren, um das Angebot auszubauen, so ein Sprecher.

Grüne im Landtag wollen Tests für Schüler überprüfen

Die Grünen im niedersächsischen Landtag fordern Aufklärung über die Zuverlässigkeit von Schnelltests für Schülerinnen und Schüler. Die Landesregierung habe momentan noch keinen Überblick, wie viele unzuverlässige Tests vor Weihnachten an die Schulen und Kitas geliefert worden sind, so die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Meta Janssen-Kucz aus dem Kreis Leer. Eltern und Lehrkräfte hätten selbst beim Paul-Ehrloch-Institut prüfen müssen, ob die gelieferten Tests korrekt funktionieren. Das erhöhe die Unsicherheit und bereite Sorgen, sagt Janssen-Kucz. Die Landesregierung müsse jetzt für Klarheit sorgen und fehlerhafte Corona-Tests aus dem Verkehr ziehen, fordern die niedersächsischen Grünen. Das Paul-Ehrlicht-Institut hatte im vergangenen Monat festgestellt, dass knapp 50 von 250 ausgelieferten Tests unzuverlässig seien.

Corona: Zahlen weiter angestiegen

Die Stadt Oldenburg meldet einen Höchststand bei der Zahl der Corona-Infektionen. Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich angestiegen, sie liegt heute bei 479, gestern betrug sie noch 455. Auch im Kreis Wittmund ist die Corona-Inzidenz angestiegen. Der Kreis hat seit heute mit 134 nicht mehr den niedrigsten Wert in ganz Deutschland, meldet das RKI. Auch in den anderen Kommunen in der Region sind die Infektionszahlen gestiegen.

Vorlesungsbetrieb an Hochschulen wird wohl wieder eingestellt

An den Hochschulen in Niedersachsen wird in diesem Monat die Präsenzlehre wieder eingestellt, stattdessen soll es wieder Online-Vorlesungen geben. Das berichten verschiedene Medien – eine entsprechende Verordnung des Wissenschaftsministeriums solle demnächst veröffentlicht werden. Außerdem solle die Regelstudienzeit für das laufende Wintersemester 2021/22 um ein Semester verlängert werden – so wie auch schon bei den vergangenen drei Semestern. Auch andere Bundesländer hatten die Regel zu Jahresbeginn schon angepasst.

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