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10.11.2021

Hälfte aller positiven Selbsttests in Emden negativ

Die Hälfte aller positiven Selbsttests in Emden erweist sich in der PCR-Überprüfung als negativ. Das teilt das städtische Gesundheitsamt auf OZ-Nachfrage mit. Gründe dafür sind unter anderem Fehler bei der Anwendung, oder wenn die Tests falsch gelagert wurden, beispielsweise bei zu hohen Temperaturen. Positivmeldungen aus den Testzentren erweisen sich sogar in rund 73 Prozent der Fälle als falsch, so ein Stadtsprecher. Da kommt es nämlich häufiger vor, dass sich Leute ohne Symptome testen, eine tatsächliche Infektion ist also unwahrscheinlicher als wenn sich Personen mit Symptomen zuhause selbst testen.

Neue Corona-Verordnung für Niedersachsen ab Donnerstag

Ab morgen (Donnerstag) gelten in Niedersachsen strengere Corona-Regeln. Damit reagiert die Landesregierung auf die steigenden Infektionszahlen. Für Pflegekräfte, die ungeimpft sind, wird beispielsweise die Testpflicht ausgeweitet. Künftig müssen sie täglich einen negativen Coronatest vorlegen, statt bisher dreimal pro Woche. Die 2G-Regel gilt außerdem bei Großveranstaltungen schon ab der ersten Warnstufe. Ab 1.000 Teilnehmenden im Innenbereich bekommen somit nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Die Maskenpflicht an Schulen bleibt zudem ab der dritten Klasse bestehen. Die neue Verordnung gilt zunächst für vier Wochen, Anpassungen je nach Infektionsgeschehen seien zeitnah wahrscheinlich, heißt es aus der niedersächsischen Staatskanzlei.
Die neue Corona-Verordnung für Niedersachsen findet ihr HIER.

SPD-Fraktion im Landtag fordert zügig Booster-Impfungen

Die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag fordert, dass bald allen über 70-Jährigen im Land eine Booster-Impfung angeboten wird. Bei vielen würde der Impfschutz allmählich ablaufen – diejenigen müssten aktiv über das Angebot informiert werden, so eine Sprecherin aus dem Gesundheitsausschuss. Auch die Angebote an Leute, die bisher noch gar nicht geimpft wurden, sollten ausgeweitet werden. Nur so könne man die vierte Welle brechen. Bisher wurden in Niedersachsen knapp 250.000 Auffrischungsimpfungen verteilt, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Bald sollen Briefe an die über 70-Jährigen mit Informationen über die Auffrischungsimpfung geschickt werden.

Apotheken können genug Impfstoff liefern

Die Apotheken in Niedersachsen können alle Ärztinnen und Ärzte mit ausreichend Corona-Impfstoff versorgen. Wie der Vorstandsvorsitzende des Landesapothekerverbands Niedersachsen Behrend Groeneveld aus Norden in der OZ sagte, gebe es keine Knappheit mehr, wie zu Beginn der Impfungen. Trotzdem wäre es für einige Personen schwer, einen Termin für die Booster-Impfung zu bekommen. Das liege laut Groeneveld an der zweiwöchigen Bestellfrist für den Impfstoff – nicht alle Praxen hätten im Voraus geplant. Künftig soll diese Frist aber auf eine Woche verkürzt werden. Kaut Kassenärztlicher Vereinigung sind in Ostfriesland bisher über 6.000 Auffrischungsimpfungen verteilt worden.

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