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09.06.2021

PCR-Testpflicht für Reisen in die Niederlande aufgehoben

Die Niederlande haben ihre Testpflicht für Einreisende aus Deutschland aufgehoben. Ab morgen müssen also Autofahrer keinen negativen PCR-Test vorweisen, um sich länger als 12 Stunden in den Niederlanden aufzuhalten. Grund ist, dass Deutschland im Nachbarland nicht mehr als Hochrisikogebiet gilt, sondern nur noch als Risikogebiet. Erst in der vergangenen Woche hatte die Niederlande die Einreiseregeln verschärft, jetzt ist der bundeswiete Inzidenzwert hier im Land aber wieder unter 35 gefallen.

Zwei Corona-Todesfälle in Wilhelmshaven

In Wilhelmshaven gibt es zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr 54 Personen in der Stadt an oder mit dem Virus verstorben. Auch der Landkreis Aurich vermeldet einen Todesfall, der mit Corona zu tun hat. Dort ist es die 61. Person, die an den Folgen einer Infektion verstorben ist.

Ab Freitag wird die Notbremse in Emden aufgehoben

Ab Freitag werden die Regelungen der Notbremse in Emden aufgehoben. Die Stadt hat jetzt fünf Werktage in Folge einen Inzidenzwert unter 100 gehabt – heute meldet das Robert Koch-Institut einen Wert von 10. Ab Freitag dürfen in Emden dann Geschäfte und die Außengastronomie öffnen. Für einen Restaurantbesuch brauch man einen negativen Schnelltests. Auch die Ausgangssperre wird aufgehoben. Die Stadt Emden war eine der letzten drei Kommunen in Deutschland, in denen noch die Regeln der Notbremse aktiv waren.

Infektionszahlen an der Küste weiter rückläufig

Die Infektionszahlen an der Küste gehen immer weiter zurück. Die Kreise Wittmund, Friesland und die Stadt Wilhelmshaven haben jeweils Inzidenzwerte unter 5. Auch in Emden beruhigt sich die Lage weiter – das RKI meldet heute eine Inzidenz von 10 in der Stadt.

Die Inzidenzwerte an der Küste (Neuinfektion in den vergangenen sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner)
Quelle: RKI, Stand 09.06.2021, 03:11 Uhr

STADT EMDEN

STADT WILHELMSHAVEN

LANDKREIS AURICH

LANDKREIS LEER

LANDKREIS WITTMUND

LANDKREIS FRIESLAND

STADT OLDENBURG

10,0

2,6

27,4

5,9

3,5

2,0

10,6

Mehr Erstimpfungen erst wieder Ende Juni

In Niedersachsen soll es erst ab Ende Juni wieder mehr Erstimpfungen geben. Das hat Regierungssprecherin Anke Pörksen gesagt. Ab dem 21. Juni soll es wieder mehr Erst- als Zweiimpfungen geben. Zuletzt mussten einige Impfzentren sogar für einige Tage schließen, weil es einen Mangel an Impfstoff gab. Im Zuge des Endes der Impfpriorisierung weist Pörksen darauf hin, dass es bis zu sechs Wochen dauern könne, bis man einen Impftermin über das Portal vom Land bekommt.

Landtag berät über Langzeitfolgen von Coronaerkrankungen

Der niedersächsische Landtag befasst sich heute mit den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung. Nach Angaben der Regierungskoalition leiden in Niedersachsen etwa 30.000 Menschen unter sogenanntem „Long-Covid“. CDU und SPD haben beantragt, dass die Landesregierung sich für die Schaffung von Rehabilitationsangeboten einsetzt. Bisher gibt es solche Angebote nur vereinzelt – z.B. im Emder Klinikum.

Landeselternrat fordert Luftfilter an Schulen

Der Landeselternrat Niedersachsen fordert Luftfilter für die Klassenzimmer im Land. Der Infektionsschutz an den Schulen reicht aus Sicht des Gremiums nicht aus. Lüften könne nicht die einzige Möglichkeit sein. Der Landeselternrat hat dabei vor allem den Herbst im Blick – viele Schülerinnen und Schüler sind dann wahrscheinlich noch nicht geimpft, kommen aber in großen Gruppen wieder zusammen. Das Land müsse die Sommerferien nutzen um sich darauf vorzubereiten.  

Über 70.000 Menschen auf Impf-Warteliste

An der Küste stehen mittlerweile über 70.000 Menschen auf den Wartelisten der Impfzentren. Besonders lang ist die Liste in Oldenburg und im Kreis Aurich. Dort warten jeweils um die 20.000 Menschen auf eine Impfung. Die Wartelisten sind seit Anfang der Woche deutlich länger geworden – seitdem ist die Priorisierung für die Impfungen aufgehoben. Jeder der möchte kann jetzt also einen Termin über das Portal vom Land buchen.

Landesregierung plant Lockerungen der Kontaktbeschränkungen

Die Landesregierung in Niedersachsen plant, die Kontaktbeschränkungen weiter zu lockern. Vermutlich könnte eine neue Regelung dazu ab dem 25. Juni in Kraft treten, hat Regierungssprecherin Anke Pörksen gesagt. Voraussetzung dafür wäre, dass das Infektionsgeschehen in Niedersachsen weiterhin relativ entspannt bleibt. Derzeit könne noch nicht abgeschätzt werden, wie sich die kürzlich beschlossenen Lockerungen auf die Zahlen auswirken. Frieslands Landrat Sven Ambrosy hatte gestern unter anderem mehr Lockerungen gefordert, nachdem sein Landkreis einen Inzidenzwert von 0 hatte.

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