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11.06.2021

Vier Kinder in Grundschule Pewsum mit Corona infiziert

An der Grundschule in Pewsum haben sich mindestens vier Kinder mit dem Coronavirus infiziert. Das hat der Bürgermeister der Krummhörn Frank Baumann heute bestätigt. Zuletzt waren die Infektionszahlen in der Gemeinde leicht hochgegangen, das Infektionsgeschehen an der Schule mache wohl einen großen Teil davon aus.

Landkreis Friesland meldet Corona-Todesfall

Der Landkreis Friesland meldet seit längerer Zeit mal wieder einen Todesfall mit Corona-Zusammenhang. Es ist insgesamt der 42. Im Kreisgebiet seit Beginn der Pandemie. Landrat Sven Ambrosy hat deshalb noch einmal zu Vorsicht aufgerufen – trotz alle Freiheiten sei es weiterhin wichtig, Infektionen und mögliche Todesfälle zu vermeiden. Die aktuelle Inzidenz liegt in Friesland bei 2.

Auricher IT-Experte kritisiert Luca-App  

Ein IT-Experte aus Aurich stellt die Datensicherheit der Luca-App infrage. Die Anwendung mache nicht den Anschein, dass sie darauf programmiert ist möglichst sicher zu sein. Der IT-Fachmann Nicolas Zemke geht davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Hacker die Sicherheitslücken ausnutzen. Bereits vergangenen Monaten waren verheerende Lücken in der Programmierung öffentlich geworden. Spezialisten hatten gezeigt, dass über die App der Angriff auf Gesundheitsämter und der Abruf von Daten möglich ist. Die Luca-App wird auch an der Küste breitflächig zur Kontaktverfolgung genutzt.

Emden hebt Notbremse auf

Die Stadt Emden lockert heute als letzte Kommune an der Küste die Corona-Regeln. Die Inzidenz ist deutlich gesunken, deshalb kann die Notbremse nach insgesamt sieben Wochen aufgehoben werden. Jetzt dürfen Außengastronomie und Einzelhandel wieder öffnen. Auch die Ausgangssperre fällt weg. Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff freut sich auf die Öffnungen, mahnt aber weiter zur Vorsicht.

Weil: Niedersachsen kann finanziell gut aus der Corona-Krise rauskommen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil glaubt, dass das Land finanziell erfolgreich aus der Corona-Krise kommen kann. Im Landtag betonte er, dass die Regierung gezielt investieren wolle, um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung wieder voranzubringen. Möglich ist aber weiterhin, dass ein Sparkurs gefahren werden muss. Das soll bald noch in den Haushaltsberatungen besprochen werden.

Kultusministerkonferenz: Schulen wollen im kompletten Regelbetrieb ins neue Schuljahr starten

Die Schulen sollen im kommenden Schuljahr komplett im Präsenzbetrieb starten – darauf haben sich die Kultusminister der Länder gestern verständigt. Niedersachsens Kultusminister Tonne begrüßt diesen Plan, parallel arbeite das Land derzeit an einem Konzept für den Start ins Schuljahr, damit die Schulen einen ausreichenden Vorlauf haben. Darin sollen zum Beispiel weitere Lockerungen eingearbeitet werden, wenn Kommunen länger mit ihrer Inzidenz unter 10 liegen. Das kommende Schuljahr startet in Niedersachsen am 2. September.

Ambrosy: Tests weiter wichtig

Frieslands Landrat Sven Ambrosy betont, dass Corona-Tests weiterhin wichtig sind, um die Lage unter Kontrolle zu halten. Aktuell würden zwar durch die aktuelle Corona-Verordnung weniger Tests gebraucht, sie seien aber weiterhin elementar um einen Überblick über das Infektionsgeschehen zu behalten, so Ambrosy im Nordseewelle-Interview. Für Touristen sind Tests weiterhin vorgeschrieben, das hält Ambrosy auch für sinnvoll.

Rufe nach Lockerungen werden lauter

Die Rufe nach weiteren Lockerungen für Kommunen mit einer Inzidenz unter 10 werden lauter. Wittmunds Landrat Holger Heymann sagt, es wäre an der Zeit den Menschen ihre auf Zeit abgenommene Freiheit zurückzugeben. Er fordert Lockerungen für den privaten Bereich. Auch Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann hatte sich gestern für Lockerungen im privaten Bereich ausgesprochen. Leer Landrat Matthias Groote mahnt zur Vorsicht: Weitere Lockerungen seien zwar ein positives Signal, allerdings könnten zu schnelle Öffnungen auch die Erfolge der letzten Wochen gefährden, gerade im Hinblick auf die neue Delta-Variante des Coronavirus.

Althusmann setzt Meyer Werft Ultimatum

Im Streit um den Stellenabbau bei der Meyer Werft in Papenburg hat sich jetzt Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann eingeschaltet. Er hat den verschiedenen Streitparteien ein Ultimatum gestellt. Er erwarte, dass bis Montag ein Verhandlungsergebnis vorliege. Geschäftsleitung, IG Metall und Betriebsrat würden seit einem Jahr ergebnislos verhandeln. Das sei nicht annehmbar – an der Werft hingen enorm viele Jobs, auch bei Zulieferern. Die Geschäftsleitung der Werft und die Arbeitnehmervertretung streiten darüber, wie viele Stellen im Unternehmen abgebaut werden müssen. In der Kritik steht vor allem der Abbau der Stammbelegschaft zu Gunsten von Niedriglohnkräften.

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