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09.02.21

Inzidenzwerte an der Küste sinken weiter leicht

Die Inzidenzwerte an der Küste sind auch heute wieder leicht gesunken. Nur der Landkreis Wittmund verzeichnet einen leichten Anstieg.

aktuelle Inzidenzwerte gerechnet auf 100.000 Einwohner in 7 Tagen

Landkreis Leer: 51,5

Stadt Emden: 34,1

Landkreis Aurich: 32,2

Landkreis Wittmund: 56,2

Landkreis Friesland: 21,3

Stadt Wilhelmshaven: 25

Land will Kontaktregeln für Kinder lockern und Gartencenter öffnen

Niedersachsens Landesregierung hat noch vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen einige kleinere Lockerungen der Corona-Regeln auf den Weg gebracht. Ein Entwurf der neuen Corona-Verordnung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sieht vor, dass zum Haushalt gehörende Kinder bis sechs Jahre nicht mehr von der Kontaktbeschränkung erfasst sind. Bisher gilt diese Ausnahme nur für Kinder bis drei Jahre. Außerdem sollen Gartencenter und Autohändler wieder öffnen dürfen, letztere aber nur für Probefahrten.

Die neue Verordnung soll dem Entwurf zufolge am 13. Februar in Kraft treten und bis zum 28. Februar gelten. Beschlossen ist sie allerdings noch nicht – Änderungen sind also noch möglich.

Das Kultusministerium erwägt dem Papier zufolge darüber hinaus, dass Vorschulkinder zwingend in die Notbetreuung aufgenommen werden müssen, auch wenn die Gruppen dann mehr als die Hälfte der üblichen Größe erreichen. Das Sozialministerium zieht zudem in Betracht, die Vorgaben zu Tests bei ambulanten Pflegediensten zu ändern. Ausformuliert sind diese beiden Punkte jedoch bisher nicht.

In einem Begleitschreiben der Staatskanzlei an den Landtag heißt es, dass von der Bund-Länder-Runde am Mittwoch keine gravierenden Änderungen zu erwarten seien. Es spreche einiges dafür, dass es «zu einer Verlängerung des Status Quo, also weder zu einer grundsätzlichen Verschärfung noch zu einer grundsätzlichen Lockerung» kommen werde, heißt es in dem Brief vom Dienstag wörtlich.

Sondersitzung von Gremien zum Klinik-Impf-Affäre

Am kommenden Dienstag gibt es eine Sondersitzung vom Auricher Kreistag und Emder Stadtrat. Die Gremien wollen sich mit der frühzeitigen Corona-Impfung von Klinik-Chef Claus Eppmann beschäftigen. Geklärt werden soll die Frage, ob die Impf-Regeln gebrochen wurden und welche Verwaltungsmitarbeiter noch vorzeitig dran waren. Die FDP in Emden will, dass dafür ein neutrales Gutachten erstellt wird. Der Aufsichtsrat der Kliniken hatte vergangene Woche dagegen gestimmt. Klinik-Chef Claus Eppmann und weitere Mitarbeiter aus der Verwaltung hatten schon im Januar eine Corona-Impfung gekriegt, weil Impfstoff über war.

Küste nicht von Impfstoff-Lieferausfällen betroffen

Die Kommunen an der Küste sind nicht vom wetterbedingten Lieferausfall beim Corona-Impfstoff betroffen. Der Landkreis Friesland und die Stadt Emden. bekommen am Montag regulär eine neue Lieferung. Die Impfzentren können dort also zum geplanten Termin starten. Morgen kommt eine Lieferung vom AstraZeneca-Impfstoff ins Impfzentrum vom Landkreis Aurich nach Georgsheil. Durch das Winterwetter wurden gestern und heute Impfstoff-Transporte in 20 Impfzentren abgesagt. Der Impfstoff wird zentral in Quakenbrück gelagert. Wann die Lieferungen nachgeholt werden können, ist offen.

Mehr Unternehmensinsolvenzen im Landkreis Friesland, weniger in Wilhelmshaven

Im vergangenen Jahr haben im Landkreis Friesland mehr Unternehmen Insolvenz angemeldet als noch 2019. Nach einer Statistik der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer waren es insgesamt 14 und damit fünf mehr als im Vorjahr. In der Stadt Wilhelmshaven ist ein umgekehrter Trend zu erkennen. 2019 wurde dort noch 29 Mal Insolvenz angemeldet, im vergangenen Jahr nur noch 8 Mal. Die IHK schreibt aber, dass die Zahlen momentan sehr verzerrt seien, weil das Insolvenzrecht wegen der Corona-Pandemie entschärft wurde. Sobald das Recht wieder angezogen würde, könnten die Insolvenzzahlen wieder deutlich ansteigen.

Großteil der Beschäftigten im Gaststättengewerbe in Kurzarbeit

Ein Großteil der Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Aurich ist derzeit in Kurzarbeit. Das schreibt die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten vor dem Hintergrund des Bund-Länder-Gipfels morgen. Die NGG fordert daher ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1.200 Euro im Monat. Viele Beschäftigten wüssten nicht mehr, wie sie ihre Miete bezahlen könnten, so ein Sprecher. Es könne außerdem noch Monate dauern, bis Lokale und Hotels wieder öffnen.

Mehr Unternehmensinsolvenzen im Landkreis Friesland, weniger in Wilhelmshaven

Im vergangenen Jahr haben im Landkreis Friesland mehr Unternehmen Insolvenz angemeldet als noch 2019. Nach einer Statistik der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer waren es insgesamt 14 und damit fünf mehr als im Vorjahr. In der Stadt Wilhelmshaven ist ein umgekehrter Trend zu erkennen. 2019 wurde dort noch 29 Mal Insolvenz angemeldet, im vergangenen Jahr nur noch 8 Mal. Die IHK schreibt aber, dass die Zahlen momentan sehr verzerrt seien, weil das Insolvenzrecht wegen der Corona-Pandemie entschärft wurde. Sobald das Recht wieder angezogen würde, könnten die Insolvenzzahlen wieder deutlich ansteigen.

Start in Wilhelmshavener Impfzentrum geglückt

Das Impfzentrum in Wilhelmshaven ist gestern ohne größere Probleme an den Start gegangen. Wie die Stadt mitteilt, sind alle Personen zu ihrem Termin auch erschienen. Am ersten Tag konnten insgesamt 114 Personen geimpft werden. Zuvor gab es die Befürchtung, dass wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse Termine verfallen könnten, weil 60 Prozent der Termine an auswärtige vergeben wurden. Außerdem stehen jetzt die Starttermine für die restlichen Impfzentren an der Küste fest. Das im Landkreis Wittmund öffnet morgen. Die in den Landkreisen Leer und Friesland und das in der Stadt Emden gehen am kommenden Montag an den Start.

Janssen-Kucz fordert klare Vorgaben vom Land fürs Impfen

In der Impfdebatte um die Kliniken in Aurich, Emden und Norden nimmt die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz die Landesregierung in die Pflicht. Es wäre nötig, dass es klare Vorgaben für den Umgang mit Impfresten gebe, so Janssen-Kucz. So könnte man zum Beispiel Polizeibeamten oder Rettungsteams mit den Resten impfen. Letzte Woche hatte der Klinikchef in Aurich, Emden und Norden Claus Eppmann zugegeben, dass er bereits zweimal gegen Corona geimpft wurde. Janssen-Kucz kritisiert das scharf, Eppmann hätte sich aus ihrer Sicht unsozial verhalten.

Morgen kommt AstraZeneca-Impfstoff nach Aurich

Morgen kommt eine Lieferung vom AstraZeneca-Impfstoff ins Impfzentrum vom Landkreis Aurich nach Georgsheil. Der kann nach den Vorgaben vom Bund nur 18- bis 64-Jährigen verabreicht werden. Noch ist nicht klar, wer genau mit den 900 AstraZeneca-Impfdosen im Landkreis Aurich geimpft werden soll, eventuell medizinisches Personal. Noch ist aber nicht ganz klar, ob die Lieferung tatsächlich kommt, weil es wegen des Wintereinbruchs in Niedersachsen zu Lieferverzögerungen kommt.

Weniger Notfallpatienten im Klinikum Wilhelmshaven

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Klinikum in Wilhelmshaven weniger Patienten in der Notaufnahme verzeichnet. Nach Angaben der Sprecherin seien seit vergangenem März ein Fünftel weniger Notfallpatienten gekommen als vorher. Das könnte zum Beispiel daran liegen, dass viele davor Angst hätten, sich im Krankenhaus mit Corona zu infizieren. Vor allem aber würden weniger Unfälle passieren, weil sich die Leute ins Private zurückziehen, so der Chefarzt der Zentralen Notaufnahme in Wilhelmshaven gegenüber der WZ. Deutschlandweit gibt es den Trend, dass seit Beginn der Corona-Pandemie weniger Patienten in die Notaufnahme kommen.

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