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09.03.2022

Niedersachsen kritisiert Corona-Regeln ab dem 20. März

Das Land Niedersachsen kritisiert die Corona-Regeln, die ab dem 20. März gelten sollen. Es sei schwer zu verstehen, dass der Instrumentenkasten zur Eindämmung der Pandemie jetzt beschränkt werden soll. Man werfe ja auch nicht den Feuerlöscher weg, wenn es brennt, sagte Ministerpräsident Stephan Weil heute. Justizminister Buschmann und Gesundheitsminister Lauterbach hatten heute mitgeteilt, dass ab dem 20. März die meisten Corona-Beschränkungen weg fallen sollen. Wenn es einen Hotspot in einer Kommune gibt, kann das Land eingreifen und Schutzvorkehrungen treffen. Auch das kritisiert Weil, eingreifen sollte lieber die Kommune selbst.

Meyer-Werft will schwimmende Immobilien bauen

Die Meyer-Werft aus Papenburg will schwimmende Großimmobilien bauen. Das Projekt soll zusammen mit einem finnischen Unternehmen umgesetzt werden. Man reagiert damit auch auf die coronabedingt schwierige Lage im Kreuzfahrtschiffbau. An den Standorten der Meyer-Werft in Turku, Papenburg und Rostock sollen bei freien Kapazitäten künftig auch komplette schwimmende Hotel- und Freizeitanlagen, Villen oder öffentliche Gebäude für wassernahe Städte gebaut werden. Kerngeschäft soll aber der Schiffbau bleiben.

Schweinehalter sollen einfacher an Corona-Hilfen kommen

Schweinehalter in Niedersachsen sollen künftig einfacher an Wirtschaftshilfen kommen, wenn sie durch Corona Umsatz-Einbußen hatten. Das hat nun auch Wirtschaftsminister Bernd Althusmann bestätigt. Umsatzverluste sollten dann vollständig aus der Überbrückungshilfe finanziert werden. Darauf hatten Bund und Länder sich vor ein paar Tagen geeinigt. In Niedersachsen sollen jetzt mehr als 430 Förderfälle nochmal neu begutachtet werden.

Impfmüdigkeit nimmt zu

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt in der Region nach wie vor auf einem hohen Niveau – die Zahl der Impfungen sinkt aber. Der Andrang bei einem langen Impfwochenende in Wilhelmshaven am vergangenen Wochenende war nicht so hoch wie erwartet, auch der neue Impfstoff von Novavax sei nicht so stark gefragt, wie zunächst erwartet. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Wilhelmshaven, Klaus-Peter Schaps spricht im Nordseewelle-Interview von einer Impfmüdigkeit. Dafür gebe es mehrere Gründe.

Die Ukraine-Krise ist sicherlich ein Grund – die beschäftigt momentan jeden. Und wenn die Omikron-Variante zu einer Infektion führt, gibt es im Wesentlichen sehr milde Verläufe. Das hat den Leuten auch die Angst vor dem Corona-Virus genommen.

Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Wilhelmshaven

Die Impfung sei aber weiter wichtig, um vor schweren Corona-Verläufen geschützt zu sein.

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