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09.03.2021

Etwa 60 Arztpraxen bieten kostenlosen Schnelltest an

An der Küste bieten bisher etwa 60 Arztpraxen einen kostenlosen Corona-Schnelltest an. Die meisten gibt es in Wilhelmshaven – die Praxen sind aber in der ganzen Region relativ gleichmäßig verteilt. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen mit. Allerdings reichen die Tests nicht für alle, deshalb sollte man vorher in der Praxis anrufen.
Bei welcher der rund 13 000 Arztpraxen in Niedersachsen so ein Test möglich ist, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Unter «Besonderheiten» lässt sich dort nach Corona-Schnelltestmöglichkeiten suchen. Die Liste werde derzeit ergänzt und sukzessive wachsen, so die KVN.

Städtetag gegen Inzidenzbasierte Lockerungen

Der niedersächsische Städtetag fordert vom Land, dass die Lockerungen der Corona-Regeln nicht mehr an die Inzidenzwerte gekoppelt sind. Die Zahlen würden zu sehr schwanken – damit gäbe es keine Planungssicherheit. Vor allem bei den Kitas wäre das ein Problem, weil sich die Lage innherhalb einer Woche mehrmals ändern könne. Ähnlich hatte sich auch schon Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff geäußert – Emden ist ebenfalls im Städtetag vertreten. Seit gestern gelten die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen. Darin ist zum Beispiel die Öffnung in Kitas erlaubt, wenn die Inzidenz unter 100 liegt. Wenn der Wert aber wieder steigt müssen die Einrichtungen wieder schließen.

Zwei weitere Todesfälle

An der Küste gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Einen im Kreis Wittmund und einen Im Landkreis Aurich. Betroffen waren eine über 80-jährige aus Holtriem und ein 54-jähriger Mann von Norderney. Die Infektionslage an der Küste entspannt sich allerdings weiter. Nur Emden und der Kreis Leer liegen über einem Inzidenzwert von 50. Alle anderen Kommunen liegen sogar unter 35. Die Werte sind im Vergleich zu gestern an der ganzen Küste leicht zurückgegangen. Wittmund hat sogar deutschlandweit einen der niedrigsten Werte.    

Arbeiter dürfen „Odyssey Of The Seas“ wieder verlassen

Die Beschäftigten auf der „Odyssey Of The Seas“ dürfen das Schiff jetzt wieder verlassen. Das hat ein Sprecher der Bremer Senatorin für Gesundheit gestern mitgeteilt. Vor einer Woche wurde das Schiff von der Papenburger Meyer Werft über die Ems in Richtung Nordsee überführt. Seitdem waren mehrere Corona-Fälle bei der Besatzung festgestellt worden. Deswegen saßen rund 1.000 Arbeiter und Besatzungsmitglieder auf dem Schiff fest. Die zuständigen Behörden gehen aber nicht davon aus, dass es weitere Fälle gibt.

Bonuszahlungen für VW-Beschäftigte geringer als sonst

Die Tarifbeschäftigten von Volkswagen bekommen für das vergangene Jahr deutlich weniger Bonus als noch in den vorigen Jahren. Nach den Verhandlungen wurde heute bekannt gemacht, dass es insgesamt 2 700 Euro extra für die Beschäftigten gibt. Mehr ist für VW durch die aktuelle Geschäftslage nicht drin, Grund sind Einsparungen durch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr. Schon im November hatte der Konzern den Mitarbeitern 1700 Euro überwiesen – der Gesamtbetriebsrat hat den Zusatzaufschlag jetzt noch ausgehandelt. Der soll im Mai ausgezahlt werden.

 Möller fordert Unterstützung der Bundeswehr beim Impfen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete von der Küste, Siemtje Möller, wünscht sich mehr Tempo bei der Impfkampagne. Um die Impfungen voranzutreiben, müsste demnach auch die Bundeswehr mit einbezogen werden. Dafür gebe es dort auch gut ausgebildetes Personal, so die verteidigungspolitische Sprecherin der SPD. Dass die Marine beim Testzentrum in Wilhelmshaven hilft, sei schon ein guter erster Schritt.  

Todesfall mit Corona-Zusammenhang im Landkreis Aurich

Im Landkreis Aurich gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, ist ein 54-jähriger Mann von Norderney im Klinikum Oldenburg an den Folgen einer Infektion verstorben. Das Infektionsgeschehen im Kreis Aurich bleibt weiterhin recht entspannt, für heute berechnet das Landesgesundheitsamt Niedersachsen einen Siebentagesinzidenzwert von 27,4.

Osterfeuer im Landkreis Aurich können vielleicht stattfinden

Die Osterfeuer im Kreis Aurich können in diesem Jahr vielleicht doch stattfinden. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete aus Aurich Wiard Siebels mitteilt, wolle das Innenministerium die Feuer unter Einhaltung der Coronaregeln und mit  begrenzter Teilnehmerzahl erlauben. Voraussetzung ist aber eine niedrige Inzidenz in der jeweiligen Kommune. Die hätte der Landkreis Aurich momentan, nach Angaben vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen liegt der Inzidenzwert dort gerade bei rund 27.  

Zweitimpfungen für über 80-Jährige im Landkreis Leer gestartet

Im Landkreis Leer sind gestern die Zweitimpfungen für über 80-Jährige gestartet. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Die Impfaktion in den Pflegeheimen ist im Landkreis Leer bereits abgeschlossen, Bewohner und Personal sind jeweils durchgeimpft. Dadurch, dass im Impfzentrum jetzt sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen durchgeführt werden, kommt es dort zu einem größeren Andrang. Allein gestern waren 500 Impfungen eingeplant. Deshalb hat der Landkreis jetzt nochmal darauf hingewiesen, dass es reicht, kurz vor dem vereinbarten Termin zum Zentrum zu kommen.

Landkreis Friesland noch in Planungen zu kostenlosen Testzentren

Im Landkreis Friesland soll es die kostenlosen Corona-Schnelltests beim Kreisverband Jeverland vom Deutschen Roten Kreuz geben. Das hat ein Sprecher vom DRK bestätigt. Weil aber noch keine genaue Abstimmung mit dem Landkreis erfolgt ist, dauert es wohl noch, bis die kostenlosen Tests auch angeboten werden. Die Kreisverwaltung will auf die Bundes-Testverordnung warten. Derzeit gibt es schon in Roffhausen und im Freibad in Jever zwei Testzentren vom Landkreis Friesland. Dazu kommen zwei private organisierte Zentren in Varel.

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