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11.11.2021

Behrens: Ausweitung von 2G wird kommen

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens rechnet fest damit, dass die 2G-Regelung im Land bald ausgeweitet wird. Wie sie in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte, könne das unter anderem die Gastronomie betreffen, auch wenn keine Warnstufe der Landesverordnung erreicht ist. Das könnte auch für Veranstaltungen gelten. Für Weihnachten erwartet Behrens keine weiteren Einschränkungen für Geimpfte und Genesene. Trotzdem sollten die aber am besten nochmal einen Test machen, bevor sie mit älteren Menschen zusammen feiern. Seit heute gelten im Land neue Corona-Regeln, unter anderem müssen sich ungeimpfte Mitarbeitende in Alten- und Pflegeheimen jetzt täglich testen.

Kreis Aurich mit niedrigster Inzidenz in ganz Deutschland

Der Landkreis Aurich hat heute die niedrigste Inzidenz in ganz Deutschland. Das Robert-Koch-Institut verzeichnet einen Wert von 31. In den Top 5 der niedrigsten Inzidenzen in Niedersachsen sind auch die Kreise Wittmund und Friesland. Sorgenkind bleibt weiterhin der Landkreis Leer, hier liegt der Wert heute weiter bei 137. Es gibt außerdem einen weiteren Todesfall mit Corona-Zusammenhang im Kreisgebiet, es ist der 68. seit Beginn der Pandemie.

Ab morgen Bändchen für Lambertimarkt

Ab morgen können sich Geimpfte und Genesene in Oldenburg ein Bändchen für den Lambertimarkt abholen. Das wird dann zum Beispiel an den Essens- oder Glühweinbuden vorgezeigt, auch die Fahrgeschäfte können dadurch genutzt werden. Die Bändchen gibt es an der Oldenburg-Info im Lappan. Neben diesen Bändchen für 2G gibt es beim Lambertimarkt auch tagesaktuelle Bändchen für den 3G-nachweis. Wer das 2G-Bändhen hat, braucht Letzteres dann nicht. Der Lambertimarkt beginnt kommenden Dienstag.

Landkreis Wittmund plant weitere Impfaktionen

Der Landkreis Wittmund plant ab der kommenden Woche regelmäßige Impfaktionen. Jeden Montag gibt es eine im Test-Zelt vom Gesundheitsamt vor dem Wittmunder Krankenhaus und jeden Freitag an der DRK-Test-Station in Esens. Es wird ausschließlich mit BionTech geimpft. Es ist keine Terminvereinbarung notwendig.

Möller gegen weitere Feststellung von epidemischer Lage

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller ist dagegen, die epidemische Lage nationaler Tragweite in zwei Wochen weiterhin auszurufen. In einer Pressemitteilung begründet sie das mit dem Impffortschritt in Deutschland. Trotzdem wären weiterhin Maßnahmen nötig, um über den Herbst und den Winter zu kommen.  Die Lage an der Küste sei zwar noch vergleichsweise entspannt, trotzdem sei damit zu rechnen, dass die Zahlen weiter hoch gehen. Eltern sollten zum Beispiel entlastet werden, indem die Schulen und die Kitas weiter offen bleiben. Heute wollen die Ampelparteien laut Möller weitere Maßnahmen auf den Weg bringen, so beispielsweise die Einführung von 3G am Arbeitsplatz.

Weiter Corona-Todesfall im Landkreis Leer

Im Landkreis Leer ist erneut eine Person an Corona-Folgen verstorben. Nach Kreis-Angaben ist ein 93-Jähriger an den Folgen der Infektion verstorben. Seit Beginn der Pandemie ist es der 68. und in dieser Woche schon der zweite Todesfall in Leer mit Corona-Zusammenhang. Auch das Infektionsgeschehen im Kreis ebbt nicht ab, momentan liegt die Inzidenz nach Angaben vom Robert Koch Institut weiterhin bei 137.

Impfaktion im EEZ Aurich

Der Landkreis Aurich bietet in der kommenden Woche im EEZ eine Impfaktion an. Dabei werden sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Booster-Impfungen für alle ab 70 Jahren verteilt. Dabei muss die zweite Impfung mindestens ein halbes Jahr zurückliegen, teilt ein Kreissprecher mit. Geimpft wird mit dem Wirkstoff von Biontech. Für die Impfaktion müssen vorher Termine vereinbart werden – der Landkreis hat dafür HIER ein Portal freigeschaltet.

Weniger überschuldete Personen in der Region

In der Region gibt es trotz der Corona-Pandemie weniger Personen, die überschuldet sind. Das geht aus dem neuen Schuldner-Atlas hervor. Insgesamt sind demnach in der Region Weser-Ems 9,1 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner überschuldet, das ist gut ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr. Die staatlichen Hilfsmaßnahmen hätten schlimmere soziale Auswirkungen der Pandemie abgemildert, so ein Experte. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher würden außerdem zurückhaltender ihr Geld ausgeben. Die meisten überschuldeten Personen in der Region gibt es in Wilhelmshaven und Emden, die wenigsten im Landkreis Friesland.

30 Millionen Euro vom Land für Luftfilter

Das Land Niedersachsen investiert knapp 30 Millionen Euro in mobile Luftreiniger für die Schulen. Außerdem gibt es rund 20 Millionen Euro für Fensterventilatoren oder CO2-Ampeln. Die Schulträger im Land können die Fördermittel dafür jetzt beantragen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne bezeichnete die Maßnahme als weiteren Baustein für den Infektionsschutz. Trotzdem ersetze ein Luftfilter nicht das Lüften. Schon vor einiger Zeit hatte das Land in Luftfilteranlagen für die Schulen investiert.

Ermittlungen zum Friesländer Impfskandal dauern an

Die Ermittlungen zum Impfskandal im Landkreis Friesland dauern an – das teilt die Polizei Oldenburg mit. Wann die Ermittlungsgruppe „Vakzin“ ihre Arbeit beenden könne, sei noch nicht absehbar. Die Beamtinnen und Beamten ermittelten zunächst seit dem Frühjahr im Fall der verabreichten Kochsalzlösung statt des Corona-Impfstoffs, dabei stießen sie aber auch auf Ungereimtheiten bei den Abrechnungen des DRK-Verbands Jeverland. Der hatte den Mitarbeitenden im Impfzentrum in Schortens weniger gezahlt, als mit dem Landkreis abgerechnet.

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