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12.05.2021

Mehrere Impfzentren in der Region beschweren sich über Impfstofflieferungen

Mehrere Impfzentren an der Küste beschweren sich über die Impfstoffverteilung vom Land. Im Landkreis Aurich wird das Impfzentrum in den kommenden Wochen wohl nur zur Hälfte ausgelastet sein, heißt es vom Landkreis. Das sei besonders schwierig, weil ja in nächster Zeit eigentlich die Priorisierungsgruppe 3 geöffnet werden soll. Auch in Wilhelmshaven wären eigentlich mehr Impfungen möglich, sagt der Leiter vom Impfzentrum Klaus-Peter Schaps im Gespräch mit Nordseewelle. Auch Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist hatte zuletzt beklagt, dass zu wenig Impfstoff in der Jadestadt ankomme. Wittmunds Landrat Holger Heymann hat jetzt sogar einen Brief an Gesundheitsministerin Daniela Behrens geschrieben, in dem er mehr Impfstoff für die Erstimpfungen fordert.
Land weist Kritik an Impfstoffverteilung zurück
Das Land Niedersachsen weist die Kritik an der Impfstoffverteilung zurück. An der Belieferung würde sich in den kommenden Wochen nichts ändern, so ein Sprecher vom Landesgesundheitsministerium. Aktuell sei es aber so, dass mehr Dosen für Zweitimpfungen gebraucht werden. Gleichzeitig heißt es, dass selbst wenn das Land demnächst mehr Impfstoff bekommt, der wohl nicht an die Impfzentren, sondern in die Arztpraxen geht. Viele Kommunen hatten kritisiert, dass sie demnächst nur wenig Impfstoff für Erstimpfungen kriegen. Der Kreis Aurich beispielsweise kann sein Impfzentrum nur mit halber Auslastung betreiben.

Landkreis Leer will 3.500 Genesenen im Kreisgebiet eine Bescheinigung ausstellen

Seit dieser Woche haben Leute, die eine Corona-Infektion überstanden haben, in Niedersachsen mehr Freiheiten. Deswegen will der Landkreis Leer in den kommenden Tagen den 3.500 Genesenen eine Bescheinigung für eine überstandene Krankheit ausstellen. Die muss niemand beantragen, heißt es von der Kreisverwaltung. Genesene dürfen mit dem Attest zum Beispiel wieder die Außengastronomie besuchen, außerdem sind sie von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Auch der Landkreis Aurich will in den kommenden Tagen Genesen-Bescheinigungen verschicken.

Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Aurich

Erneut meldet der Landkreis Aurich Todesfälle im Zusammenhang mit Corona – nach Angaben der Kreisverwaltung sind zwei weitere Personen an den Folgen der Krankheit verstorben. Die Infektionszahlen an der Küste sind weiterhin recht entspannt – nur in der Stadt Emden liegt die Siebentageinzidenz weiter über 100. Das Robert-Koch-Institut meldet da heute einen Wert von knapp 112.  

Strafen für Impfdrängler gefordert

Es gibt immer häufiger Forderungen nach Strafen für Menschen die sich bei der Corona-Impfung vordrängeln wollen. Das würde immer wieder passieren, bisher fehle aber die Handhabe, heißt es von der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Auch an der Küste gibt es wohl regelmäßig Fälle in denen sich Personen ohne Berechtigung zum Impftermin anmelden, im Kreis Aurich gab es das allein vergangenen Freitag 20 Mal.

Polizei will an Himmelfahrt verstärkt kontrollieren

Die Polizei ruft dazu auf sich auf morgen an Himmelfahrt an die Kontaktbeschränkungen zu halten. Gegen einen Ausflug sei nichts einzuwenden. Wer aber gegen die Regeln verstößt, muss mit Strafen rechnen. Deshalb kündigt die Polizei für morgen auch verstärkt Kontrollen an. Die Erfahrung der letzten Jahre hätte gezeigt, dass vor allem wen Alkohol im Spiel ist, Regeln missachtet werden. Im vergangenen Jahr war in den Kneipen ein Ausschankverbot erlassen worden, das gibt es in diesem Jahr nicht.  

Veranstaltungsplanung an der Küste läuft wieder an

Nachdem das Land weitere Lockerungsschritte in Aussicht gestellt hat laufen auch die Planungen für einige Großveranstaltungen an der Küste weiter. Das Schützenfest in Esens soll in diesem Jahr auf jeden Fall stattfinden. Der Termin wurde allerdings auf Anfang September verschoben. Zutritt gibt es dann wahrscheinlich nur mit Test oder Impfung und unter den dann gültigen Regeln. Auch das Blütenfest in Wiesmoor und das Wochenende an der Jade in Wilhelmshaven sind in Planung. Details gibt es dazu noch nicht, die Veranstalter arbeiten aber auch an Alternativprogrammen.

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