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11.05.2021

IG Metall Küste enttäuscht über Ergebnisse der Maritimen Konferenz

Die IG Metall Küste zeigt sich enttäuscht über die Ergebnisse der Maritimen Konferenz in Rostock. Es seien keine konkreten Maßnahmen entwickelt worden, um der Branche wieder auf die Beine zu helfen, so Bezirksleiter Daniel Friedrich. Trotzdem wäre man zu dem Entschluss gekommen, dass schnell gehandelt werden muss. Langfristig sollten die Strukturen verbessert werden, auch klimafreundliche Antriebstechniken könnten mehr Aufträge bringen. Hier sei aber staatliche Hilfe nötig, so Friedrich.  

Weil: Dritte Welle ist überwunden  

Die dritte Welle ist langsam überwunden. Das hat Ministerpräsident Stephan Weil in einer Regierungserklärung im Landtag heute gesagt. Dem Land sei es gelungen überdurchschnittlich gut durch diese Zeit zu kommen. Dennoch gibt es große Schwankungen im Land, was die Infektionszahlen angeht. Es sei jetzt trotzdem weiterhin wichtig vorsichtig zu sein, damit der positive Trend der letzten Tage sich fortsetzt, so Weil weiter.  

Zahl der Corona-Toten in Ostfriesland übersteigt 150 

An der Küste gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus – einen im Kreis Aurich und einen im Kreis Leer. Damit gab es in Ostfriesland seit Beginn der Pandemie mehr als 150 Todesopfer durch das Virus. Die infektionszahlen bleiben aber weiter auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. Der Kreis Wittmund hat landesweit die niedrigste Inzidenz mit einem Wert von 28. Die Stadt Emden liegt bei über 130 und steckt damit weiterhin in der Notbremse.  

Sporthallen im Landkreis Leer dürfen wieder auf machen

Die Sporthallen im Landkreis Leer dürfen wieder auf machen. Damit ist auch der Vereinssport wieder erlaubt – allerdings wohl nach Landesrecht erst wieder im nächsten Monat möglich, je nachdem wie sich die Inzidenz in Leer entwickelt. Die 28 Sporthallen waren knapp ein halbes Jahr geschlossen.  

Land Niedersachsen plant mit weiterem Stufenplan

Das Land Niedersachsen hat den Stufenplan für Lockerungen der Corona-Maßnahmen aktualisiert. Damit könnte es ab Ende des Monats weitere Lockerungen geben, je nachdem wie hoch die Inzidenz in einer Kommune ist. Steigt die Inzidenz über 100 gilt weiterhin die Bundesnotbremse.


Stufe 1 – Inzidenz zw. 100 und 50:
Außengastronomie geöffnet
Tourismus für Landeskinder
Veranstaltungen draußen mit bis zu 250 Teilnehmern
Einzelhandel: Öffnungen ohne vorherigen Terminvereinbarungen möglich

Stufe 2 – Inzidenz zw. 35 und 50:
Gastro innen geöffnet, allerdings mit Einschränkungen
Tourismus auch für Auswärtige
Veranstaltungen drinnen möglich
Freibäder dürfen öffnen
Spielbanken dürfen öffnen

Stufe 3 – Inzidenz zw. 10 und 35:
Einschränkungen in der Gastronomie werden weiter reduziert
Hallenbäder öffnen
Stationäre und nicht stationäre Veranstaltungen sind draußen mit Genehmigung möglich


89 Personen im Landkreis Friesland werden nach Kochsalz-Fauxpas nochmal geimpft

Nach den sechs Impfungen mit einer Kochsalzlösung im Landkreis Friesland werden jetzt 89 Personen noch einmal gegen das Coronavirus geimpft. Vergangenen Mittwoch mussten alle an dem Tag geimpften Personen noch einmal zu einem Antikörpertest. Bei 22 Personen, die zum ersten Mal gegen Corona geimpft wurden, konnten keine Antikörper festgestellt werden, weshalb sie jetzt alle nochmal geimpft werden. Außerdem haben sich 67 Personen gemeldet, die an dem Tag ihre zweite Impfung bekommen haben und keine starken Reaktionen auf die Impfung gezeigt haben. Bei beiden Gruppen ist das Vorgehen unbedenklich, heißt es vom Landesgesundheitsamt. Im April hatte eine Mitarbeiterin im Impfzentrum in Roffhausen Kochsalzlösung verimpft, weil sie vertuschen wollte, dass ihr ein Fläschchen BionTech-Impfstoff runtergefallen war.

Massive Steuerausfälle durch Corona befürchtet  

Dem Land fehlen in diesem Jahr durch die Folgen der Corona-Pandemie mehr als zwei Milliarden Euro an Steuergeldern. Das hat Finanzminister Reinhold Hilbers bekannt gegeben. Das, was bisher im Rahmen der Pandemie ausgezahlt wurde sei nur ein Teil der Kosten. Der größte Posten war bisher die Unterstützung der Kommunen, dafür hat das Land knapp eine Milliarde Euro ausgegeben. Viel Geld wurde auch für die Finanzhilfen für Unternehmen sowie für die Anschaffung von Schutzausrüstung ausgegeben. 

Nur wenige Hotels und Restaurants gestern geöffnet

Zum Start in die Lockerungen in Tourismus und Gastronomie sind gestern viele Betriebe noch geschlossen geblieben. Nach einer Umfrage der IHK hat nur knapp jedes dritte Hotel geöffnet. Bei den Restaurants war es jedes zweite. Viele brauchen noch Vorbereitungszeit um Personal und Waren zu organisieren. Ein großer Urlauberansturm blieb gestern erstmal aus. Die Anfrage an den Fähranleger zu den ostfriesischen Inseln war sehr verhalten, heißt es von den Reedereien.

Abwasseruntersuchungen bald evtl landesweit

Verschiedene niedersächsische Politiker sprechen sich dafür aus, dass landesweit im Abwasser Proben auf das Coronavirus genommen werden. Als Vorbild sollen die Niederlande dienen – dort werden ebenfalls im ganzen Land jede Woche 300 Stichproben entnommen und analysiert. Die Grünen Landtagsabgeordnete Meta Janssen Kucz will bei dem Thema Geschwindigkeit. Durch die Untersuchungen würden sich Infektionen verhindern lassen. Das Coronavirus, aber auch andere Krankheitserreger, sind im Abwasser nachweisbar. Daraus lassen sich Rückschlusse auf Mutationen oder den Verbreitungsgrad einer Krankheit ableiten.

„Lübeck“ rückt aus

Die Fregatte „Lübeck“ bricht heute von Wilhelmshaven in Richtung Ägäis auf. Da wird sie im Rahmen einer Nato-Operation den Seeraum überwachen. An Bord des Schiffes gibt es strenge Schutzmaßnahmen gegen Corona. Durch die Pandemie ist in den 122 Tagen an Bord auch kein Landgang geplant. Mitte September soll die „Lübeck“ nach Wilhelmshaven zurückkehren.

Nach Pfingsten Impfungen bei VW in Emden

Kurz nach Pfingsten sollen im Emder VW Werk die Corona-Impfungen starten. Zu Beginn stehen einige Hundert Dosen Biontech zur Verfügung, so Betriebsrat Manfred Wulff. Auch bei VW gilt intern eine Priorisierung– Mitarbeitende mit bestimmten Vorerkrankungen sollen als erstes eine Impfung bekommen. Die Impfungen beim Betriebsarzt seien wichtig um einen Beitrag zu leisten, so Wulff weiter. Beim Emder VW Werk hatte es immer wieder Corona-Ausbrüche gegeben, die sich auf den Arbeitsablauf ausgewirkt hatten.

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