×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de

12.03.2021

Schärfere Kontaktregeln im Kreis Leer

Ab Montag gelten wieder verschärfte Corona-Regeln im Landkreis Leer. Es darf sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Die Geschäfte dürfen kein Termin-Shopping mehr anbieten und in den Kitas ist nur noch Notbetreuung erlaubt. Das liegt daran, dass der Kreis die Inzidenzmarke von 100 drei Tage in Folge überschritten hat. Damit die Regeln wieder gelockert werden können muss der Wert für sieben Tage unter 100 liegen.

Osterfeuer sollen in Aurich in kleinem Kreis stattfinden

Im Landkreis Aurich sollen die Osterfeuer in diesem Jahr in kleinem Kreis erlaubt sein. Das hat der Krummhörner Bürgermeister Frank Baumann mitgeteilt. Die Feuer sollen unter Einhaltung der dann gültigen Corona-Beschränkungen möglich sein. Bis 17 Uhr müssen die Feuer abgebrannt sein – gastronomische Angebote sind nicht erlaubt. Sollten die Infektionszahlen bis dahin allerdings wieder erheblich steigen könnten die Osterfeuer noch abgesagt werden. Die Landkreise Friesland und Leer und die Stadt Wilhelmshaven haben die Osterfeuer auch in diesem Jahr wieder abgesagt.

Ein weiterer Todesfall im Kreis Leer

Im Landkreis Leer gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Außerdem meldet der Kreis 43 Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 117,7.
Im Landkreis Aurich gab es 17 Neuinfektionen. Die Inzidenz bleibt aber relativ niedrig bei 29,0.
Der Landkreis Wittmund meldet nur vier Neuinfektionen und eine Inzidenz von 26,3.
Auch in Emden gab es nur wenige neue Corona-Fälle. Die Stadt meldet heute 3 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 54,1.
In Wilhelmshaven gab es 11 neue Fälle.

Inseln wollen Öffnungsperspektive

Die Bürgermeister der ostfriesischen Inseln haben Ministerpräsident Stephan Weil einen Plan geschickt, mit dem die Öffnung des Tourismus wieder möglich sein soll. Im Mittelpunkt soll eine breit angelegte Teststrategie stehen: Wer auf die Insel will muss einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen. Zwei Tage nach der Anreise muss man sich dann wieder testen lassen. Die Inseln schreiben in ihrem Plan auch, dass sie mindestens drei Wochen zeit brauchen um den an den Start zu bringen. Gleichzeitig wünschen sie sich dabei finanzielle Unterstützung und wollen jetzt schnell mit dem Land darüber sprechen.  

Schnelltests in Kitas in Aurich gestartet

In Aurich sind diese Woche die Schnelltests für Kitapersonal gestartet. Die Stadtverwaltung hatte die Tests in Auftrag gegeben, die sollen künftig wöchentlich durchgeführt werden. Die Kosten dafür liegen pro Woche bei knapp 7000 Euro – die Hälfte davon übernimmt das Land, die andere Hälfte die Stadt Aurich. An den Real- und Grundschulen in der Stadt wird das Personal schon länger regelmäßig getestet. Wann mit den Impfungen bei Lehrkräften und Kita-Personal begonnen werden kann, ist noch nicht klar: dafür muss der Landkreis noch grünes Licht geben.

Impfungen für Lehrkräfte und Kitapersonal in Emden starten heute

In Emden starten heute Nachmittag die Impfungen für Lehrkräfte und Kitapersonal. Wie die Stadt mitteilt, hat das Impfzentrum in dieser Woche die Schulleitungen kontaktiert. Die haben die Termine dann persönlich mit den Lehrkräften ausgemacht. Zuerst sind neben dem Kitapersonal Lehrerinnen und Lehrer aus Grund- und Förderschulen an der Reihe. Diese Woche hatte das Gesundheitsministerium in Niedersachsen das Go dafür gegeben.

Möller fordert weitere Ausgleichszahlungen für Eltern-Kind-Kliniken

Die SPD-Bundestagsabgeordnete von Küste, Siemtje Möller, fordert in der Corona-Pandemie Unterstützung für die Eltern-Kind-Kliniken. Den Einrichtungen hätten die Einschränkungen so stark zugesetzt, dass viele in ihrer Existenz bedroht seien. Auch die Friesenhörn-Nordsee-Kliniken hätten finanzielle Probleme, so ein Sprecher der Häuser. Möller fordert eine Fortsetzung vom Rettungsschirm für die Krankenhäuser. Der sollte auch ausgebaut werden, wenn der Betrieb in den Kliniken weiter eingeschränkt sind.

Back To Top