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11.02.2022

Landkreis Leer entsorgt 1.500 Dosen Moderna-Impfstoff

Der Landkreis Leer musste in den vergangenen zwei Wochen rund 1.500 Moderna-Impfdosen vernichten. Der Impfstoff sei aufgrund der sinkenden Nachfrage übriggeblieben. Auch im Landkreis Aurich musste zuletzt eine ähnlich große Menge entsorgt werden. Das Land Niedersachsen hat eine Tauschbörse für übrig gebliebenen Impfstoff eingerichtet – Kommunen können dort anmelden, wenn sie zu viel oder zu wenig haben. Zuletzt hatte allerdings die dpa berichtet, dass niedersaschenweit tausende Impfdosen entsorgt werden müssen, da die Nachfrage immer weiter zurückgehe.

Krankenhausgesellschaft erwartet keine Kündigungswelle wegen Impfpflicht

Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft geht aufgrund der anstehenden Impfpflicht im Gesundheitsbereich nicht von einer Kündigungswelle aus. Das sagte Verbands-Chef Helge Engelke in einem Interview. Es gäbe zwar die Sorge, dass sich die Personalnot weiter verschlimmere, allerdings läge die Impfquote im Gesundheitsbereich bei etwa 95 Prozent. Das bestätigen auch die Kliniken an der Küste auf Anfrage von Nordseewelle. Auch hier in der Region rechnen die Krankenhäuser nicht mit zusätzlichen Personalproblemen durch die Impfpflicht.

40 Corona-Fälle in Wilhelmshavener Altenheim

Im Altenwohnheim „Pauline-Ahlsdorff-Haus“ in Wilhelmshaven sind aktuell 40 Personen mit Corona infiziert. Darunter 30 Bewohnerinnen und Bewohner der gerontopsychiatrischen Abteilung. Die meisten hätten aber keine oder nur leichte Symptome, heißt es von der Einrichtungsleitung. Auch den infizierten Mitarbeitenden gehe es gut. Für das Pauline Ahlsdorff Haus gilt aktuell ein Betretungsverbot.

Infektionsschutz: Geflüchtete bleiben noch länger in Jugendherbergen

Die Jugendherbergen in Emden, Bad Zwischenahn und Aurich bringen dort untergebrachte Flüchtlinge länger unter als geplant. Die Landesaufnahmebehörde hat die Regelung um einen Monat bis Ende März verlängert. Grund sei die weiterhin angespannte Corona-Lage. Die bestehenden Kapazitäten zur Unterbringung Geflüchteter sollen entzerrt und Corona-Infektionen vermieden werden. In den Herbergen gäbe es die Möglichkeit im Falle einer Ansteckung Quarantänemaßnahmen zu treffen.

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