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10.08.2021

Vielleicht doch mehr Leute im Landkreis Friesland mit Kochsalz geimpft

Im Landkreis Friesland wurde vielleicht doch mehr Personen bei Corona-Impfungen Kochsalz verabreicht als ursprünglich gedacht. Das haben die polizeilichen Ermittlungen ergeben. Deswegen sollen sich jetzt alle bei der Kreisverwaltung melden, die zwischen dem 5. März und dem 20. April in Roffhausen gegen Corona geimpft wurden. Entsprechende Briefe oder Mails verschickt der Landkreise heute – betroffen sind über 8.500 Personen. Ende April hatte eine Mitarbeiterin vom Deutschen Roten Kreuz im Impfzentrum eine Kochsalzlösung statt BionTech verabreicht, weil ihr eine Impfdose runtergefallen war. Die Polizei geht davon aus, dass das nicht der einzige Vorfall bei ihr war. Deswegen wird allen, die sich jetzt melden, eine weitere Impfung angeboten.

BionTech- und Moderna-Deadline im Landkreis Leer

Der Landkreis Leer will ab Ende des Monats die Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung verkürzen. Ab dem 30.08. sollen nur noch drei Wochen zwischen den beiden Spritzen liegen – das gilt allerdings ausschließlich für die MRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna. Hintergrund ist, dass die Impfzentren im Land im September schließen. Deshalb ist es nur noch bis zum 03. September möglich in Leer seine Erstimpfung im Impfzentrum zu bekommen.

Stadt Aurich schafft nur wenige Luftfilter an

Die Stadt Aurich schafft 20 mobile Luftfilter für Klassenräume an. Die sollen teilweise gemietet werden und kosten insgesamt 80.000 Euro. Die Stadt will nicht mehr Geräte anschaffen, weil es dafür kaum Fördergelder gibt. Zuschüsse gibt es nur für Räume, die keine oder sehr kleine Fenster haben. Das ist an den Auricher Schulen selten der Fall. Stattdessen schafft die Stadt in allen Kitas und Grundschulen „Luftgüteampeln“ an. Die messen die CO2-Konzentration im Raum und zeigen an, wann gelüftet werden muss.

Leer bewirbt sich um Fördergelder

Die Stadt Leer hat beim Land Fördergelder für die Innenstadt beantragt. Insgesamt hofft die Stadt auf 850.000 Euro aus dem Topf „Perspektive Innenstadt“ mit dem Kommunen die Pandemiefolgen in den Innenstädten überwinden sollen. Die Stadt könne sich vorstellen mit dem Geld Maßnahmen aus dem Projekt „Umgestaltung Ernst-Reuter-Platz“ umzusetzen, so Bürgermeisterin Beatrix Kuhl. 

Es könnten zwar nicht alle damals vorgestellten Maßnahmen abgedeckt werden, aber ein Sandstrand mitten in der Stadt mit neuen Grünanlagen, die Neugestaltung des Spielplatzes und Errichtung eines Pavillons, für z.B. eine Strandbar, könnten geschaffen werden. Im ersten Schritt wäre die Realisierung nur auf den verfügbaren städtischen Flächen möglich, die im Plan dargestellten Erweiterungen sind nicht im Gespräch

Beatrix Kuhl, Bürgermeisterin Leer
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