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11.08.2021

Schon 2000 Anmeldungen für Nachimpfungen im Landkreis Friesland

Im Landkreis Friesland haben sich nach dem Vorfall mit den potenziellen Kochsalzlösung-Impfungen bereits 2000 Personen für eine Nachimpfung angemeldet. Das hat das niedersächsische Gesundheitsministerium heute mitgeteilt. Das ist bereits ein Viertel der Leute, die möglicherweise falsch geimpft wurden. Alle hätten sehr besonnen auf den Vorfall reagiert. Eine Mitarbeiterin vom Impfzentrum hat Ende April ein Fläschchen BionTech fallen gelassen und daraufhin stattdessen eine Kochsalzlösung verabreicht. Gestern war bekannt geworden, dass sie das noch öfter gemacht haben könnte. Sie war von Anfang März bis Ende April im Impfzentrum dafür zuständig, die Impfspritzen vorzubereiten.

Kein Lockdown mehr für Geimpfte und Genesene

Das Land Niedersachsen schließt einen harten Lockdown für Geimpfte und Genesene in Zukunft aus. Das hat der Chef der niedersächsischen Staatskanzlei Jörg Mielke heute betont. Es gäbe keine verfassungsrechtliche Grundlage diese Gruppe großflächig in ihrem Alltag einzuschränken. Gleichzeitig schließt Mielke aus, dass Ungeimpfte bei höheren Inzidenzen ganz vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Grundlegende Auflagen der Pandemie, wie das Masketragen oder die Abstandsregeln sollen aber weiterhin für alle Gruppen Bestand haben. 

10.000 übrige Astra-Dosen in Ostfriesland

In den ostfriesischen Impfzentren sind noch rund 10.000 Astra Zeneca-Impfdosen übrig. Das teilen Verantwortliche der Zentren mit. Es ist auch nicht wirklich absehbar, dass die Dosen bald verimpft werden. In Wittmund sind die Impfungen mit Astra zum Beispiel gar nicht mehr nachgefragt. Auch Leute, die zuerst AstraZeneca bekommen haben, wählen für die Zweitimpfung häufig einen anderen Impfstoff. Bald sollen wohl einige Dosen ans Land zurückgeschickt werden. Von da aus gehen sie an den Bund, der die unter anderem nach Afrika spenden will.

Bund-Länder-Gipfel-Ergebnisse

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich nach den Bund-Länder-Gesprächen gestern enttäuscht gezeigt. Er habe sich gewünscht, dass für die Zukunft fest Kriterien zur Bewertung der Pandemielage beschlossen werden, die über die Inzidenz hinausgehen. Deshalb geht Niedersachsen einen Sonderweg und passt seine Corona-Verordnung Ende des Monats an. Dann sollen neben der Inzidenz auch die Krankenhausbelegung und Impfquote in die Bewertung der Pandemielage einfließen.

Bund und Länder haben sich gestern darauf geeinigt, dass Corona-Tests ab dem 11. Oktober kostenpflichtig werden. Ab einer Inzidenz von 35 sollen die Tests für Ungeimpfte in Innenräumen fast überall zur Pflicht werden: Im Restaurant, beim Friseur oder im Fitnessstudio.

Meinen begrüßt Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz

Aurichs Landrat Olaf Meinen hat die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz gestern begrüßt. Das sei der richtige Weg, sagte er im Gespräch mit den ON. Er halte es vor allem für sinnvoll, dass eine generelle Testpflicht für Innenräume erst ab einer Inzidenz von 35 greif. Gleichzeitig rief Meinen noch einmal dazu auf sich impfen zu lassen. Ab Herbst werde es für Ungeimpfte ungemütlicher – das halte er für richtig. Die Allgemeinheit werde eine persönliche Entscheidung gegen eine Impfung nicht mehr mittragen.

Impfaktion im Landkreis Aurich

Am Samstag startet in Aurich eine Impfaktion in der Markthalle. Alle die wollen können sich von 9 bis 15 Uhr ohne Anmeldung eine Impfung gegen Corona abholen. Es besteht freie Wahl aus allen Impfstoffen. IM Landkreis Aurich ist es die erste Impfaktion dieser Art. Die Kreisverwaltung plant derzeit noch weitere. Zuletzt hatte es von der Grünen-Kreistagsfraktion Kritik daran gegeben, dass es so lange gedauert hat, bis eine Impfaktion auf die Beine gestellt wurde. Andere Landkreise an der Küste waren da schneller.

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