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12.08.2021

Impfungen mit Kochsalzlösung: Kanzlei von Mitarbeiterin nimmt Stellung

Nach den neuesten Berichten über die Impfungen mit einer Kochsalzlösung im Landkreis Friesland hat sich die Kanzlei der DRK-Mitarbeiterin zu Wort gemeldet. Sie bestreitet, dass es neben dem Vorfall am 21. April, der schon länger bekannt ist, auch weitere falsche Impfungen gegeben hat. Die Mitarbeiterin habe auch nicht aus einer politischen Motivation heraus gehandelt. Vorgestern hatte der Landkreis Friesland gemeinsam mit der niedersächsischen Landesregierung bekannt gegeben, dass es neue polizeiliche Erkenntnisse über den Vorfall gebe. Die Mitarbeiterin könnte auch an anderen Tagen eine Kochsalzlösung statt des eigentlichen Impfstoffs in die Spritzen getan haben. Spekuliert wurde auch, dass sie Impfgegnerin sei. Mittlerweile haben sich bereits knapp 3.600 Personen gemeldet, die von ihr möglicherweise eine falsche Impfung bekommen haben könnten. Insgesamt sind über 8.500 Leute betroffen.  

Verkaufsoffener Sonntag in Oldenburg könnte wegen steigender Inzidenz platzen

In Oldenburg könnte der verkaufsoffene Sonntag am Wochenende ins Wasser fallen. Grund ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt wieder angestiegen ist. Mittlerweile liegt sie bei 43, also über dem zweiten Corona-Grenzwert. Die Stadt erarbeitet derzeit eine Allgemeinverfügung, die ab Sonntag gelten könnte. Die Verantwortlichen des City-Managements in Oldenburg machen sich aber erstmal keine Sorgen, weil für den Tag ein Hygienekonzept erstellt wurde. Nur Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen zu Veranstaltungen – parallel zu dem verkaufsoffenen Sonntag findet nämlich auch das Kleinkunstfestival in Oldenburg statt.

Corona-Stufenplan in Niedersachsen wird abgeschafft

In Niedersachsen soll der Stufenplan für die Corona-Verordnung bald abgeschafft werden. In knapp zwei Wochen soll es eine neue Verordnung geben, in der die Inzidenz nicht mehr als einziger Gradmesser für das Infektionsgeschehen miteinbezogen wird. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern soll zum Beispiel mit einfließen. Ministerpräsident Stephan Weil hatte sich zuletzt enttäuscht gezeigt, dass bei der Bund-Länder-Runde nicht stärker über neue Indikatoren für das Infektionsgeschehen diskutiert wurde. Mit der neuen Verordnung will das Land einen eigenen Weg gehen. 

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